Waffen und Charlie Sheen - das kann zusammen nicht gut gehen.
Charlie Sheen meckert herum und verklagt die Macher von "Two and a Half Men" nach seiner Kündigung auf Schadensersatz (Foto: Warner)
Das Kuriositätenkabinett von Charlie Sheen hat weiter geöffnet: Gestern wurde das Haus des frisch gefeuerten "Two and a Half Men"-Stars nach Schusswaffen durchsucht. Die Polizei von Los Angeles habe einen entsprechenden Hinweis bekommen. Mit Waffenbesitz würde Charlie Sheen gegen die Auflagen einer einstweiligen Verfügung, die seine Ex Brooke Mueller gegen ihn erwirkt hat, verstoßen. Bis auf ein uraltes Gewehr, das wohl nur noch zum Tauben schießen taugt, habe man aber nichts gefunden, obwohl der Schauspieler einige Waffen registriert habe.
Charlie Sheen ist derweil nicht faul: Nach seinem Rauswurf aus "Two and a Half Men" verklagt er nun kurzerhand den Studioriesen Warner. Wie es heißt, fordert Sheen sagenhafte 100 Millionen Dollar Entschädigung für die acht abgesagten Episoden. Dieses Geld will Sheen allerdings seinen Serienkollegen zugute kommen lassen, die nun ebenfalls auf dem Trockenen sitzen. Sheen wirft dem Studio Vertragsbruch vor und bezichtigt Produzent Chuck Lorre unter anderem der Faulheit und Missachtung seiner Persönlichkeit.
Ein Ersatz für Charlie Sheen wurde mittlerweile noch nicht gefunden. Rob Lowe, der gerüchteweise den Posten in "Two and a Half Men" bekommen sollte, ist schon wieder aus dem Rennen, da er bereits an die Serie "Parks and Recreation" gebunden ist. Hier handele es sich um einen "Multi-Jahres-Vertrag", wie Produzent Michael Schur mitteilt, und es ist nicht vorgesehen, Lowe daraus vorzeitig zu entlassen.