Von der Mumie verfolgt, in Stalingrad verheizt, als mörderische Friseuse verzweifelt, als Landarbeiterin verliebt und als viktorianische Frau... - Foto: Kurt Krieger http://images.kino.de/flbilder/max09/kuk09/kuk10/u0910032/b150x150.jpg Rachel Weisz

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Rachel Weisz


  • Geburtstag
    07.03.1971
  • Geburtsort
    London

Von der Mumie verfolgt, in Stalingrad verheizt, als mörderische Friseuse verzweifelt, als Landarbeiterin verliebt und als viktorianische Frau verbissen gegen die Konventionen der Zeit kämpfend, hat die Engländerin Rachel Weisz Charakterrollen aller Art bewältigt und in Welterfolgen mitgewirkt.

Entdeckt wurde die langhaarige dunkle Schöne mit den tiefliegenden Augen, der rauchigen Stimme und dem vollen Mund zusammen mit Kollegin Liv Tyler von Bernardo Bertolucci, der die beiden in seiner Toskana-und-Schönheitshymne "Stealing Beauty - Gefühl und Verführung" sich in einer Künstlerkolonie am Swimmingpool räkeln ließ. Weisz fiel erst nackt, dann als Bohemienne auf, die sich Frust-und-Wut-Fights mit ihrem Yuppie-Freund liefert.

Geboren 1971, studierte Weisz an der Universität Cambridge, wo sie die Theatergruppe "Talking Tongues" gründete und eine Bühnenkarriere begann. 1994 vom Londoner Kritikerverband als beste Newcomerin ausgezeichnet, wandte sich Weisz nach ihrer Entdeckung durch Bertolucci dem Spielfilm zu.

Sie floh in dicken Pullovern mit Keanu Reeves in dem Actioner "Außer Kontrolle" durch Winterlandschaften und spezialisierte sich einige Zeit auf Melodramen: in "Brombeerzeit" als Landarbeiterin im Zweiten Weltkrieg, in "I Want You" als Friseuse mit einem mörderischen Geheimnis in der zerquälten Seele und als "Amy Foster" (einer Joseph-Conrad-Verfilmung) als junge Frau, die 1888 einen Schiffbrüchigen gegen den Willen der bigotten Gemeinde heiratet.

Der Welterfolg stellte sich 1999 mit "Die Mumie" ein, wo sie als energische Archäologin vom Hohepriester des Pharao verfolgt wird. Für die Rolle musste Weisz Haare lassen. Vor dem zweiten Teil "Die Mumie kehrt zurück" bewältigte Weisz zuerst als russische Frontkämpferin im Zweiten Weltkrieg an der Seite von Jude Law das Inferno von Stalingrad in Jean-Jacques Annauds "Duell - Enemy at the Gates". Außerdem setzte sie gekonnt Frauenheld Will (Hugh Grant) in der Nick-Hornby-Verfilmung "About a Boy" ihren weiblichen Reizen aus.

Facetten ihrer dunkleren Seite ließ Weisz in der Grisham-Verfilmung "Das Urteil" aufblitzen, wo sie als Freundin eines Jurymitglieds den Kontrahenten eines spektakulären Gerichtsprozesses für 10 Millionen Dollar Schuld- bzw. Freispruch anbot.

Nachdem sie in der Buddykomödie "Neid" als Gattin von Ben Stiller aufgrund des unerwarteten Reichtums ihres Nachbarn Jack Black von dem im Titel beschriebenem Gefühl gepackt wurde, fand sie in der Action-Comic-Adaption "Constantine" an die Seite von Keanu Reeves zurück: Gemeinsam mit der von Reeves gespielten Titelfigur untersucht Weisz als Polizistin den mysteriösen Tod ihrer Zwillingsschwester und muss sich dazu in die von Dämonen und Engeln bevölkerte Unterwelt von Los Angeles begeben.

In Fernando Meirelles' Adaption des John Le Carré-Romans "Der ewige Gärtner" spielt sie Tessa, eine politisch engagierte, leidenschaftliche und unangepasste Wissenschaftlerin, die mit Quayle (Ralph Fiennes) einem mittleren Beamten, der sich bei Problemen gerne in seinen Garten flüchtet, von England nach Kenia zieht. Ihr gewaltsamer Tod reißt ihn aus seiner Passivität, denn er will die Hintergründe aufdecken. Weisz erhielt dafür 2006 einen Oscar und den Golden Globe als beste Nebendarstellerin.

