Er war dabei, sich neben den Generationskollegen Brad Pitt und Keanu Reeves, Kiefer Sutherland und Charlie Sheen zu etablieren, als er am 31.... - Foto: http://images.kino.de/flbilder/max01/mbiz01/mbiz44/z0144115/b150x150.jpg River Phoenix

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River Phoenix


  • Geburtstag
    23.08.1970
  • gestorben
    31.10.1993

Er war dabei, sich neben den Generationskollegen Brad Pitt und Keanu Reeves, Kiefer Sutherland und Charlie Sheen zu etablieren, als er am 31. Oktober 1993 in Folge eines Drogencocktails vor einem Nachtclub, der seinem Freund Johnny Depp gehörte, zusammenbrach und starb. River Phoenix, geboren 1970, zog mit seinen Eltern, die sich der Hippie-Generation verbunden fühlten, ihre fünf Kinder selbst unterrichteten und ihnen besonders blumige Namen gaben (Bruder Leaf, Schwestern Rain, Liberty und Summer), sieben Jahre durch Mittel- und Südamerika. Mit 10 trat er in Werbespots auf, später in mehreren TV-Serien, bis er 1986 in "Stand by me" als einer der vier Jugendlichen, die während eines Sommers durch eine Leiche ihr Leben verändert sehen, bekannter wurde. Peter Weir ließ ihn in "Moskito Küste" als Sohn von Helen Mirren und Harrison Ford die Rolle spielen, die er später in fast allen Filmen variierte: den sanften Rebellen, der seine Identität sucht. Idealtypisch dafür ist Sidney Lumets "Running on Empty", wo er mit seinen vom FBI gesuchten Eltern, die von Stadt zu Stadt ziehen, in Konflikt gerät. Für diese Rolle erhielt er eine "Oscar"-Nominierung. An der Seite von Sidney Poitier konnte er sich in "Little Nikita" als Sohn eines russischen Agentenpaares behaupten. River Phoenix war der junge Indiana Jones in der Ouvertüre von "Indiana Jones und der letzte Kreuzzug" und einer der debilen Killer in "Ich liebe dich zu Tode", zwei eher untypische Rollen. Sein wichtigster Film wurde "My Own Private Idaho", wo er als Stricher mit katatonen Anfällen neben Keanu Reeves durch die Lande zieht und seine Herkunft ergründen will. Nach seiner ersten Großproduktion "Sneakers" (er war einer der Einbrecher um Robert Redford) hätte er die Rolle von Brad Pitt in "Interview mit einem Vampir" spielen sollen, doch der Tod machte einen Strich durch die Rechnung.

  • Geburtstag
    23.08.1970
  • Geburtsland
    USA

River Phoenix' letzter Film wird fertiggestellt

Wenn alles nach Plan läuft, soll "Dark Blood" Anfang 2012 fertig sein.

Großansicht Verstarb im Alter von nur 23 Jahren: River Phoenix (Foto: Universum)

Verstarb im Alter von nur 23 Jahren: River Phoenix (Foto: Universum)

Es klingt fast ein wenig makaber, ist aber eine durch und durch ernst gemeinte Angelegenheit: Fast 20 Jahre nach dem Tod von River Phoenix soll sein letzter, nie vollendeter Film in die Kinos kommen. Der niederländische Regisseur George Sluizer hat das Filmmaterial lange Zeit versteckt, aus Angst, dass es vernichtet werden könnte. Jetzt hat er es so umgeschnitten, dass der Film auch ohne die fehlenden Szenen funktioniert. Um die Neufassung komplett zu machen, braucht er aber noch die Unterstützung einer ganz bestimmten Person - die von Rivers jüngerem Bruder Joaquin Phoenix.

Sluizer hofft, dass der Hollywoodstar den Text für die umarrangierten Szenen spricht. "Die Stimmen der beiden sind sich sehr ähnlich", erklärte der Regisseur, der über all die Jahre hinweg den Kontakt zur Phoenix-Familie aufrecht gehalten hat. Dennoch ist unklar, ob Joaquin diese Aufgabe übernehmen möchte. In der Nacht, als River Phoenix an einer Überdosis Drogen vor Johnny Depps Club "Viper Room" verstarb, war Joaquin an seiner Seite. Den Tod seines Bruders hat er nie überwunden.

Verkorkste Existenzen in der Wüste

Sollte Joaquin Phoenix dem Projekt zustimmen und seinem toten Bruder die Stimme leihen, dürfen sich Filmfans auf ein surreales Wüstenabenteuer gefasst machen. In "Dark Blood" spielte River Phoenix einen Mann namens Boy, der als Einsiedler auf einem Atomtestgelände lebt und dort auf das Ende der Welt wartet. Als ein Pärchen bei ihm aufkreuzt, bietet er ihnen Asyl an, woraufhin Boy eine komplizierte Beziehung mit der Frau beginnt.

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