Renee Olstead erblickt das Licht der Welt in Houston, Texas. Als Kinderdarstellerin spielt sie im Alter von acht Jahren in kleineren Filmen und Werbespots. Bereits 1994 hat sie einen Gastauftritt in der Serie "Touched By An Angel", ein Jahr später spielt sie in dem Western "Streets Of Laredo". Ihren rasanten Aufstieg aus der Kinderstube ins Rampenlicht begleitet ein Kamerateam, das die außergewöhnliche Karriere dem amerikanischen Fernsehpublikum in zwei Teilen in die Wohnzimmer liefert: "The Making of a Child Star" und "The Making of a Child Star: The Journey Continues". Nun wird Renee erst richtig populär, wird für große Hollywood-Produktionen wie "End Of Days" mit Arnold Schwarzenegger, "The Insider" mit Russell Crowe und "13 Going On 30" engagiert. Renee ist gerade elf, als sie ihre Schauspielerlaufbahn für erste Schallplattenaufnahmen unterbricht ("Stone Country", 2000; "Unleashed", 2000), die auf ihrem eigenen Label Renee erscheinen. Dann wechselt sie wieder das Fach, und aus der Country-Piepse wird nun ein gereifter Kinderstar. Von 2002 an kann man sie in der Sitcom "Still Standing" sehen. Während der Dreharbeiten in Los Angeles nimmt sie sich die Zeit, mit einer Jazzband in Clubs wie dem Madison oder dem Derby aufzutreten. Zur Erinnerung an ihre Zeit in LA nimmt sie mit den Musikern ein Album auf, das sie, wie sie sagt, eigentlich ganz für sich alleine behalten will. Doch wie in allen Pop-Märchen, gelangen die Aufnahmen über Umwege in die Hände von Musiker und Produzent David Foster (Celine Dion, Michael Jackson, Whitney Houston). Als sie vierzehn wird, erscheint ein stürmisch bejubeltes Album mit Swingklassikern, schlicht betitelt mit "Renee Olstead". Kritiker loben ihre für das zarte Alter erstaunlichen gesanglichen Talente über den grünen Klee. Renee tritt mit der Bill-Cosby-Allstar-Band auf beim Playboy-Jazz-Festival in der Hollywood Bowl in LA auf. Das Publikum ist von dem kindlichen Charme der Schülerin angetan. Doch die Zeit als Kinderstar ist damit vorbei. Nun gilt es, einen Stil zu entwickeln.