Mit einem Swing-Aufguss im Kielwasser von Chanson-Maus Annett Louisan hat sich der Sänger und Musiker Roger Cicero im Frühsommer 2006 auf seinem ersten Solo-Album "Männersachen" in die Herzen eines rockmüden deutschen Publikums gesungen. Der als Sohn des bekannten Jazzpianisten Eugen Cicero am 6. Juli 1970 in Berlin geborene Sänger entdeckt schon früh seine Liebe zur Musik des Vaters. Mit zwölf hat er seinen ersten Auftritt im Vorprogramm der Chansonsängerin Helen Vita. Von 1986 an erhält er professionellen Gesangsunterricht und tritt mit dem Rias-Tanzorchester unter der Leitung von Horst Jankowski erstmals im Fernsehen auf. 1989 belegt er am Hohner-Konservatorium die Fächer Klavier, Gesang und Gitarre. Bald darauf ist er nicht nur mit dem Horst-Jankowski-Trio und dem Bundesjugend-Jazzorchester (Leitung: Peter Herbolzheimer), sondern auch in der Band seines Vaters, dem Eugen Cicero Trio, auf den Bühnen der Republik unterwegs. Während seines Musikstudiums an der Amsterdamer Hochschule der Künste in Hilversum versucht er sich Mitte der 90er-Jahre am Soul: In der "First Show Band" tritt er unter anderem mit Marco Borsato und Lee Towers auf. Zwischen 1999 und 2003 übernimmt Cicero die künstlerische Leitung von Angie's Nachtclub in Hamburg. Er gründet die Band Soullounge, mit welcher er 2003 beim Montreux Jazz Festival, später als Vorband für George Benson und James Brown auftritt. Daneben arbeitet der vielseitige Musiker und Multiinstrumentalist mit Künstlern wie Till Brönner, Joja Wendt, Bill Ramsey und Stefan Gwildis zusammen. Er wirkt bei verschiedenen Album-Veröffentlichungen mit, darunter von Cornell Dupree, After Hours und Nils Giesinger. 2004 begegnet er dem Texter/Komponisten-Team Frank Ramond und Mathias Haas, den kreativen Köpfen hinter Annett Louisan, die ihm ein passendes musikalisches Gewand auf den Leib schneidern. "Männersachen" wird mit einer elfköpfigen Band eingespielt und gelangt ohne großen Werberummel in die Charts. Das Album wurde ein Dauerbrenner. Nach über vierzig Wochen in der oberen Hälfte der Hitliste, bekam die CD im März 2007 noch einmal einen kräftigen Schub durch Ciceros Sieg beim deutschen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest, und kletterte erneut auf Rang drei.
DIVA-Publikumspreis für "Ice Age 2" Am 25. Januar wird im Deutschen Theater in München zum 17. Mal der Deutsche Entertainment Preis verliehen. Die meisten Preisträger, die im Laufe des großen Gala-Abends mit der Statue DIVA geehrt werden, sind natürlich noch ein Geheimnis. Doch einige der begehrten Publikumspreise verraten wir Ihnen schon heute.
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Diego, Manni & Co haben in "Ice Age 2" Verstärkung bekommen (Foto: Fox)
"Ice Age 2 - Jetzt taut's" ist mit satten 8,7 Millionen Zuschauern der erfolgreichste Kinohit 2006. Somit ist die vergnügliche CGI-Fortsetzung um eine ungewöhnliche urzeitliche Tierfreundschaft der Gewinner in der Kategorie DIVA - Der deutsche Kinopreis. Im Bereich TV-Movie geht die Trophäe an den packenden ZDF-Zweiteiler "Dresden, der fast 13 Millionen in seinen Bann gezogen hat. Beim Videopreis bleibt es spannend: "Harry Potter und der Feuerkelch" und "Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik 2" liefern sich derzeit ein Kopf-an-Kopf-Rennen, das erst in allerletzter Minute entschieden wird.
Die Auszeichnung für das erfolgreichste Album 2006 dürfen in diesem Jahr Rosenstolz für "Das große Leben" mit nach Hause nehmen. Über 400.000 Exemplare haben AnNa R. und Peter Plate von ihrem sensationellen federleichten Pop-Longplayer bislang an den Mann resp. die Frau gebracht - und sich damit zahlreiches Edelmetall und jetzt eben eine DIVA verdient.
Hochkarätige GästelisteVerliehen wird der Preis am 25. Januar im Rahmen der glanzvollen Gala-Nacht des Deutschen Entertainment Preises, der dieses Jahr von Désirée Nosbusch moderiert wird. Für entsprechenden Glamour sorgen Gäste wie Christine Neubauer, Nadja Uhl, Felicitas Woll, Gottfried John, Heino Ferch, Vadim Glowna, Michael Degen, die Hitproduzenten Jack White, Thomas Stein und Leslie Mandoki, Yvonne Catterfeld, Jeanette Biedermann, Roger Cicero und Lou Bega sowie Tom Tykwer, Dr. Dieter Wedel und Roland Suso Richter und last but not least Thomas Gottschalk.
Die DIVA selbst wird in zwölf Kategorien verliehen, aufgeteilt in vier Publikumspreise, vier Jurypreise und vier Auszeichnungen für das Gesamtwerk. Neben dem erfolgreichsten Kinofilm 2006, Film auf DVD, TV-Movie und der erfolgreichsten CD werden der beste Schauspieler, der beste Regisseur und das New Talent of the Year geehrt.