1982 schuf Ridley Scott mit "Blade Runner" einen Klassiker des Science-Fiction-Genres. Entgegen der Regel, Erfolgreiches in Fortsetzungen auszuschlachten, blieb der Replikantenaufstand bisher einzigartig. Das könnte sich schon bald ändern.
Es ist schon eine ganze Weile her, dass Harrison Ford als "Blade Runner" Rick Deckard Jagd auf Replikanten machte. Genauer gesagt 29 Jahre. Zum 30-jährigen Jubiläum könnte es allerdings ein Wiedersehen geben - zumindest mit der Filmfigur "Blade Runner".
Alcon Entertainment steht kurz davor, Rechte an dem von Ridley Scott inszenierten Science-Fiction-Klassiker von Bud Yorkin zu erwerben. Die bei Warner Bros. angesiedelte Produktionsfirma plant Pre- und Sequels für Kino, TV und weitere Medien zu realisieren. Das Remakerecht für den Film ist allerdings nicht im Rechtepaket enthalten.
Laut Pressemitteilung des Unternehmens würde das den wichtigsten Deal in der Geschichte der seit 13 Jahren existierenden Firma darstellen. Sie produzierte u.a. "The Book of Eli" und ist demnächst mit der Komödie "Fremd Fischen" in den Kinos.
Kommt der Deal zustande würden Alcons Chefs Broderick Johnson und Andrew A. Kosove gemeinsam mit Yorkin die künftigen "Blade Runner"-Projekte produzieren. Bis der "Blade Runner" tatsächlich wieder Replikanten zur Strecke bringt, wird es aber noch eine ganze Weile dauern.