Normalerweise kämpfen die Agenten der CIA in Hollywood heldenhaft gegen Terror jeglicher Couleur. Die Realität sieht manchmal leider anders aus.
Jeremy Renner, der aktuell mit "Hänsel und Gretel: Hexenjäger" auf Platz eins der US-Kinocharts steht, hat sein nächstes Projekt in der Tasche: Unter der Regie von Michael Cuesta übernimmt er die Hauptrolle in dem CIA-Thriller "Kill the Messenger", der nach wahren Begebenheiten die tragische Geschichte eines Journalisten erzählt, der Selbstmord begeht, nachdem er von der CIA gelinkt wurde.
Cuesta ist in der Welt des CIA zuhause, fungierte er doch als ausführender Produzent und Regisseur mehrerer Folgen der fantastischen Serie "Homeland", deren visueller Look maßgeblich von ihm geprägt wurde. Das Drehbuch von Peter Landesman basiert auf den Büchern "Dark Alliance: The CIA, the Contras, and the Crack Cocaine Explosion" des betroffenen Journalisten Gary Webb sowie auf "Kill the Messenger: How the CIA's Crack-Cocaine Controversy Destroyed Journalist Gary Webb" von Nick Schou.
Von der CIA in den Tod getrieben
Zeitungsjournalist Gary Webb nahm sich das Leben, nachdem die CIA eine Verleumdungskampagne gegen ihn gestartet hatte, angefacht von Webbs Entdeckung der Verwicklung des CIA in die Bewaffnung von Contra-Rebellen in Nicaragua sowie in den Import von Kokain nach Kalifornien.