Einer der populärsten internationalen Darsteller, dem es gelungen ist, sein außergewöhnliches komödiantisches Talent mit dramatischer Tiefe zu... - Foto: Kurt Krieger http://images.kino.de/flbilder/max12/kuk12/kuk04/u1204128/b150x150.jpg Robin Williams

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Robin Williams


  • Bürgerlicher Name
    Robin McLaurim Williams
  • Geburtstag
    21.07.1952
  • Geburtsort
    Chicago, Illinois

Einer der populärsten internationalen Darsteller, dem es gelungen ist, sein außergewöhnliches komödiantisches Talent mit dramatischer Tiefe zu verbinden. Nach dem Studium der Theaterwissenschaft trat Williams - wie auch heute noch - als Standup-Comedian in Nachtclubs auf, wo er für die Rolle des chaotisch-liebenswürdigen "Mork vom Ork" in der gleichnamigen TV-Serie (1978-1982, 91 Episoden) entdeckt wurde.

Es folgten weitere TV-Rollen und Gastauftritte, ehe der Komiker mit "Popeye" unter der Regie von Robert Altman sein Filmdebüt gab.

Erste Erfolgslorbeeren brachte die John-Irving-Verfilmung "Garp - Und wie er die Welt sah" (1982), in der sein liebenswert schrulliges, verträumt verführerisches Verrücktsein als späteres Markenzeichen erstmalig voll ausgeprägt war. Williams' wahnwitziges Sprechtempo und die außerordentliche Improvisationskunst machen ihn zum Meister allen Komödiantentums, aber in anspruchsvollen dramatischen Rollen wie "Club der toten Dichter" oder "Zeit des Erwachens" hat er ebenso gezeigt, dass auch als ernsthafter Schauspieler mit ihm zu rechnen ist.

Angsteinflößende Verklemmtheit und menschliche Abgründe offenbarte er als unscheinbarer Fotolabor-Leiter in "One Hour Photo". Als Triebtäter setzte er in Christopher Nolans "Insomnia" Al Pacino zu. In der schwarzen Komödie "The Big White - Immer Ärger mit Raymond" spielte er einen glücklosen Reisebürobesitzer in Alaska, der einen Versicherungsbetrug plant, um seiner Frau eine Therapie zu ermöglichen.

Williams konnte drei Oscar-Nominierungen ("Good Morning, Vietnam", "Der Club der toten Dichter", "König der Fischer") verbuchen, bevor er die Statue für seine Nebenrolle als emotional vernarbter Psychotherapeut in "Good Will Hunting" (1997) in Empfang nehmen durfte.

Außerdem konnte er bereits mehrere Golden Globes gewinnen (u.a. für "Good Morning, Vietnam", "König der Fischer" , "Mrs. Doubtfire"). Als Stimme des Flaschengeistes in Disneys "Aladdin" (ebenfalls Golden-Globe-prämiert) machte Williams genauso von sich reden wie als Partner von Whoopi Goldberg und Billy Crystal bei den gemeinsamen "Comic Relief"-Wohltätigkeitsveranstaltungen zugunsten Obdachloser.

In "Nachts im Museum" schlüpfte Williams 2006 in die Wachsfigur des früheren US-Präsidenten Theodore Roosevelt und verbündete sich mit Nachtwächter Larry (Ben Stiller), ebenso wie in der Fortsetzung 2009. Als Pastor Frank zwang er ein Jahr später einem heiratswilligen Paar (Mandy Moore, John Krasinski) in "Lizenz zum Heiraten" einen Ehekurs auf, der den Fastbräutigam zum Straucheln bringt. Ebenfalls 2007 schlug er mit rötlichen Haaren und Elvis-Koteletten als zwielichtiger Vagabund Wizard in "Der Klang des Herzens" aus dem musikalischen Talent des elfjährige Evan Kapital, indem er ihn als Straßenmusikanten vermarktet. Der Künstlername des Jungen "August Rush" ist auch der Originaltitel des musikalischen Märchens von Regisseurin Kirsten Sheridan.

Im Slapstick-Spaß "Old Dogs" erfährt er als umtriebiger Marketing-Veteran, dass er Vater zweier sechsjähriger Zwillinge ist, um die er sich an der Seite von John Travolta unverhofft kümmern muss.

