Über zehn Jahre hinweg entwickelte sich Rosenstolz vom tatendurstigen Wohnküchenprojekt zu einem der erfolgreichsten deutschsprachigen Pop-Acts.... - Foto: Ferran Casanova http://images.kino.de/flbilder/max11/mbiz11/mbiz34/z1134143/b150x150.jpg Rosenstolz
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Rosenstolz

Über zehn Jahre hinweg entwickelte sich Rosenstolz vom tatendurstigen Wohnküchenprojekt zu einem der erfolgreichsten deutschsprachigen Pop-Acts. Mit einem Gespür für eingängige Melodien und einer stets wandlungsfähigen musikalischen Ausrichtung, die sich im weiten Feld des elektronischen Pop mit Ausflügen in Richtung NDW, Schlager und Chanson verorten lässt, konnten sich Sängerin AnNa R. und Keyboarder Peter Plate nicht nur in der Homo-Szene einen Namen machen, sondern erreichten dank kontinuierlicher Aufbauarbeit schließlich auch das Mainstream-Publikum.

Die 1969 im Ostteil Berlins geborene AnNa R. und der 1967 im indischen Neu-Delhi zur Welt gekommene Peter Plate trafen sich im Dezember 1991 in Berlin, und produzierten erste Demos in der Küche von Plates Wohnung. Als das Songrepertoire auf angemessene Größe angewachsen war, wagte sich das Duo 1992 erstmals auf die Bühne - mit katastrophalem Ergebnis. Doch mit weiteren Auftritten wuchsen die Live-Qualitäten des Duos, und schließlich gelang es, den ehemaligen Nina-Hagen-Produzenten Tom Müller zu überzeugen. Erste Frucht dieser Kollaboration war das Debütalbum "Soubrette werd' ich nie", das im Dezember 1992 erschien und sich zunächst als Flop herausstellte.

Das Jahr 1993 verbrachte das Duo mit dem Schreiben neuer Songs, Live-Auftritten und der Vorproduktion zu Album Nummer zwei, "Nur einmal noch", das im Früjahr 1994 auf den Markt kam. Dank Mundpropaganda und einem gewissen Geheimtippstatus verkaufte sich die CD deutlich besser als das Debüt, und auch die Zuschauerzahlen wuchsen stetig - vorläufiger Höhepunkt war ein ausverkauftes Konzert im Berliner Club "Die Wage" vor 300 ebenso euphorischen wie zahlenden Gästen. Auch mit Album Nummer drei, "Mittwoch is' er fällig" (1995) waren Rosenstolz noch weit von großen Verkaufserfolgen entfernt, wenn sich auch mittlerweile eine treue Fangemeinde gebildet hatte. Indes wurden die Konzertreisen des Duos immer länger, die Hallen im größer - so war das Berliner Metropol mit einer Kapazität von 1000 Leuten innerhalb kurzer Zeit ausverkauft, weswegen ein Zusatztermin anberaumt werden musste.

Mittlerweile war der Erfolg des Duos auch den Majorplattenfirmen nicht verborgen geblieben. 1996 verbündeten sich Rosenstolz mit Polydor, um mit Major-Unterstützung endlich den Sprung in die Charts zu schaffen. Diesen verfehlten sie mit dem Major-Debüt "Objekt der Begierde" allerdings noch, wenn auch knapp. Dennoch waren weitere erfolgreiche Konzertreisen Grund genug, den Optimismus nicht zu verlieren. Die Berharrlichkeit zahlte sich schließlich 1997 aus, als mit "Die Schlampen sind müde" und ohne Unterstützung von Radio und TV der Einstieg auf Rang 33 der Charts gelang. Ihre ersten sechs Karrierejahre ließen Plate und R. in dem Buch "Lieb mich, wenn Du kannst, nimm mich, nimm mich ganz" Revue passieren.

1998 nahmen Rosenstolz mit der Single "Herzensschöner" am deutschen Grand-Prix-Vorausscheid teil und belegten hinter Guildo Horn Rang zwei. Die Single kletterte daraufhin in den Charts bis auf Rang 32 und diente zugleich als Vorbote des ersten Best-Of-Albums, "Alles Gute", die Top Ten erreichte. Mit dem nächsten regulären Album, "Zucker", näherte sich die Formation 1999 weiter dem Chartsthron, musste sich vorerst aber noch mit Platz zwei zufrieden geben. Das anschließende Live-Album "Zuckerschlampen: Live", ein Mitschnitt der erfolgreichen Tour zum vorangegangenen Album, erreichte Rang Fünf.

Endgültig in der Eliteklasse des deutschen Popschaffens kamen Rosenstolz mit ihrem 2000er Album "Kassengift" an. Die CD debüttierte auf Rang eins der Charts, hielt sich elf Wochen in der Hitliste und wurde später vergoldet. Im Jahr 2002 folgte schließlich mit "Macht Liebe" Studioalbum Nummer acht. Die CD schaffte den Einstieg auf Rang drei, die anschließende Tour wurde zum Triumphzug mit insgesamt über 100.000 Zuschauern. In der Berliner Columbiahalle gab das Duo sieben ausverkaufte Konzerte. Daneben hatten die beiden Bandmitglieder in diesem Jahr auch privat Grund zum feiern: Peter Plate heiratete im Sommer seinen langjährigen Freund Ulf, AnNa R. kam noch vor Weihnachten unter die Haube.

