Der deutsche Schlagersänger Patrick Lindner wird am 27. September 1960 in München unter dem bürgerlichen Namen Friedrich Günther Raab geboren. Er schlägt zunächst eine hauptberufliche Laufbahn als Koch ein, bevor ihm 1989 mit dem Lied "Die kloane Tür zum Paradies" ein erster Erfolg glückt, der den Hobbymusiker mit einem Schlag ins Profilager katapultiert: Lindner belegt den zweiten Platz beim Grand Prix der Volksmusik. Viele erfolgreiche Singles und Alben sollen folgen. Lindner tritt daneben als Gastgeber in mehreren Fernsehsendungen auf, darunter "So ein Tag mit guten Freunden" und "Die Patrick Lindner Show". In mehreren Film- und Fernsehproduktionen wie "Weißblaue Wintergeschichten", "Das Traumschiff" oder "Soko Special" versucht er sich auch als Schauspieler. Das Album "Himmelweit" markiert im Jahr 1997 eine Abkehr vom volkstümlichen Schlager. Lindner präsentiert sich nun als moderner Sänger, der um die Probleme dieser Welt zumindest weiß. Er bekennt sich öffentlich zu seiner Homosexualität und der Beziehung zu seinem Manager Michael Link. Als die beiden 1999 ein russisches Heimkind adoptieren, machen die Medien sie zum schwulen Vorzeigepaar der Nation. Lindner erträgt diese Art des Medienrummels nur schwer und verarbeitet seine negativen Erfahrungen 1999 in dem Album "Stark genug". Link veröffentlicht später die Bücher "Komm ich zeig Dir meine Eltern" und "Abenteuer Adoption oder ein Lebenstraum wird wahr", mit denen er für mehr Toleranz gegenüber Homosexuellen wirbt. 1999 nimmt Lindner mit dem Titel "Ein bisschen Sonne, ein bisschen Regen" am deutschen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest teil, belegt allerdings nur einen neunten Platz. Im Dezember 2003 wird er wegen Steuerhinterziehung zu einer Geldstrafe von über 400.000 Euro verurteilt. Anfang 2005 trennt sich der Schlagerstar von seinem Lebensgefährten Michael Link. Auf seinem im selben Jahr veröffentlichten Album "Gigolo" hört man Patrick Lindner erstmals auch Titel in englischer Sprache singen. 2006 stellt er fest: "Die Sonne ist für alle da". Lindner ist im Laufe seiner Karriere mit vielen Preisen ausgezeichnet worden, darunter die Goldene Stimmgabel und der Bambi.
Die Entertainmentwelt gratuliert
Der KINO.DE-Verlag Entertainment Media feiert seinen 25. Geburtstag: Bis in die frühen Morgenstunden genossen Stars wie Veronica Ferres, Moses Pelham oder Erkan & Stefan die gelungene Party.
Veronica Ferres freut sich mit Verleger Ulrich Scheele
Vor 25 Jahren legte Ulrich Scheele den Grundstein für ein Unternehmen, das heute Deutschlands führender Special-Interest-Verlag für die gesamte Unterhaltungsbranche ist. Eine Erfolgsgeschichte, zu der auch der Internetauftritt KINO.DE, das Magazin Treffpunkt Kino und seit einigen Monaten auch das Treffpunkt Kino livepaper kräftig ihren Beitrag leisten.
Unter den rund 700 Gästen, die im Münchner Seehaus den Verleger ausgelassen hoch leben ließen, waren Prominente, Politiker und Entscheider der deutschen Entertainmentbranche. VIPs wie Nina Ruge, Patrick Lindner und Constantin-Vorstandsvorsitzender Fred Kogel beglückwünschten Verleger Scheele. Auch Sabrina Staubitz, Uschi Dämmrich von Luttitz, Andreas Ströhl, der Geschäftsführer des Filmfest München, Marianne & Michael sowie John Friedman und Florian Deckert, besser bekannt als Erkan & Stefan, zählten zu den Gästen.
"Ulrich Scheele hat es in einem schwierigen Geschäftsfeld mit großer Kreativität, Standhaftigkeit und Risikobereitschaft geschafft, eine 25-jährige Erfolgsgeschichte zu schreiben", gratulierte Staatsminister Erwin Huber und überreichte dem Verleger als Anerkennung einen Bayerischen Löwen aus Nymphenburger Porzellan. "Es gibt kein Unternehmen irgendwo anders in der Welt, das so vielfältig aufgestellt ist wie Entertainment Media - nicht einmal in Hollywood."
Schauspielerin Veronica Ferres genoss die gelungene Party und verriet am Rande, dass ihr nächstes persönliches Highlight der Kinostart von "Das Parfum - Die Geschichte eines Mörders" sei. Für den passenden Sound sorgten zwei Bands bis in die frühen Morgenstunden. Unter den letzten Partylöwen war Moses Pelham von 3p.
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