Zu seinem Beruf kam er auf den Rat seines damaligen Chefs Martin Ritt hin, der dem angehenden Schauspieler nach den Dreharbeiten eines TV-Films... - Foto: http://images.kino.de/flbilder/max01/mbiz01/mbiz27/z0127073/b150x150.jpg Richard Donner

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Richard Donner


  • Geburtstag
    24.04.1930

Zu seinem Beruf kam er auf den Rat seines damaligen Chefs Martin Ritt hin, der dem angehenden Schauspieler nach den Dreharbeiten eines TV-Films vorschlug, es doch lieber als Regisseur zu versuchen. Es dauerte jedoch mehr als 15 Jahre, bevor der 1930 in New York geborene Richard Donner seine Arbeit als TV-Regisseur für Serien, Episoden und TV-Filme (u.a. "Die Straßen von San Francisco", "Kojak", "Petrocelli") aufgeben konnte. Dank des Erfolgs des Horrorfilms "Das Omen" (mit Gregory Peck), der zwei Fortsetzungen nach sich zog, und des ersten "Superman"-Films konnte sich Donner als Spielfilmregisseur etablieren. Zum Star-Regisseur wurde Donner mit der "Lethal Weapon"-Serie (1987, 1989, 1992, 1998), deren vier Teile die Police Detectives Riggs und Murtaugh (Mel Gibson und Danny Glover) zu Ikonen des Action-Films machte, wobei sich Charakter und Personal der Helden im Verlauf der Serie veränderten. Aus dem manisch depressiven Kamikaze-Cop Riggs, ein ehemaliger Vietnam-Veteran, wurde ein cooler Action Man, der mit dem gesetzten schwarzen Partner und Familienvater Murtaugh auf Ganovenjagd geht und im vierten Teil selbst zum Familienvater (dank Partnerin Rene Russo, die seit Teil 3 dabei ist) mit Nachwuchs wird. Das ungleiche Polizistengespann sorgt unter zunehmender Betonung der aufwendigen Action-Szenen für explosive städtebauliche Veränderungen in Los Angeles und bezieht im vierten Teil auch die Einflüsse des Hongkong-Kinos und seiner Action-Choreographie ein. Zu Donners weiteren Regiearbeiten zählen u.a. der Abenteuerfilm "Die Goonies", den er für Steven Spielberg realisierte, die Horrorkomödie "Die Geister, die ich rief..." (eine moderne Adaption der Weihnachtgeschichte von Charles Dickens, mit Bill Murray), der im Mittelalter angesiedelte Fantasy-Film "Der Tag des Falken", mit Rutger Hauer und Michelle Pfeiffer), die auf der gleichnamigen TV-Serie basierende humorvolle Western-Komödie "Maverick" (mit Mel Gibson und James Garner als Spieler-Sohn und Spieler-Vater) und der weithin unterschätzte Paranoia-Thriller "Fletcher's Visionen", in dem Mel Gibson einen Taxifahrer spielte, der einer Verschwörung auf der Spur ist und mit Julia Roberts als Zwangspartnerin beinahe ihr Opfer wird. Donners Spielfilme sind fast alle im Breitwandformat aufgenommen und wagen, speziell in der "Lethal Weapon"-Serie und in "Fletcher's Visionen", ungewöhnliche Lichtstrategien mit Halbschatten und Schatten-Szenen. Donner ist als Produzent an den meisten seiner Filme sowie an anderen Produktionen ("X-Men") beteiligt.

  • Geburtstag
    24.04.1930
  • Geburtsland
    USA

Gibson für "Lethal Weapon 5" geködert

Vielleicht wäre das die große Chance, sein arg ramponiertes Image wieder aufzupolieren...

Großansicht Mel Gibson: Verzweifelt genug für "diesen Scheiß"? (Foto: Warner)

Mel Gibson: Verzweifelt genug für "diesen Scheiß"? (Foto: Warner)

Denn der einstige Superstar Mel Gibson ist in der Traumfabrik ziemlich untendurch. Eine Verhaftung wegen Trunkenheit am Steuer, rassistische Hasstiraden und eine Vaterschaftsklage machten Gibson zuletzt zum größten Loser von Hollywood. Was läge da näher, als in einer Rolle auf die Leinwand zurückzukehren, die Mel einst zum Weltstar machte? Kein Problem, wenn es nach dem Mann geht, dem Gibson seinen Ruhm mitzuverdanken hat.

Regisseur Richard Donner schneiderte Gibson vier megaerfolgreiche "Lethal Weapon"-Filme auf den Leib, die Mels beinhartes Action-Image aus "Mad Max" aufnahmen und um eine derb-komische Note erweiterten. Nun lockt Donner seinen Lieblings-Star öffentlich für einen fünften Film:

"Ich habe eine geniale Story und ich will den Film unbedingt machen, um die 'Lethal Weapon'-Reihe zu einem würdigen Abschluss zu bringen." Allerdings geht für Donner dabei - entgegen früherer Aussagen - nichts ohne Gibson: "Wenn das Studio den Film ohne Mel machen will, dann müssen sie ihn auch ohne mich machen. Für mich hängt alles an Mel, denn Mel IST 'Lethal Weapon'!"

Zur Unterschrift geschmeichelt?

Da wird sich der bekanntermaßen eitle Herr Gibson sicher gebauchpinselt fühlen. Ob er letztlich auch zusagt, bleibt aber fraglich. Schließlich hat der leidgeprüfte Star auch den lange geplanten vierten "Mad Max"-Film platzen lassen - weil er sich "zu fett" fühlte. Und schon im vierten Film der "Lethal Weapon"-Reihe hat Mel alias Martin Riggs 1998 den Spruch abgelassen, der zuvor immer seinem Kollegen Danny Glover vorbehalten gewesen war: "Ich bin zu alt für diesen Scheiß!"


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