Im Januar 2003 beförderten die Frischvermählten zunächst die Single "Was kann ich für Eure Welt" bis auf Rang zwölf der Charts, holten sich im Februar einen Echo ab und veröffentlichten im Juni mit "Live aus Berlin" ihre zweite Live-Platte und erste DVD. Und auch danach war keine Zeit für große Pausen: Anfang 2004 erschien mit "Liebe ist alles" ein erster Vorgeschmack auf das neunte Studio-Album "Herz", das während der vergangenen zwölf Monate produziert worden war. Das Album wurde erneut ein durchschlagender Erfolg für das Duo: Ohne Umwege schoss "Herz" an die Chartsspitze, hielt sich knapp 60 Wochen in der Hitliste und wurde bald mit Doppelplatin ausgezeichnet. Nach diesem Paukenschlag, war es für Rosenstolz Zeit für eine kreative Pause. Während des Jahres 2005 unternahmen Peter Plate und Anna R. keinerlei Aktivitäten in Sachen Rosenstolz. Plate trat hin und wieder als Songwriter für andere Künstler in Erscheinung. Nach rund einjähriger Öffentlichkeitsabstinenz wurde der Rosenstolz-Express ohne große Probleme zurück auf die Erfolgsschiene gesetzt: Mit dem Album "Das große Leben" enterten die beiden im März 2006 einmal mehr ohne Umwege den Charts-Thron und durften bereits nach einer Woche Platin für 200.000 verkaufte Einheiten in Empfang nehmen. Und in diesem Rhythmus sollte es weitergehen: Die CD verkaufte weiter beeindruckende Stückzahlen, wurde bald mit zwei weiteren Platin-Medaillen ausgzeichnet und schließlich zum meistverkauften Album des Jahres in Deutschland - Rosenstolz waren schlicht die erfolgreichste Deutschpopband des Jahres 2006. Diese Tatasache bestätigten nicht zuletzt die zahlreichen Preise, die das Duo in der Folge entgegennehmen durfte, darunter der Deutsche Entertainment Preis DIVA, die Goldene Kamera und der Fred Jay Preis. Nach der triumphalen Tournee zum Trippel-Platinalbum, sorgte das Duo mit "Das große Leben - live" für den nächsten Paukenschlag: Das Live-Album wiederholte mit beeindruckender Leichtigkeit die Verkaufserfolge des Studiowerks und erhielt nicht zuletzt durch den konstanten Nachschub an Radio-Hits wie "Ich geh in Flammen auf" oder "Auch im Regen" immer wieder kräftige Schübe.

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    http://www.rosenstolz.de
DIVA-Publikumspreis für "Ice Age 2"

Am 25. Januar wird im Deutschen Theater in München zum 17. Mal der Deutsche Entertainment Preis verliehen. Die meisten Preisträger, die im Laufe des großen Gala-Abends mit der Statue DIVA geehrt werden, sind natürlich noch ein Geheimnis. Doch einige der begehrten Publikumspreise verraten wir Ihnen schon heute.

Großansicht Diego, Manni & Co haben in "Ice Age 2" Verstärkung bekommen (Foto: Fox)

Diego, Manni & Co haben in "Ice Age 2" Verstärkung bekommen (Foto: Fox)

"Ice Age 2 - Jetzt taut's" ist mit satten 8,7 Millionen Zuschauern der erfolgreichste Kinohit 2006. Somit ist die vergnügliche CGI-Fortsetzung um eine ungewöhnliche urzeitliche Tierfreundschaft der Gewinner in der Kategorie DIVA - Der deutsche Kinopreis. Im Bereich TV-Movie geht die Trophäe an den packenden ZDF-Zweiteiler "Dresden, der fast 13 Millionen in seinen Bann gezogen hat. Beim Videopreis bleibt es spannend: "Harry Potter und der Feuerkelch" und "Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik 2" liefern sich derzeit ein Kopf-an-Kopf-Rennen, das erst in allerletzter Minute entschieden wird.

Die Auszeichnung für das erfolgreichste Album 2006 dürfen in diesem Jahr Rosenstolz für "Das große Leben" mit nach Hause nehmen. Über 400.000 Exemplare haben AnNa R. und Peter Plate von ihrem sensationellen federleichten Pop-Longplayer bislang an den Mann resp. die Frau gebracht - und sich damit zahlreiches Edelmetall und jetzt eben eine DIVA verdient.

Hochkarätige Gästeliste

Verliehen wird der Preis am 25. Januar im Rahmen der glanzvollen Gala-Nacht des Deutschen Entertainment Preises, der dieses Jahr von Désirée Nosbusch moderiert wird. Für entsprechenden Glamour sorgen Gäste wie Christine Neubauer, Nadja Uhl, Felicitas Woll, Gottfried John, Heino Ferch, Vadim Glowna, Michael Degen, die Hitproduzenten Jack White, Thomas Stein und Leslie Mandoki, Yvonne Catterfeld, Jeanette Biedermann, Roger Cicero und Lou Bega sowie Tom Tykwer, Dr. Dieter Wedel und Roland Suso Richter und last but not least Thomas Gottschalk.

Die DIVA selbst wird in zwölf Kategorien verliehen, aufgeteilt in vier Publikumspreise, vier Jurypreise und vier Auszeichnungen für das Gesamtwerk. Neben dem erfolgreichsten Kinofilm 2006, Film auf DVD, TV-Movie und der erfolgreichsten CD werden der beste Schauspieler, der beste Regisseur und das New Talent of the Year geehrt.


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