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"Asteroids": Roland Emmerich verfilmt Game-Klassiker

Kann aus ein paar Pixeln ein großes SciFi-Spektakel werden?

Kultspiel mit einfachsten Mitteln: “Asteroids” kommt nun dank Roland Emmerich ins Kino Bild: Atari

In Zeiten von 3D-Shootern mit fotorealistischer Graphik und Spielsequenzen in cineastischer Qualität ist kaum vorstellbar, was der Spiele- und Konsolenschmiede Atari in den späten 70ern gelang: Mit Meteoriten und UFOs aus einfachen Strichen schuf man ein Kult-Game.

In “Asteroids” ballerte ein dreieckiges Raumschiff pixelgroße Schüsse auf Weltraumgestein, deren Trümmer immer kleiner und gefährlicher wurden. Dazu kreuzte gelegentlich unter fiesen Alarmtönen ein feindliches UFO über den Schirm, das seinerseits Richtung Spieler feuerte.

Nun hat Hollywood den Game-Klassiker entdeckt und will ihn als großes SciFi-Epos auf die Leinwand bringen. Regie führt dabei unser erfolgreichster Mann in der Traumfabrik: Roland Emmerich!

Das ganze Weltall voller Trümmer…

Der oft “Schwaben-Spielberg” genannte Regisseur hat mit “Stargate“, “Independence Day” und “2012” eindrucksvoll bewiesen, dass er der richtige Mann für solch epische Stoffe ist. Auch wenn Roland Emmerich zuletzt mit dem Historiendrama “Anonymus” über William Shakespeares angeblichen Betrug um seine Theaterstücke andere Wege beschritten hat, gilt der deutsche Filmemacher immer noch als Meister der effektreichen Umsetzung apokalyptischer Szenarien.

Das ist bei “Asteroids” auch dringend nötig. Denn in der Verfilmung wurde die Erde komplett zerstört. Einige wenige Überlebende haben in einem Asteroidengürtel Zuflucht gefunden – bei scheinbar freundlichen Aliens, die auf großen Bruchstücken leben. Doch bald stellt sich heraus, dass die fremdartigen Wesen hinter der Vernichtung der Erde stecken und auch den Rest der Menschheit auslöschen wollen…

Welche Dimensionen das Projekt hat, zeigt schon der Name des Produzenten: Lorenzo di Bonaventura steht unter anderem hinter der “Transformers“-Trilogie. Das Drehbuch zu “Asteroids” schreibt Matt Lopez (“Duell der Magier“).

“Asteroids” ist dabei nicht der einzige Spieleklassiker, der demnächst die Leinwand erobert. Die Mutter aller Videospiele, “”, will der Spanier Nacho Vigalondo ins Kino bringen. Dabei handelt es sich aber um eine kleine Independent-Produktion. Roland Emmerich wird dagegen bei “Asteroids” alle Register ziehen, die 3D-Technik und moderne Computer-Effekte hergeben.

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