Zu den Grandes Dames des US-amerikanischen HipHop gehört zweifelsohne die aus New Jersey stammende Rapperin und Sängerin Queen Latifah. Sie kommt unter dem bürgerlichen Namen Dana Elaine Owens am 18. März 1970 in Newark zur Welt und beginnt ihre musikalische Karriere als Mitglied der Rapgruppe Ladies Fresh. 1988 hört der DJ Mark the 45 King eine Demoversion von Latifahs Titel "Princess Of The Posse", die er dem Moderator der Sendung "Yo! MTV Raps", Fab Five Freddy, weiterreicht. Dieser stellt den Kontakt zur Plattenfirma Tommy Boy Records her, wo 1989 Latifahs Album "All Hail the Queen" erscheint. Das Debüt wird zu einem Erfolg bei Kritikern und Konsumenten. Auch die Nachfolger "Nature Of A Sista" (1991) und "Black Reign" (1993) können den hohen kommerziellen Erwartungen gerecht werden. Für "U.N.I.T.Y." von "Black Reign" wird Queen Latifah sogar mit einem Grammy ausgezeichnet. Im selben Jahr übernimmt sie eine Rolle in der populären Sitcom "Living Single", für welche sie auch die Titelmusik liefert. Nach einigen zweitklassigen Streifen macht sie in "Set It Off" 1996 erstmals auch als Filmschauspielerin von sich reden. Auf Grund ihrer Darstellung einer lesbischen Frau spekuliert die Regenbogenpresse danach öffentlich über ihre eigenen sexuellen Neigungen. Im selben Jahr wird sie wegen des Besitzes von Marihuana und einer geladenen Feuerwaffe zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt. In ihrer Autobiografie "Ladies First: Revelations Of A Strong Woman" schildert Latifah 1999, wie der Unfalltod ihres Bruders im Jahr 1992 zu Depressionen und Drogenproblemen geführt hat. Weitere erfolgreiche Filmrollen folgen, darunter in "Scary Movie 3", "Taxi" oder "Beauty Shop". Für ihre Nebenrolle im Musical "Chicago" wird sie 2002 für den Oscar nominiert. 2006 spielt sie in der romantischen Komödie "Last Holiday". Mit "The Dana Owens Album" legt sie 2004 überraschend ein Album mit Jazzklassikern vor.
Latifah, Keys und Okonedo als süßes Trio
Hip-Hop-Königin, Grammy-Grazie und britische Charakterdarstellerin: eine ungewöhnliche Kombination für ein ganz besonderes Geschwister-Gespann.
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Honigsüß: Queen Latifah, Alicia Keys und Sophie Okondo (Foto: Kurt Krieger)
Das Leben der 14-jährigen Lily ist ein einziges Jammertal - bis sie bei den Boatwright-Schwestern Zuflucht findet. Die drei exzentrischen Imkerinnen bringen dem einsamen Mädchen bei, Honig herzustellen und helfen Lily, die Wahrheit über den Tod ihrer Mutter herauszufinden. Für zwei der Rollen haben gerade Queen Latifah und "Hotel Ruanda"-Darstellerin Sophie Okonedo unterschrieben, Alicia Keys ist als dritte Bienenbändigerin im Gespräch.
Auch für den Part der kleinen Lily gibt es mit Shootingstar Dakota Fanning schon eine Kandidatin. Bereits an Bord der Verfilmung des Romans "The Secret Life of Bees" von Sue Monk Kidd ist außerdem Dreamgirl Jennifer Hudson, die Lily als Kindermädchen Rosaleen begleiten wird.
Mysteriöser Mord
Rosaleen kümmert sich um die Halbwaise seitdem Lilys Mutter ermordet wurde. Lilys Vater gibt seiner Tochter die Schuld am dem Tod ihrer Mutter und macht dem Kind deswegen das Leben zur Hölle. Als Kindermädchen Rosaleen in Schwierigkeiten gerät, reißt Lily kurzentschlossen mir ihr aus. Die beiden machen sich in die Stadt auf, in der Lilys Mutter erschossen wurde, und landen schließlich bei den Boatwright-Schwestern.
Die Dreharbeiten zu "The Secret Life of Bees" beginnen am 9. Januar in North Carolina, der Film soll schon 2008 ins Kino kommen.