Ein Ausbund an Vitalität, gehörte der quirlige schwarze Sänger und Entertainer Sammy Davis Jr. zum berühmt-berüchtigten "Rat Pack"-Freundeskreis um... http://www.kino.de/_assets/pics/kinode-logo-150x50.png Sammy Davis jr.

Steckbrief

Sammy Davis jr.


  • Geburtstag
    08.12.1925
  • Geburtsort
    Harlem, New York
  • gestorben
    16.05.1990

Ein Ausbund an Vitalität, gehörte der quirlige schwarze Sänger und Entertainer Sammy Davis Jr. zum berühmt-berüchtigten "Rat Pack"-Freundeskreis um Frank Sinatra, Dean Martin und Peter Lawford, die vor allem in Las Vegas mit ihren Sauf- und Rauftouren für Schlagzeilen sorgten. Der in New York geborene Davis (1925 - 1990) trat schon als Kind auf der Bühne auf, wo er von seinem Vater wie ein Besen herumgewirbelt wurde, und er konnte schon als Kind steppen und tanzen. In seiner Autobiografie von 1966 beschreibt er sich als "einäugigen jüdischen Nigger". Im Film debütierte der schmächtige Davis, der sein Temperament kaum zügeln konnte und sich schlagfertige Dialoge mit seinen Bühnenpartnern lieferte, in "The Benny Goodman Story" 1956. Zu seinen großen Leistungen auf der Opern-Bühne wie in der Film-Version gehörte der Zuhälter in "Porgy and Bess". Davis trat zudem in fast allen Filmen auf, die um das "Rat Pack" inszeniert wurden ("Frankie und seine Spießgesellen"). Einen seiner letzten Filmauftritte hatte er an der Seite von Shirley MacLaine in dem Film-Musical "Sweet Charity". In den beiden "Auf dem Highway ist die Hölle los"-Filmen sah man ihn an der Seite von Dean Martin.

  • Geburtstag
    08.12.1925
  • Geburtsort
    Harlem, New York
  • Geburtsland
    USA

Martin Scorsese dreht Sinatra-Film mit Al Pacino und Robert De Niro

Besser geht's nicht!

Großansicht In "Righteous Kill" machten sie kurzen Prozess mit den Killern, demnächst in "Sinatra" mit den weiblichen Fans: Al Pacino und Robert De Niro. (Foto: Kinowelt)

In "Righteous Kill" machten sie kurzen Prozess mit den Killern, demnächst in "Sinatra" mit den weiblichen Fans: Al Pacino und Robert De Niro. (Foto: Kinowelt)

Was sich da demnächst in Hollywood am Set tummeln wird, ist eine Traumkombination: Für einen Film über den größten Entertainer aller Zeiten, Frank Sinatra, stehen die Ausnahmeschauspieler Al Pacino und Robert De Niro gemeinsam vor der Kamera - dahinter wird im Regiestuhl kein Geringerer als Martin Scorsese sitzen.

Der Altmeister hatte schon vor mehreren Monaten den Plan zu einem Kinofilm über "Ol' Blue Eyes" bekannt gegeben. Nun hat er bereits das Drehbuch fertig und feste Pläne für die Besetzung: "Frank Sinatra auf der Leinwand wieder zum Leben zu erwecken ist kein Kinderspiel", sagt Martin Scorsese. "Meine Wahl fällt auf Al Pacino. Robert De Niro hätte ich gerne als Dean Martin!"

Da werden sich die beiden wohl nicht lange bitten lassen. Robert De Niro verbindet mit Martin Scorsese schließlich eine lange gemeinsame Geschichte, immerhin machte er ihn mit "Taxi Driver" quasi über Nacht zum Star. Al Pacino und Robert De Niro spielten schon im epochalen "Heat" zusammen, zuletzt noch einmal in "Righteous Kill" - und sind damit ein echtes Traumduo.

Lassen Sie ja das mit der Mafia weg, Herr Scorsese!

Ähnlich war es damals mit Frank Sinatra und Dean Martin. Der dritte im Bunde war Sammy Davis jr., zusammen bildeten sie den harten Kern des sogenannten "Rat Pack". Gemeinsame Auftritte, vor allem aber Eskapaden mit Alkohol und Frauen waren das Markenzeichen.

Ein heißes Thema werden die undurchsichtigen Beziehungen, die Frank Sinatra zur Mafia unterhalten haben soll. Diese Kapitel hätte Franks Tochter Nancy Sinatra gerne aus dem Kinofilm ausgespart gesehen, doch "Good Fellas"-Macher Scorsese findet natürlich genau diesen Aspekt spannend. Nancy Sinatra hatte sich außerdem George Clooney als Hauptdarsteller gewünscht, auch hier stieß sie bei Martin Scorsese auf taube Ohren.

Wie es um den Rest der Besetzung steht, ist auch unklar. Eigentlich war mal Scorseses aktueller Lieblingsschauspieler Leonardo DiCaprio als Frank Sinatra geplant, Mark Ruffalo sollte Dean Martin spielen. Adam Sandler war als Joey Bishop geplant, Clive Owen als Peter Lawford, die damals das Rat Pack komplettierten. Scarlett Johansson sollte Marilyn Monroe verkörpern. Welche dieser hochkarätigen Besetzungspläne sich tatsächlich umsetzen lassen, werden die nächsten Wochen zeigen.

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