Als seine Tochter Mira den "Oscar" als "Geliebte Aphrodite" gewann, hatte er Tränen in den Augen. Paul Sorvino, rundlich, gemütlich, mit dem... - Foto: http://images.kino.de/flbilder/max02/mbiz02/mbiz04/z0204154/b150x150.jpg Paul Sorvino

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Paul Sorvino


  • Geburtstag
    13.04.1939
  • Geburtsort
    Brooklyn, New York

Als seine Tochter Mira den "Oscar" als "Geliebte Aphrodite" gewann, hatte er Tränen in den Augen. Paul Sorvino, rundlich, gemütlich, mit dem Ausdruck entschiedener Familientraditionen in den Augen, extrem wulstigen Backen, die fast ohne Übergang in die Knollennase wachsen, wurde 1939 in New York geboren. Er war in zahllosen Filmen tragender Nebendarsteller und wurde vor allem durch seine Leistung als amerikanischer Außenminister und Sicherheitsberater von Präsident Richard Nixon in Oliver Stones "Nixon" bekannt. Ebenso beeindruckte er als korrupter Lobbyist Crockett in Warren Beattys Polit-Satire "Bulworth", als der Mafioso, der Robert De Niro und Ray Liotta in Martin Scorseses "Good Fellas" dirigiert, oder als Oberhaupt der Capulet-Sippe in der MTV-Version von "Romeo & Julia". Sorvin, der auch oft im Fernsehen auftritt, wurde dort mit der Serie "Law & Order" ein Begriff. Er tritt häufig im Theater auf und hat jahrelang Operngesang studiert. Der ausgebildeter Tenor trat in der Operette "Die Fledermaus" auf, gab ein Sonderkonzert in Atlantic City und war in der Metropolitan Opera zu hören. Paul Sorvino gründete die "Sorvino's Children's Asthma Foundation" und schrieb ein Buch über die Krankheit.

  • Geburtstag
    13.04.1939
  • Geburtsort
    Brooklyn, New York
  • Geburtsland
    USA

Klassentreffen der "Goodfellas"

Produzent Irwin Winkler kann sich noch genau daran erinnern, wie Ray Liotta ihm in einem Cafe die Rolle des Mafiosi Henry Hill abgeschwatzt hat.

Großansicht Gauner-Quartett Liotta, De Niro, Sorvino und Pesci (Foto: Warner)

Gauner-Quartett Liotta, De Niro, Sorvino und Pesci (Foto: Warner)

15 Jahre später sitzt Ray Liotta wieder in einem Cafe und sieht sich "Goodfellas" an. Der Hauptdarsteller hat den Film seit der Premiere nicht mehr gesehen: "Manchmal zappe ich im Fernsehen daran vorbei, doch nach 20 Sekunden schalte ich weiter."

Ray Liotta sieht nicht viel fern, lieber sitzt er im gemütlichen "Matteo's". Der Schauspieler hat ein bestimmtes Gebäck so oft bestellt, dass es auf der Speisekarte inzwischen seinen Namen trägt: "The Ray Liotta". Am Montag hatte die Bedienung im "Matteo's" alle Hände voll zu tun: Neben Stammgast Liotta waren jede Menge Leute aus den Zeiten von "Goodfellas" zu Gast.

In Erinnerung an die guten alten Zeiten

Paul Sorvino, der den grimmigen Gangsterboss Paulie Cicero gespielt hat, erzählt vom Casting für das Mafia-Epos: "Ich wollte die Rolle unbedingt, aber ich war nicht hart genug. Also habe ich mir für den Termin mit Martin Scorsese einen schwarzen Mantel und einen großen Ring gekauft."

Neben den beiden Darstellern schwelgten Produzent Irwin Winkler, Drehbuchautor Nicholas Pileggi und Henry Hill in Erinnerungen. Das Leben von Henry Hill, der aus der Mafia ausstieg um Kronzeuge zu werden, bildete die Vorlage zu "Goodfellas". Hill ist nach wie vor mit dem Ergebnis zufrieden: "Ich bin stolz darauf, dass Scorcese mein Leben nicht verherrlicht hat. Viele echte Gangster sind große Fans von diesem Film."

Unter dem Motto "Lasst uns Brot brechen und nicht Beine" hatte Warner Home Video die "Goodfellas"-Crew zu einem Wiedersehen geladen. Im August kommt eine Special Edition von "Godfellas" auf den Markt. Die Doppel-DVD enthält Audio-Kommentare von Scorsese, Ex-Gangster Hill und Editor Thelma Schoonmaker. In dem Feature "The Goodfellas Legacy" diskutieren Filmemacher über Scorseses Einfluss auf ihre Arbeit.


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