In "The Fountain" wird Rachel Weisz von Regisseur Darren Aronofsky, den sie 2004 heiratete, mit der Rolle der schwer krebskranken Izzi betreut. Ihr Filmehemann ist Hugh Jackman, der drei Rollen in der futuristischen Regiearbeit innehat.

In Wong Kar Wais "My Blueberry Nights" beeindruckte sie als frustrierte Geschiedene und in "Brothers Bloom" einmal mehr als Femme Fatale und exzentrische Erbin. Nun spielt sie in Peter Jacksons Bestseller-Verfilmung "In meinem Himmel" eine gebrochene Mutter, deren Tochter bestialisch ermordet wurde.

  • Geburtstag
    07.03.1971
  • Geburtsort
    London
  • Geburtsland
    Großbritannien
  • Familie
    Mutter: Edith Ruth Weisz (österreichische Psychoanalytikerin)
    Vater: George Weisz (ungarischer Erfinder)

    Schwestern: Minnie Weisz (Künstlerin)

    Lebenspartner:
    Darren Aronofsky (Regisseur, seit 2001)
    Sam Mendes (Regisseur, 2001)

    Sohn: Henry Chance (von Darren Aronofsky, geb. 31.05.2006)
  • Autogrammadresse
    c/o ICM Artists
    Oxford House
    76 Oxford Street
    London, W1D 1BS
    Großbritannien
  • Links
    http://www.rachel-weisz.net/ (Fan-Seite)

Kate Winslet führt Krieg gegen Schönheits-OPs

"Ich bin Schauspielerin und möchte meinen Gesichtsausdruck nicht einfrieren lassen."

Großansicht Wird lieber alt und runzlig, als sich je operieren zu lassen: Kate Winslet (Foto: Kurt Krieger)

Wird lieber alt und runzlig, als sich je operieren zu lassen: Kate Winslet (Foto: Kurt Krieger)

Hollywoods Schönheitswahn, der Frauen wie Männer scharenweise auf den OP-Tisch treibt, reicht nun einigen Stars: "Titanic"-Ikone Kate Winslet hat die Nase so voll von Fließbandgesichtern und faltenfreien Augenpartien, dass sie jetzt zusammen mit Rachel Weisz und Emma Thompson eine regelrechte Front gegen kosmetische Chirurgie bilden will. Als "Britische Anti-Schönheits-OP-Liga" möchte sich Winslet fortan verstärkt gegen die trendigen Schnippeleien wehren:

"Ich werde niemals aufgeben", versicherte die Schauspielerin. "Es verstößt gegen meine moralischen Grundsätze, die mir meine Eltern beigebracht haben und auch gegen das, was ich selbst als naturgegebene Schönheit betrachte. Ich bin Schauspielerin und möchte meinen Gesichtsausdruck nicht einfrieren lassen." Auch Emma Thompson hat genug von der künstlichen Schönheit und schimpft über den Jugendwahn, "in dem jeder mit 60 wie eine 30-Jährige auszusehen hat." Wenig anregend findet auch die dritte im Bunde, Daniel Craigs neue Gattin Rachel Weisz, die Ergebnisse von Skalpell und Botox: "Leute, die zu perfekt aussehen, sind nicht mehr sexy oder gar schön."

Was nur ist ihr Geheimnis?

Mit diesen Ansichten stehen die drei Stars in Hollywood längst nicht mehr allein da - Mittlerweile hört man aus allen Ecken und Enden von Los Angeles ablehnende Statements zu diesem Thema. Auffällig ist dabei nur, dass der Satz "Für mich kommt so etwas niemals in Frage" schon zum Standardrepertoire vieler Stars zu gehören scheint. Sieht man sich dann allerdings die Gesichter dieser oft schon in die Jahre gekommen Beautys an, wüsste manche Frau schon gern, was für Wunder da am Werk sind, die diese Damen selbst mit 60 wie 20 aussehen lassen.

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