Amerikanische Schauspielerin. Rose McGowan ist die kapriziös unberechenbare rothaarige "Fille fatale", Katzenfrau, Teen Screen Queen und Sex-Göre in Horrorfilmen, TV-Serien, Thrillern und Independent-Produktionen. Sie ist häufig die berechnende Freundin und flirtbereite Abenteurerin, ab und an die Schlampe vom Dienst, in Teeniehorrorfilmen oder der Teen-Mystery-Serie "Charmed", durch die sie populär wurde, nur selten ängstlich und immer das Mädchen, dessen Liebe weh tut ("Her Sweet Love Hurts") und die mit ihren sexuellen Reizen kokettiert. Und sie ist die Lieblingsschauspielerin von Quentin Tarantino und Brian De Palma.
Rose McGowan wurde 1973 (andere Quellen: 1975) in Florenz als Tochter einer französischen Mutter und eines irischen Vaters geboren, die sich scheiden ließen, als Rose zehn Jahre alt war. Sie wuchs bei ihrer Großmutter in Seattle auf, wo sie die High School besuchte und sich mit 15 Jahren erfolgreich volljährig erklären ließ. Sie ging nach L.A., wollte model werden, spielte in kleineren Rollen wie der Komödie "Steinzeit Junior" (mit Brendan Fraser), tanzte in Gay-Clubs und lernte Gregg Araki kennen, der sie 1995 in "The Doom Generation" als eine der sechs Hauptdarsteller besetzte. In Wes Cravens Horrorfilm "Scream" (1996) ist sie Neve Campbells Freundin Tatum, die mit Zöpfen, weißem Rollkragenpullover und kariertem Rock auftritt.
In den folgenden Jahren wurde Rose McGowan in Horrorfilmen wie "Scream & Die" und "Der zuckersüße Tod" zum Teenie-Star, trat in Independent-Arbeiten auf, war Katzenfrau im Live Action Cartoon Movie "Monkey Bone" (mit Brendan Fraser) und übernahm 2001 nach dem Serientod von Shannon Doherty als deren vermisst geglaubte Nichte Paige eine der drei Hauptrollen der TV-Teen-Mystery-Serie "Charmed - Zauberhafte Hexen", wo sie die Fähigkeit zur Teleportation besitzt. Zwischen der 2006 ausgelaufenen Serie entstanden das Biopic "Elvis" (2004), wo Rose die Schauspielerin und Entertainerin Ann-Margret spielte, und Brian De Palmas Thriller "The Black Dahlia" (2005). 2006 stand sie unter der Regie von Tarantino und Robert Rodriguez in deren Horror-Double-Feature "The Grind House" vor der Kamera.
Die Schauspielerin mit einer Vorliebe für das Bizarre war von 1998 - 2001 mit dem Schock-Rocker Marilyn Manson liiert.
Aus für McGowan und Rodriguez?
Ein geplatztes gemeinsames Projekt sorgt bei Robert Rodriguez und Rose McGowan für so viel Aufregung, dass von Trennung gesprochen wird.
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Hier noch komplett zwei-und langbeinig: Rose McGowan in "Planet Terror" (Foto: Senator)
Einbeinig und im Leder-Mini brachte Rose McGowan Robert Rodriguez einst um den Verstand: Am Set zum Zombie-Slasher "Planet Terror" verliebte sich der Regisseur in seine Hauptdarstellerin und ließ für sie Frau und Kinder sitzen.
Nun sei alles vorbei, behaupten Insider. Angeblich habe sich das Paar ums Geld - und wohl auch um Ruhm und Ehre gezankt. Auslöser für den Streit sei das geplatzte Remake von "Barbarella" gewesen.
Der "Sin City"-Macher wollte den Science-Fiction-Trash neu verfilmen - mit seiner Verlobten Rose in der Hauptrolle. Diese Besetzung hielt das Studio für verfehlt, da die Darstellerin "zu unbedeutend" sei und man nach "Grindhouse" einen weiteren finanziellen Flop befürchte.
Endlich Zeit für "Sin City 2"?
Ein Sprecher von Rose dementiert die Trennungsgerüchte - immerhin würden damit auch einige gemeinsame Projekte kippen: So plante Rodriguez seine Verlobte bereits für die Neuverfilmung des Fantasy-Klassikers "Red Sonja" sowie eine Gefängnisserie namens "Women in Chains" ein.
"Sin City"-Fans allerdings könnten sich darauf ihren eigenen Reim machen: Wenn Robert mit diesen Projekten nicht durchkommt, hat er vielleicht endlich Zeit und Geld, mit dem schon lange geplanten "Sin City 2" anzufangen. Schön wär's ja.