Filmschönheit mit sinnlicher Aura und seit "Lost in Translation" höchst gefragte Darstellerin. Ihr plötzlicher Erfolg schlug - wie amerikanische... - Foto: Kurt Krieger http://images.kino.de/flbilder/max09/kuk09/kuk07/u0907098/b150x150.jpg Scarlett Johansson

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Scarlett Johansson


  • Geburtstag
    22.11.1984
  • Geburtsort
    New York

Filmschönheit mit sinnlicher Aura und seit "Lost in Translation" höchst gefragte Darstellerin. Ihr plötzlicher Erfolg schlug - wie amerikanische Kritiker schrieben - ein "wie eine Granate".

"Ohne Scarlett hätte es diesen Film nie gegeben", sagt Sofia Coppola, die Regisseurin des Romantik-Hits mit Bill Murray. "Sie hatte mit 13 schon die schauspielerischen Fähigkeiten einer 30-Jährigen", schwärmt Robert Redford, neben dem sie früh in "Der Pferdeflüsterer" zu sehen war.

Tatsächlich hat die New Yorkerin schon im Alter von drei Jahren mit der Schauspielerei geliebäugelt, belegte Kurse an Lee Strassbergs Nachwuchsschmiede und gab mit acht an der Seite von Ethan Hawke in dem Stück "Sophistry" ihr Debüt auf der Bühne.

Schon damals wirkte die kleine Scarlett reif, lebenserfahren und irgendwie geheimnisvoll. Für ihre mysteriöse Aura darf man neben den bisweilen reichlich altklugen Selbstauskünften natürlich dieses Gesicht verantwortlich machen: die großen, kritisch blickenden Augen, die prominente Nase und die sensationellen Lippen. Ihre polnisch-dänischen Eltern haben ihr beste Vorraussetzungen mit auf den Weg gegeben.

Zwei Jahre nach ihrem Bühnendebüt war sie erstmals auf der Leinwand zu sehen - in der Komödie "North" von Rob Reiner. Als Zwölfjährige ergatterte Scarlett ihre erste Hauptrolle in "Manny & Lo" und erhielt eine Nominierung für den Independent Spirit Award. Die Rolle führte sie direkt zum Casting von Robert Redfords "Pferdeflüsterer", wo sie in der Figur der traumatisierten Tochter von Kristin Scott Thomas auch international auf sich aufmerksam machte.

In Terry Zwigoffs "Ghost World " fand Scarlett dann an der Seite von Thora Birch wieder ein Projekt, in dem sie erwachsener wirkte, als sie es dem Alter nach war. Kaum 16-jährig ging sie Filmemachern nach ihrer Oralsexszene mit Billy Bob Thornton in "The Man Who Wasn't There " nicht mehr aus dem Kopf.

Seit der Auszeichnung als beste Schauspielerin in "Lost in Translation" beim Filmfestival von Venedig ist ein wahrer Johansson-Hype entbrannt. Infolgedessen spielte sie - wieder als junges Ding, das älteren Herren den Kopf verdreht - in "Das Mädchen mit dem Perlenohrring" neben Colin Firth. Im Haushalt von Johannes Vermeer wird das Dienstmädchen zur Inspiration des Malers, der sie auf einem seiner berühmten Gemälde verewigt.

Im Melodram "Lovesong für Bobby Long" liefert sie neben John Travolta als desillusioniertem Literaturprofessor eine der besten Leistungen ihrer Karriere ab.

Für Woody Allen, als dessen neue Muse die Johansson inzwischen gilt, spielt Scarlett dann erstmals im Londoner Highsociety-Thriller "Match Point" die Venusfalle, variiert die Rolle dann in "Scoop - Der Knüller". In "Vicky Cristina Barcelona " zieht sie den Neid von Penélope Cruz auf sich, als sie sich deren On-off-Lover Javier Bardem nähert. Doch nach einem schwierigen Start tauschen auch die zwei Frauen das eine oder andere aus - und das alles vor der schönen Kulisse Barcelonas.

In "Black Dahlia " verzaubert Scarlett als Blondine zwei Cops, gespielt von Aaron Eckhart und Josh Hartnett. Letzterer war einige Zeit auch privat der Mann ihres Herzens. Nun ist die 24-jährige allerdings mit Ryan Reynolds verheiratet, dem Darsteller aus "Blade Trinity ".

