River Phoenix

River Phoenix

Leben & Werk

Er war dabei, sich neben den Generationskollegen Brad Pitt und Keanu Reeves, Kiefer Sutherland und Charlie Sheen zu etablieren, als er am 31. Oktober 1993 in Folge eines Drogencocktails vor einem Nachtclub, der seinem Freund Johnny Depp gehörte, zusammenbrach und starb. River Phoenix, geboren 1970, zog mit seinen Eltern, die sich der Hippie-Generation verbunden fühlten, ihre fünf Kinder selbst unterrichteten und ihnen besonders blumige Namen gaben (Bruder Leaf, Schwestern Rain, Liberty und Summer), sieben Jahre durch Mittel- und Südamerika. Mit 10 trat er in Werbespots auf, später in mehreren TV-Serien, bis er 1986 in “Stand by me” als einer der vier Jugendlichen, die während eines Sommers durch eine Leiche ihr Leben verändert sehen, bekannter wurde. Peter Weir ließ ihn in “Moskito Küste” als Sohn von Helen Mirren und Harrison Ford die Rolle spielen, die er später in fast allen Filmen variierte: den sanften Rebellen, der seine Identität sucht. Idealtypisch dafür ist Sidney Lumets “Running on Empty”, wo er mit seinen vom FBI gesuchten Eltern, die von Stadt zu Stadt ziehen, in Konflikt gerät. Für diese Rolle erhielt er eine “Oscar”-Nominierung. An der Seite von Sidney Poitier konnte er sich in “Little Nikita” als Sohn eines russischen Agentenpaares behaupten. River Phoenix war der junge Indiana Jones in der Ouvertüre von “Indiana Jones und der letzte Kreuzzug” und einer der debilen Killer in “Ich liebe dich zu Tode“, zwei eher untypische Rollen. Sein wichtigster Film wurde “My Own Private Idaho“, wo er als Stricher mit katatonen Anfällen neben Keanu Reeves durch die Lande zieht und seine Herkunft ergründen will. Nach seiner ersten Großproduktion “Sneakers” (er war einer der Einbrecher um Robert Redford) hätte er die Rolle von Brad Pitt in “Interview mit einem Vampir” spielen sollen, doch der Tod machte einen Strich durch die Rechnung.

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News & Stories

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