Unter der Regie von Mike Nichols spielte er 1988 mit Steve Martin am Broadway in "Warten auf Godot", seit den 1990er-Jahren betreibt er mit seiner zweiten Frau, Marsha Garces, eine eigene Produktionsfirma. 1997 wurde er vom Entertainment Weekly-Magazin zum "Funniest man alive" gewählt. Auf dem Hollywood Film Festival erhielt Robin Williams 2006 den Lifetime Achievement Award und selbstverständlich wurde auch er mit einem Stern am Walk of Fame geehrt.

  • Bürgerlicher Name
    Robin McLaurim Williams
  • Geburtstag
    21.07.1952
  • Geburtsort
    Chicago, Illinois
  • Geburtsland
    USA
  • Familie
    Mutter: Laurie Williams (geb. 1922)
    Vater: Robert Williams (Autoverkäufer, Führungskraft in der Autoindustrie, 1987 verstorben)

    Ehefrauen:
    Marsha Garces Williams (Produzentin, früher: Kindermädchen, persönliche Assistentin von Robin Williams, seit 1989)
    Valerie Velardi (Tänzerin, 1978-1988)

    Tochter: Zelda (von Marsha Garces Williams, geb.31.07.1989)

    Söhne:
    Zachary (von Valerie Velardi, geb. 1983)
    Cody Alan (von Marsha Garces Williams, geb. 25.11.1991)
  • Autogrammadresse
    c/o Creative Artists Agency
    9830 Wilshire Blvd
    Beverly Hills, CA 90212
    USA
  • Links
    http://www.Robin-Williams.net (Fan-Seite)

"Monty Python"-Stars wiedervereint als Aliens in SciFi-Komödie

Schräg, schräger, Monty Python!

Großansicht Mit "Das Leben des Brian" und dem Song "Always look on the bright side of Life" schrieben Monty Python Filmgeschichte - nun kehren sie zurück! (Foto: Filmwelt)

Mit "Das Leben des Brian" und dem Song "Always look on the bright side of Life" schrieben Monty Python Filmgeschichte - nun kehren sie zurück! (Foto: Filmwelt)

Die legendäre Klamauk-Reihe "Flying Circus", die Mittelalter-Splattersatire "Die Ritter der Kokosnuß", die respektlose Jesus-Persiflage "Das Leben des Brian" bis hin zum unfassbar ekelhaften Episodenfilm "Der Sinn des Lebens" - das Letzterer vornehmlich im Unsinn besteht, das hat die Comedy-Kulttruppe "Monty Python" mit ihren Werken eindrücklich bewiesen.

Doch seit dreißig Jahren sind die britischen Schwarzhumor-Jongleure von der Bildfläche verschwunden, sie absolvierten nur gelegentlich noch kleinere Charity-Auftritte. Angeblich vor allem deshalb, weil John Cleese, Eric Idle, Michael Palin, Terry Jones und Terry Gilliam im Laufe ihrer Karriere immer öfter aneinandergerieten.

Nun scheinen aber die größten Differenzen ausgeräumt, denn völlig sensationell hat Regisseur Terry Jones nun ein Filmprojekt angekündigt, für das er bereits fast alle seiner alten Weggefährten gewinnen konnte. Nur die Zusage von Eric Idle steht noch aus, die sei aber Formsache.

"Absolutely Anything" heißt der Film und handelt von einem Mann, dem von Außerirdischen die Fähigkeit verliehen wird, alles zu tun, was ihm gerade in den Sinn kommt. In alter Monty-Python-Tradition nutzt er das natürlich aus, um die abseitigsten Spinnereien geschehen zu lassen.

Stargast aus Hollywood

Kleiner Wermutstropfen: Die Monty-Python-Stars werden, obwohl "Absolutely Anything" ein Realfilm ist, nicht körperlich anwesend sein, sondern lediglich ihre Stimme den Aliens leihen, die dann computeranimiert werden. Doch Terry Jones tröstet seine Fans: "Auch wenn es kein klassischer Monty-Python-Film wird, hat er trotzdem diesen Geist in sich."

Einen Gaststar aus Hollywood hat Terry Jones sogar auch schon in petto: Robin Williams leiht seine Stimme einem sprechenden Hund namens Dennis. Wer die Hauptrolle als allmächtiger Erdenbürger spielen soll, ist indes noch unklar.

Die erste Klappe zu "Absolutely Anything" wird dennoch bereits im Frühling fallen. Mit etwas Glück gibt's den SciFi-Klamauk im Monty-Python-Stil also noch dieses Jahr im Kino zu erleben!

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