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Paul Laverty


Goldene Palme für Polanski

"Der Pianist" erweist sich in Cannes als Favoritenschreck. Die Preisträger im einzelnen.

[IMG#114852_1.jpg#Adrien Brody als Wladyslaw Szpilman - "Der Pianist"

#LEFT]Roman Polanskis "Der Pianist": Das ist die packende Geschichte eines jüdischen Klavierspielers, der nur durch die Gnade eines deutschen Offiziers den Holocaust im Warschauer Ghetto überlebt. Der Lohn für den mutigen Film: Die Goldene Palme.

Den Großen Preis der Jury erhielt der Kritikerliebling "The Man Without a Past" von Aki Kaurismäki. Die Hauptdarstellerin Kati Outinen wurde mit dem Schauspielerinnenpreis ausgezeichnet.

Im Rennen um die Silberne Palme für den besten Hauptdarsteller ließ der Belgier Olivier Gourmet aus "Le fils" von den Brüdern Dardenne überraschend den hoch favorisierten Jack Nicholson hinter sich.

Den Regiepreis teilten sich der Koreaner Im Kwon-taek ("Chihwaseon") und der Amerikaner Paul Thomas Anderson ("Punch Drunk Love").

Mit einem Jurypreis wurde Elia Suleimans politisch brisante Satire "Intervention divine" prämiert, während Paul Laverty für Ken Loachs "Sweet Sixteen" für das beste Drehbuch ausgezeichnet wurde.

Einen einmaligen Sonderpreis konnte sich Michael Moore für seine gefeierte Doku "Bowling for Columbine" sichern.

Der Vorsitzende der Jury David Lynch betonte die hohe Qualität des Wettbewerbs und war von der Arbeit innerhalb der Jury sehr angetan: Die Entscheidungen seien in höchstmöglicher Harmonie gefallen.



Mehr auf kino.de: "Cannes 2002: Auf der Suche nach dem Film der Filme" - ein ausführliches Round-up folgt demnächst.


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