Amerikanische Schauspielerin. Ihre starke Performance als Erica Albright, die sich in David Finchers "The Social Network" (2010) in einem Lokal... - Foto: Kurt Krieger http://images.kino.de/flbilder/max13/kuk13/kuk08/u1308040/b150x150.jpg Rooney Mara
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Rooney Mara

  • Geburtstag
    17.04.1985
  • Geburtsort
    Bedford, Westchester

Amerikanische Schauspielerin. Ihre starke Performance als Erica Albright, die sich in David Finchers "The Social Network" (2010) in einem Lokal furios vom späteren Facebook-Gründer Mark Zuckerberg trennt, gehört zu den sensationellen Dialogduellen der Filmgeschichte. Bis dahin relativ unbekannt, wurde Rooney Mara zum Weltstar als Lisbeth Salander, traumatisierte Punk-Hackerin aus Stieg Larssons "Millenium"-Trilogie, die sich im von Fincher inszenierten US-Remake von "Verblendung" (2011) zwischen bösen alten Männern, einer schlimmen Vergangenheit und dem investigativen Journalisten Mikael Blomkvist (Daniel Craig) behauptet. Die 1,60 Meter große Mara stach beim Casting Stars wie Natalie Portman und Scarlett Johansson aus, ließ sich ihre braunen Haare schwarz färben, tätowieren und piercen. In Steven Soderberghs Pharma-Thriller "Side Effects" (2013) spielt sie Emily, eine an Depressionen leidende junge Frau, die mit Nebenwirkungen eines Medikaments kämpft.

Patricia Rooney Mara wurde 1985 im nördlich von New York gelegenen Bedford, Westchester, als Enkelin des Gründers der NFL Pittsburgh Steelers, Tochter des Vizepräsidenten der New York Giants (beides Footballteams) und einer Immobilienmaklerin in eine Familie irischer Abstammung geboren. Sie wuchs in New York auf, machte ihren Abschluss an der Fast Lane High School und bereiste 2003 im Rahmen eines Lernprogramms Ecuador, Peru und Bolivien. Seit dieser Zeit ist sie aktiv für die Wohltätigkeitsorganisation Faces of Kibera tätig, die für Kleidung, Nahrung und Aids-Prävention in den Slums von Nairobi, Kenia sorgt. 2010 schloss sie ihr Studium der Psychologie und Sozialpolitik an der New York University ab.

Mit 19 Jahren wagte Rooney Mara ihr erstes Vorsprechen und spielt eine Nebenrolle im Horror-Thriller "Düstere Legenden 3" als Mädchen im Klassenzimmer. Sie wurde oft als College Girl und Drogenabhängige in Independent Movies besetzt, in "Friends (With Benefits)" als Medizinstudentin, in "Youth in Revolt" als Mädchen, das vor dem College mit 50 Männern schlafen will, und in "Tanner Hall" als Mädchen, das eine Affäre mit einem älteren Mann hat. Bis dahin wurde sie als Patricia Mara oder Tricia Mara geführt, seit "Tanner Hall" als Rooney Mara. Ihre erste Hauptrolle spielte sie in "A Nightmare on Elm Street" (2009), Remake des Horrorfilmklassikers von 1984. Sie bezeichnete die Dreharbeiten als Tortur.

Für 2013 steht Spike Jonzes Sci-Fi-Romanze "Her" und Terrence Malicks Drama "Lawless" um zwei vernetzte Liebesdreiecke an. 2014 wird sie in "Verdammnis" (Fortsetzung von "Verblendung") und in der Nick-Hornby-Romanverfilmung "Brooklyn" als irische Immigrantin im New York der 50er-Jahre zu sehen sein. Aufsehen erregte die schwarzweiße Fotostrecke, für die sie 2013 für das Magazin Interview vor der Kamera stand.

Für "The Social Network" wurde Rooney Mara mit dem Hollywood Film Award und dem Preis des Festivals Palm Springs ausgezeichnet. Für "Verblendung" war sie für Oscar und Golden Globe nominiert und erhielt zwölf internationale Filmpreise.

Rooney Mara ist Veganerin und spielt Gitarre. Sie war 2012 auf Rang 3 der "99 begehrenswertesten Frauen" der Plattform AskMen.

