Prof. Thomas Schadt, 1957 in Nürnberg geboren, absolvierte zunächst eine Ausbildung als Fotograf, ehe er an der Film- und Fernsehakademie dffb in Berlin studierte. 1983 gründete er die Filmproduktionsfirma Odysee-Film und arbeitet seither als Dokumentarfilmer, Kameramann, Produzent und Fotograf. Zu seinen bekanntesten Arbeiten zählen u.a. "Der Autobahnkrieg" (1993) "Wall Street" (1997), "Der Kandidat" (1998), "Berlin: Sinfonie einer Großstadt" (2002) "Carola Stern: Doppelleben"(2004) und "Amok in der Schule" (2004). Für "Der Kandidat" erhielt Thomas Schadt den Deutschen Fernsehpreis 1999 in der Kategorie "Bester Dokumentarfilm"; 1993 erhielt er für "Der Autobahnkrieg" den Grimme-Preis und 1999 wurde er mit dem Grimme-Preis "Spezial" für überdurchschnittliche Dokumentarfilmleistungen im Jahr 1998 ausgezeichnet. 2004 gewann das Doku-Drama "Carola Stern: Doppelleben", das er inszenierte, den Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie "Beste Kamera". Neben seiner Tätigkeit als Dozent an verschiedenen Filmhochschulen und Universitäten, u.a. dffb, HFF Hochschule für Film und Fernsehen München, veröffentlichte er mehrere Bücher zu den Themenschwerpunkten Dokumentarfilm und Fotografie. Thomas Schadt wurde 2000 zum Professor an der Filmakademie Baden-Württemberg ernannt, an der er seit 1995 unterrichtet. Seit dem 1.4.2005 ist Prof. Thomas Schadt Künstlerischer Direktor der Filmakademie Baden-Württemberg.