Was James Bond kann, können die Men in Black erst recht!
Emma Thompson zeigt den "Men in Black" Will Smith und Tommy Lee Jones im dritten Film um die Alien-Jäger, wo's lang geht (Foto: Concorde, Columbia TriStas)
Wenn ein normaler britischer Spion wie 007 seine Befehle von einer Frau entgegennimmt, dann ist das für Agenten, die sich mit außerirdischem Abschaum herumschlagen, eine vergleichsweise leichte Übung! Und wie bei Judi Dench im Fall Bond, konnten die Macher des SciFi-Spaßes ebenfalls eine absolute Top-Schauspielerin für den Job gewinnen: Emma Thompson wird die "Men in Black" führen.
Die doppelte Oscar-Gewinnerin (Drehbuch zu "Sinn und Sinnlichkeit" und Hauptrolle in "Wiedersehen in Howard's End") ist "Harry Potter"-Fans als chaotische Hogwarts-Wahrsagerin Sybill Trelawney vertraut. Emma Thompsons nächster Auftritt in einem Blockbuster macht sie nun also in "Men in Black 3" zur Expertin für den Kampf gegen lästige Aliens. Dass sie dabei mit Will Smith und Tommy Lee Jones als Agenten Jay und Kay zwei echte Sturköpfe zu befehligen hat, dürfte für die resolute Britin kein Problem sein.
Unklar ist noch, ob Emma Thompson dabei ihren Vorgänger Rip Torn komplett ersetzt oder ob dieser wenigstens für einen Kurzauftritt in "Men in Black 3" vorbeischaut. Der Schauspieler ist seit einem Bankeinbruch im Vollrausch privat wie beruflich schwer angeschlagen.
Ebenfalls neu an Bord von "Men in Black 3" ist Josh Brolin, der eine jüngere Version von Agent Kay spielen wird. Gerüchten, er würde daher Tommy Lee Jones komplett ersetzen, erteilt Brolin eine Absage: "Ich weiß zwar noch nicht genau, wie er und ich uns die Rolle aufteilen werden, weil das Drehbuch sich erst noch entwickelt, aber ich weiß, dass ich ihn nicht verdränge!"
Insider tippen daher für "Men in Black 3" auf ein Zeitreise-Motiv, das im SciFi-Genre stets einen guten Ausweg für Um- und Doppelbesetzungen anbietet. Dann könnten Jay und Kay doch auch gleich zu ihrem Ex-Boss Rip Torn zurückreisen und ihm nahelegen, vom letzten Whisky vor seinem Bankeinbruch lieber die Finger zu lassen ...