Robert Redford

Robert Redford

Leben & Werk

Robert Redford gilt in Hollywood als Sexsymbol. Dabei widmete er sich ursprünglich der Malerei und versuchte vergeblich, als Künstler in Paris Fuß zu fassen. Nach seiner Rückkehr in die Staaten gelang ihm als anerkannter Theaterschauspieler der Sprung auf die große Leinwand. Seinen großen Durchbruch hatte Redford mit dem Western “Butch Cassidy und Sundance Kid” (1969).

Robert Redford: Frühes Leben und Filme

Robert Redford wurde am 18. August 1932 in Santa Monica, Kalifornien geboren. In einfachen Verhältnissen aufgewachsen, entwickelte er ein Interesse für Sport und Kunst. Nach seinem Schulabschluss lebte er einige Zeit in Frankreich, Spanien und Italien. Schließlich studierte er in den USA Schauspiel an der American Academy of Dramatic Arts in New York. Er wurde er als TV- und Theaterschauspieler bekannt, wobei er in den 50er Jahren über 20 Fernsehauftritte hatte.

Obwohl ihm seine elegante Erscheinung das Rollenschema des Liebhabers sicherte, wollte er stets in sozialkritischen Filmen mitwirken. In seinem ersten größeren Auftritt “Verdammte, süße Welt” (1965) spielte er einen bisexuellen Filmstar. In Arthur PennsEin Mann wird gejagt” (1966) spielt er an der Seite von Schauspiel-Legende Marlon Brando und Jane Fonda. Nach einem kleinen Karrieretief schaffte er mit der Rolle des Outlaws Sundance Kid in dem Western “Zwei Banditen” (1969) seinen großen Durchbruch.

Aufstieg zum Hauptdarsteller und “Der große Gatsby”

Mit Blutige Spur” (1969) und “Jeremiah Johnson” (1972) folgten zwei weitere Western, außerdem spielt er im Politdrama “Bill McKay – Der Kandidat” (1972) einen Anwalt und in der Krimikomödie “Vier schräge Vögel” (1972) einen professionellen Dieb. Schließlich erhält Robert Redford für seine Rolle als Trickbetrüger in der starbesetzten Heist-Komödie “Der Clou” (1973) seine erste und einzige Oscar-Nominierung als bester Hauptdarsteller.

Kurz darauf verkörpert er in der Literaturverfilmung “Der Große Gatsby” (1974) nach einem Drehbuch von Francis Ford Coppola den titelgebenden Helden, der an einer tragischen Liebesgeschichte leidet. Zudem wird er in “Tollkühne Flieger” (1975) zum wagemutigen Stunt-Piloten und im Thriller “Die drei Tage des Condor” (1975) zum CIA-Spion. 1975 feiert er einen weiteren Erfolg in dem Polit-Thriller “Die Unbestechlichen” (1976) zusammen mit Dustin Hoffmann. In dem epischen Kriegsfilm “Die Brücke von Arnheim” (1977) ist er an der Seite von Sean Connery, Gene Hackman und Anthony Hopkins zu sehen. Schließlich spielt er in dem Gefängnisdrama “Brubaker” (1980) einen idealistischen Gefängnisaufseher, der das korrupte System reformieren will.

Robert Redford als Regisseur und “Jenseits von Afrika”

Anfang der 1980er ließ Robert Redford seine Schauspielkarriere erstmal ruhen, um hinter der Kamera Platz zu nehmen. Und das mit Erfolg, denn sein Regiedebüt “Eine ganz normale Familie“ (1980) brachte ihm einen Oscar, den Golden Globe sowie den “Directors' Guild Award“ ein. Redford inszenierte noch acht weitere Filme, wobei er als Regisseur erneut für “Aus der Mitte entspringt ein Fluß“ (1992) (Golden-Globe-Nominierung) und “Quiz Show“ (1994) (Oscar- und Golden-Globe-Nominierung) bedacht wurde.

Schließlich kehrte er mit dem mehrfach Oscar-prämierten Liebesepos “Jenseits von Afrika” (1985) auf die große Leinwand zurück. Redford wird dort zum freiheitsliebenden Großwildjäger und Meryl Streeps großer Liebe. In “Havanna” (1990) erlebt er als professioneller Poker-Spieler die kubanische Revolution. In “Ein unmoralisches Angebot” (1993) spielte er einen Milliardär, der eine Nacht mit der verheirateten Demi Moore erkauft. Mit “Der Pferdeflüsterer“(1998) zementiert Robert Redford an der Seite von Kristin Scott Thomas nochmal sein Rollenimage als tragischer Liebhaber.

Robert Redford: Neue Filme

2001 spielte Robert Redford an der Seite von Brad Pitt in dem Agenten-Thriller “Spy Game“. In “Anatomie einer Entführung” (2004) mimte er Helen Mirrens frustrierten Ehemann, der unerwartet entführt wird. Außerdem führte Robert Redford bei dem Filmdrama “Von Löwen und Lämmern” (2005) und der Literaturverfilmung “The Company You Keep – Die Akte Grant” (2012) die Regie und spielte gleichzeitig die Hauptrolle.

Eine geniale One-Man-Show lieferte Redford schließlich in “All is Lost“ (2013) als Skipper ab, dessen Boot im indischen Ozean untergeht und der sich durch einen Wirbelsturm kämpfen muss. Das Survival-Drama, in dem genau drei Worte gesprochen werden, sorgte bei den Filmfestspielen von Cannes für große Begeisterung. Zuletzt war er in dem Superheldenfilm “The Return of the First Avenger” (2014) als S.H.I.E.L.D. Agent Alexander Pierce zu sehen.

Robert Redford privat

Der brillante Schauspieler war von 1958 bis 1985 mit Lola Van Wagenen verheiratet und hat mit ihr drei Kinder. Seit 1999 ist Robert Redford mit der deutschen Künstlerin Sibylle Szaggars zusammen. Robert Redford hat sieben Enkelkinder. Außerdem setzt er sich seit Jahren für den Umweltschutz und humanitäre Zwecke ein.

Robert Redford Auszeichnungen

Oscars

  • 1974 Nominierung als bester Hauptdarsteller “Der Clou”
  • 1981 Auszeichnung für die beste Regie “Eine ganz normale Familie”
  • 1995 Nominierung für die beste Regie und den besten Film “Quiz Show”
  • 2002 Ehrenoscar für sein Lebenswerk

Golden Globes

  • 1966 Auszeichnung als bester Newcomer “Verdammt süße Welt”
  • 1981 Auszeichnung für die beste Regie “Eine ganz normale Familie”
  • 1993 Nominierung für die beste Regie “Aus der Mitte entspringt ein Fluß”
  • 1995 Nominierung für die beste Regie “Quiz Show”
  • 1999 Nominierung für die beste Regie “Der Pferdeflüsterer”
  • 2014 Nominierung als bester Hauptdarsteller “All Is Lost”

BAFTA Awards

  • 1971 Auszeichnung als bester Hauptdarsteller “Zwei Banditen”
  • 1995 Nominierung für den besten Film “Quiz Show”

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