Penélope Cruz

Penélope Cruz

Leben & Werk

Innerhalb weniger Jahre ist die rassige und temperamentvolle Brünette Penélope Cruz von einer sexy Nebendarstellerin zu einem international gefragten Star gewachsen, der die Tradition der stolzen Schönheit erfolgreich kultiviert.

In Madrid 1974 geboren, debütierte sie 1991 im Film und hatte gleich mit ihrer zweiten Rolle in Bigas Lunas “Jamon, Jamon“, wo sie ein einfaches Bauernmädchen in der Sierra spielte, an der Seite von Javier Bardem Erfolg. Sie drehte unter bekannten spanischen Regisseuren wie Fernando Trueba, Bigas Luna und Pedro Almodóvar, in dessen “Live Flesh” sie zu Beginn die Mutter des Helden ist, der im Bus zur Welt kommt.

In “Alles über meine Mutter” (ebenfalls von Almodóvar) gehörte sie zu dem Freundinnenkreis um Cecilia Roth und spielte eine Nonne, die schwanger wird und sich mit HIV infiziert. Cruz gehörte zu den vier Töchtern eines Künstlers, die in der Komödie “Belle Epoque” einen jungen Mann einen Sommer lang betören, und als Schauspielerin, die in Deutschland während der Nazi-Zeit dreht, soll sie in “La niña de tus ojos” dem Propagandaminister Joseph Goebbels zu Diensten sein, was sie clever verhindert. Für diese Rolle erhielt sie den spanischen “Goya”-Preis als beste Hauptdarstellerin.

International war Cruz in Stephen Frears’ Spätwestern “The Hi-Lo Country” zu sehen, wo sie sich in einen Cowboy verliebt, dessen Herz einer anderen gehört. Im Jahr 2000 drehte sie mit Regisseurin Fina Torre “Woman on Top”, eine Huldigung an Cruz, die eine begnadete Köchin mit erotischer Ausstrahlung spielt, der alle Männer verfallen, ob in Brasilien oder in den USA. 2001 brachte sie Johnny Depp in “Blow” und Nicolas Cage in “Corellis Mandoline” gleichermaßen um den Verstand, bevor Tom Cuise ihrem Charme nicht nur in Cameron Crowes “Vanilla Sky”, sondern auch im wahren Leben erlag. In “Vanilla Sky”, dem Remake von Alejandro AmenábarsAbre Los Ojos“, übernahm Cruz die gleiche Rolle, die sie bereits im spanischen Original gespielt hatte.

Einen Ausflug zum Mantel-und-Degen-Film bildete Gerard Krawczyks Remake von “Fanfan la Tulipe“, das 2003 die Filmfestspiele in Cannes eröffnen durfte. Sie drehte weiter in Europa für den Briten John Duigan an der Seite von Charlize Theron in “Head in the Clouds” und in der italienisch-spanischen Produktion “Non ti muovere“. Für einen Abenteuerfilm verschlägt es sie mit Matthew McConaughey in die “Sahara” und im von Luc Besson produzierten “Bandidas” gab sie eine Westernheldin.

Mit Pedro Almodóvars Komödie “Volver”, in der sie mit dem Geist ihrer verstorbenen Mutter konfrontiert wird, begann 2006 eine weitere Erfolgswelle. Ausgezeichnet mit dem Goya, dem Europäischen Filmpreis und- zusammen mit ihren Set-Kolleginnen – als beste Darstellerin in Cannes gewann sie an Selbstbewusstsein, was sich in den nachfolgenden Filmen spürbar auswirkte. Für Almodóvar bewies sie dies zuletzt im Vierecksdrama “Zerrissene Umarmungen“.

Ihren bislang größten Triumph feierte die 34-jährige 2009, als sie für die Rolle der verrückten Maria Elena in Woody Allens Komödie “Vicky Cristina Barcelona” als erste Spanierin den Oscar für die beste Nebendarstellerin mit nach Hause nehme durfte. Erneut in dieser Kategorie nominiert ist sie 2010 für ihre Rolle als Geliebte des krisengeschüttelten Filmregisseurs Daniel Day-Lewis in Rob Marshalls turbulentem Filmmusical “Nine”.

Ihre größte Rolle ist nun zweifelsfrei die in “Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten” als Jugendliebe von Jack Sparrow, mit dem sie zur Suche nach dem Quell der ewigen Jugend aufbricht.

Cruz hat für ein Magazin den Dalai Lama interviewt und eigene Fotos aus Tibet in einer Galerie in Barcelona ausgestellt. Soziales Engagement bewies sie, als sie einige Zeit mit Mutter Teresa in Indien mit Kindern arbeitete, denen sie ihr Honorar für “The Hi-Lo Country” zur Verfügung stellte. Nach Liaisons mit Tom Cruise und Matthew McConaughey ist Cruz seit 2007 mit Javier Bardem liiert.

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