Otfried Preußler, geboren am 20. Oktober 1923 in Reichenberg/Böhmen, gilt als einer der herausragenden deutschsprachigen Autoren von Kinder- und... http://www.kino.de/_assets/pics/kinode-logo-150x50.png Otfried Preußler

Steckbrief

Otfried Preußler


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Otfried Preußler, geboren am 20. Oktober 1923 in Reichenberg/Böhmen, gilt als einer der herausragenden deutschsprachigen Autoren von Kinder- und Jugendliteratur. Romane wie "Der Räuber Hotzenplotz" und die Fortsetzung "Neues vom Räuber Hotzenplotz" (mittlerweile zweimal verfilmt, 1974 mit Gert Fröbe, 2006 mit Armin Rohde), "Die kleine Hexe" (Zeichentrickfilm, 1986), "Das kleine Gespenst" (1992 von Curt Linda als Zeichentrickfilm realisiert) und "Krabat" (aktuelle Filmadaption von Marco Kreuzpaintner) sind längst Klassiker.

Nach dem Krieg und fünf Jahren in einem sowjetischen Gefangenenlager kam Preußler nach Oberbayern, wo er bis heute lebt. Bis 1970 arbeitete er als Volksschullehrer, danach widmete er sich ausschließlich seiner Arbeit als Schriftsteller - oder "Geschichtenerzähler", wie er sich selbst bevorzugt nennt. Preußlers Kinder- und Jugendbücher haben eine Gesamtauflage von über 40 Millionen Exemplaren erreicht und liegen in rund 260 fremdsprachigen Übersetzungen vor, seine Bühnenstücke zählen zu den meistgespielten Werken des zeitgenössischen Kindertheaters.

Der neue Blockbusterjahrgang

Keine Atempause: Ein Blick auf die anstehenden großen Event-Movies aus der Traumfabrik reicht, um jeden Zweifel an der Zugkraft des Kinos zu zerstreuen. Aber auch der deutsche Film ist weiter stark.

Großansicht Nach dem Erfolg von "Mission Impossible 2" kommt nun endlich der dritte Teil (Foto: UIP)

Nach dem Erfolg von "Mission Impossible 2" kommt nun endlich der dritte Teil (Foto: UIP)

Der US-Kinosommer war in diesem Jahr geprägt von Titeln, die zwar in den USA bestens ankamen, aber im Rest der Welt eher enttäuschten. Die Knüller des kommenden Jahres haben deutlich bessere Chancen auf internationale Erfolge.

So kann man sich nach langem Warten auf den dritten Teil von Tom Cruises "Mission: Impossible" freuen. Nachdem "M:I-2" seinem Star mit 4,4 Millionen Besuchern den bislang größten Erfolg seiner Karriere beschert hatte, schickt sich das Sequel von "Alias"-Macher J.J. Abrams nun an, diesen Erfolg noch zu toppen.

Mit mindestens ebenso großer Spannung wird die Rückkehr eines anderen Helden erwartet: Bryan Singer lässt mit "Superman Returns" die lange ruhende Warner-Franchise wieder auferstehen und platziert die Abenteuer des Mannes aus Stahl, gespielt von Shootingstar Brandon Routh, als rasante Antwort auf "Spider-Man".

Großansicht Bryan Singer machte die beiden ersten "X-Men"-Filme zu Kassenschlagern (Foto: Fox)

Bryan Singer machte die beiden ersten "X-Men"-Filme zu Kassenschlagern (Foto: Fox)

Neubesetzung

Für diesen Film ließ Regisseur Singer die "X-Men"-Franchise sausen, derer sich nun Blockbuster-Spezialist Brett Ratner ("Rush Hour 2") annimmt: "X-Men 3" vereint all die Superstars der ersten beiden Teile zu einem spektakulären Adventure.

Die Helden von "Autos wie wir" sind dagegen aus Blech: Der erste Streich von Pixar seit dem wunderbaren "Die Unglaublichen" ist auch die erste Regiearbeit von Pixar-Chef John Lasseter seit "Toy Story 2". Er sollte den einmaligen Erfolgslauf seiner Company mühelos fortsetzen können.

Großansicht Johnny Depp und Orlando Bloom fuhren auf der Black Pearl in "Fluch der Karibik" zum Erfolg (Foto: Buena Vista)

Johnny Depp und Orlando Bloom fuhren auf der Black Pearl in "Fluch der Karibik" zum Erfolg (Foto: Buena Vista)

Im Kielwasser des Erfolgs

Wiedersehen macht Freude, heißt es indes bei der Fortsetzung "Fluch der Karibik 2 - Die Truhe des Todes": Zur bekannten Besetzung gesellt sich der Rolling Stone Keith Richards als Johnny Depps Papa. Und mit dem Remake "Poseidon" bringt Wolfgang Petersen den Katastrophenfilm "Die Höllenfahrt der Poseidon" von 1972 auf den heutigen Stand der Dinge.

Auf einen sensationell erfolgreichen Bestseller, nämlich Dan Browns "Sakrileg", baut Ron Howards "The Da Vinci Code" mit Tom Hanks auf. Zudem holt Michael Mann seine Serie "Miami Vice" mit Colin Farrell und Jamie Foxx in die Gegenwart.

Großansicht "Die Wilden Kerle" kehren auch für einen dritten Teil zurück auf die Leinwand (Foto: Buena Vista)

"Die Wilden Kerle" kehren auch für einen dritten Teil zurück auf die Leinwand (Foto: Buena Vista)

Feinste deutsche Stoffe

Der deutsche Film ist drauf und dran, an das Erfolgsjahr 2004 anzuknüpfen. Immerhin darf man sich auf neue Abenteuer von "Der Räuber Hotzenplotz" freuen, jetzt mit Armin Rohde in der Rolle von Otfried Preusslers hinreißendem Bösewicht. Oder auf den ersten Kinoausflug der Jugendbuchhelden TKKG. Oder den dritten Filmauftritt der Bubenbolzer in "Die wilden Kerle 3 - Und die biestigen Biester", pünktlich zum Fußball-WM-Jahr.

Oder natürlich "Hui Buh, das Schlossgespenst", das nach Jahrzehnten als Hörspiel-Liebling jetzt mit der Stimme von Michael "Bully" Herbig als CGI-Geist auf Blockbuster-Kurs geht.

Und schließlich sollte man sehr gespannt sein auf Tom Tykwers Verfilmung von "Das Parfüm", produziert von Bernd Eichinger und schon jetzt eine der aufwändigsten europäischen Produktionen aller Zeiten. Der Historienthriller wird nicht der einzige Superlativ des Kinojahrs 2006 bleiben.

Man darf sich also darauf freuen.


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