  • Geburtstag
    17.04.1985
  • Geburtsort
    Bedford, Westchester
  • Geburtsland
    USA
"Bärlin" im Rausch der Filme

Vom 7. - 17. Februar ist in Berlin wieder Bärensaison!

Großansicht Das bildstarke Kampfkunst-Epos "The Grandmaster" um den Lehrer von Bruce Lee eröffnet die Berlinale, läuft aber außer Konkurrenz, da es von Jury-Präsident Wong Kar Wai stammt. (Foto: Wild Bunch)

Das bildstarke Kampfkunst-Epos "The Grandmaster" um den Lehrer von Bruce Lee eröffnet die Berlinale, läuft aber außer Konkurrenz, da es von Jury-Präsident Wong Kar Wai stammt. (Foto: Wild Bunch)

Und dann konkurrieren Filme aus aller Welt im Wettbewerb um den einen Goldenen und viele Silberne Bären.

Darunter: "Paradies: Hoffnung", der dritte Teil von Ulrich Seidls "Paradies"-Trilogie. Aus Deutschland gehen der bildgewaltige Western "Gold" von Thomas Arslan an den Start und Pia Marais' bewegende Südafrika-Geschichte "Layla Fourie".

Aus den USA kommen Gus Van Sants "Promised Land" mit Matt Damon und Frances McDormand sowie Steven Soderberghs prominent besetzter Thriller "Side Effects" (neben Jude Law u.a. Rooney Mara und Channing Tatum) und "The Necessary Death of Charlie Countryman" mit Shia LaBeouf.

Drei Grandes Dames des französischen Films, Catherine Deneuve, Juliette Binoche und Isabelle Huppert geben sich die Ehre, in "Elle s'en va" von Emmanuelle Bercot, Bruno Dumonts "Camille Claudel 1915" und Guillaume Nicloux' "Die Nonne".

Der mit Berufsverbot belegte iranische Regisseur Jafar Panahi schickt "Closed Curtain", eine beklemmende Zustandsbeschreibung, und Danis Tanovic kehrt zurück mit der berührenden "Episode in the Life of an Iron Picker".

Außer Konkurrenz sind u.a. "Nachtzug nach Lissabon" und der Animations-Abenteuerspaß "Die Croods" zu sehen.

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In der Sektion Panorama sind die American Indies stark vertreten, z.B. mit Joseph Gordon-Levitts Regiedebüt "Don Jon's Addiction" mit Scarlett Johansson und "Lovelace" mit Amanda Seyfried. In den Sektionen Forum, Generation und Perspektive Deutsches Kino sind Entdeckungen zu machen, und als Berlinale-Special läuft u.a. die preisgekrönte Musical-Adaption "Les Misérables" mit Anne Hathaway, Hugh Jackman und Russell Crowe. Shia LaBeouf und Evan Rachel Wood lernen sich in Bukarest kennen und lieben in "The Necessary Death of Charlie Countryman" von Fredrik Bond.

Auf dem Roten Teppich könnte es eng werden, denn viele der Stars werden nicht nur auf den Festival-Leinwänden zu sehen sein, sondern in Berlin auch höchstpersönlich ihre Filme vorstellen. So drängeln sich Mads Mikkelsen und Juliette Binoche in der Hauptstadt, auch Channing Tatum und Amanda Seyfried geben sich die Ehre. Den Nachtzug nach Berlin nehmen außerdem Jeremy Irons, Mélanie Laurent, Catherine Deneuve, Hugh Jackman, Anne Hathaway, Nina Hoss, Martina Gedeck, August Diehl, Isabelle Huppert und Rupert Grint. Erwartet werden weiterhin Rooney Mara, Scarlett Johansson, Shia LaBeouf, Evan Rachel Wood und viele mehr.

In the Mood for Films: Wong Kar Wai ist Jury-Präsident

Der Chinese Wong Kar Wai gilt als einer der aufregendsten Regisseure der Welt. Er war bereits mit mehreren Filmen bei der Berlinale vertreten, eroberte mit "Happy Together", "In the Mood for Love", "2046" und "My Blueberry Nights" ein internationales Publikum. Sein Martial-Arts-Juwel "The Grandmaster" um den Lehrmeister von Bruce Lee eröffnet außer Konkurrenz das Festival.

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