Kompromisslosen Arbeitseinsatz zeigt Scarlett dann im Action-Drama "The Spirit ", das im "Sin City "-Stil gehalten ist. In der stargespickten Ensemblekomödie "Er steht einfach nicht auf Dich" glänzt sie dann wieder als blondes Ehegift - um mit dem Auftritt als Schwarze Witwe in "Iron Man 2" wieder für Action zu sorgen.

  • Geburtstag
    22.11.1984
  • Geburtsort
    New York
  • Geburtsland
    USA
  • Familie
    Mutter: Melanie Johansson (Managerin von Scarlett)
    Vater: Karsten Johansson (Architekt)

    Schwester: Vanessa

    Brüder:
    Hunter (Zwillingsbruder)
    Adrian

    Lebenspartner:
    Josh Hartnett (Schauspieler, seit 2005)
    Jared Leto (Schauspieler)
    Benicio del Toro (Schauspieler, 2004)
    Faiz Ahmad
  • Autogrammadresse
    c/o William Morris Agency
    One William Morris Place
    Beverly Hills, CA 90212
    USA
  • Links
    http://www.scarlett-fan.com/ (Fan-Seite)

Joss Whedon will mehr Frauenpower für "Avengers 2"

Die Zeit ist reif für mehr Action-Heldinnen auf der Leinwand, findet "Avengers"-Regisseur Joss Whedon - und kündigt für den zweiten Teil mehr Marvel-Frauenpower an.

Großansicht "Avengers 2": Kolleginnen für "Black Widow" Scarlett Johansson (Foto: Walt Disney)

"Avengers 2": Kolleginnen für "Black Widow" Scarlett Johansson (Foto: Walt Disney)

Während "Marvel's The Avengers" ihren Milliarden-Dollar-Siegeszug durch die Kinos dieser Welt hinlegen, denkt Regisseur Joss Whedon bereits laut über die Fortsetzung nach - während man bei Marvel entscheiden muss, welcher neue Held einen eigenen Film bekommen soll.

Die drei heißesten Kandidaten für frische Superkräfte auf der Leinwand sind bei den Marvel-Machern "Hulk", der in "Avengers" beim Kinopublikum bestens ankam, "Ant-Man" und "Dr. Strange". Das sind aber alles Kerle und damit ist Whedon so gar nicht einverstanden. Der Regisseur will einer Superheldin Gelegenheit geben, in "Avengers 2" zu glänzen.

Ironisch meinte Joss Whedon: "Was wir vor allem brauchen, sind noch mehr Männer im Team." "Captain America" Chris Evans kommentierte das trocken mit Blick auf Mark Ruffalo (Hulk), Robert Downey Jr. (Iron Man), Chris Hemsworth (Thor), Jeremy Renner (Hawkeye) und Samuel L. Jackson (Nick Fury): "Keine Frage - wir sind klar in der Unterzahl."

Welche Superheldin macht jetzt Kinokarriere?

Hinter seinem Scherz ist Whedon jedoch bierernst: "Studios sagen immer: Eine Frau kann keinen Action-Film tragen. Aber nach den "Hunger Games" sind sie mit der Aussage vielleicht etwas vorsichtiger geworden. Man kann über den Film denken, was man viel, den Action-Frauen hat er einen Gefallen getan. Und nach "Avengers" ist sowieso alles anders."

Beim Studio diskutiert man mittlerweile darüber, Scarlett Johanssons "Black Widow" einen eigenen Film zu spendieren. Whedon erwähnte auch, dass "Wasp" ohnedies in den ersten Fassungen des "Avengers"-Drehbuch stand. Die Figur ist in den Comics Gründungsmitglied der "Avengers". Sollte "Ant-Man" je gedreht werden, kommt auch "Wasp" auf die Leinwand.

Das Marvel-Universum hält aber noch viel mehr höchst attraktive Powerfrauen bereit, zum Beispiel Scarlet Witch, Moondragon, Hellcat und Mantis. Joss Whedon hat also für "Avengers 2" die Qual der Wahl - oder er fragt die Fans.

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