Richard C. Sarafian

Richard C. Sarafian

Leben & Werk

Die Autojagd quer durch die Vereinigten Staaten des ausgeflippten Vietnam-Veteranen Kowalski (Barry Newman) in “Fluchtpunkt San Francisco“, eines der besten Road-Movies der Filmgeschichte und packendes Action-Drama, wurde 1970 der bedeutendste Film des Regisseurs, Autors, Produzenten und Darstellers Richard C. Sarafian. Geboren 1925 in New York City als Sohn armenischer Eltern, war Sarafian, der in New York studierte, Barmixer, Hotelmanager, Rechercheur für die Zeitschrift “Life” und Assistent bei einer Dokumentarfilmgesellschaft, bevor er ab 1958 Drehbücher schrieb und Regisseur bei TV-Serien (u.a. “Bonanza” und “Maverick“) wurde. 1962 debütierte er als Spielfilmregisseur mit dem Western “Die Geächteten vom Rio Grande“, dem später die Western “Ein Mann in der Wildnis” (mit Richard Harris als Trapper) und “Der Mann, der die Katzen tanzen ließ” (mit Burt Reynolds und Sarah Miles) folgten. Sarafian, ein kompetenter Regisseur mit einer Vorliebe für weite Landschaften, inszenierte auch Kriminalfilme wie “Schatten der Angst” (mit David Hemmings) oder Polit-Thriller wie “Öl” (mit Sean Connery). Nach dem katastrophalen Misserfolg des Detektivfilms “Sunburn”, der 1979 die Karriere des TV-Stars und Models Farrah Fawcett-Majors” (TV-Serie “Drei Engel für Charlie”) und der Schauspielerin Joan Collins (“Denver Clan”) fördern sollte, zog sich Sarafian fast völlig auf die Inszenierung von Fernsehfilmen (“Goldene Träume”, “Bis zum letzten Schuss”) zurück und übernahm 1991 unter dem in Hollywood gebräuchlichen Pseudonym Alan Smithee die Regie des mit Altstars wie Charlton Heston, Peter Boyle und Jack Palance besetzten japanisch-amerikanischen Science-Fiction-Films “Starfire“, in dem ein Raumschiff mittels einer Spezialrakete die Sonne umlenken soll. Sarafian, Vater des Action-Regisseurs Deran Sarafian (“Gun Men”), ist mit Robert Altmans Schwester Joan verheiratet.

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