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Oscar Isaac

Oscar Isaac

Leben & Werk

Der amerikanische Schauspieler feierte 2013 mit der Darstellung eines scheiternden Folkmusikers im Coen-Film “Inside Llewyn Davis“ seinen Durchbruch. Seither entwickelte er sich zu einem der gefragtesten Darsteller Hollywoods und eroberte nicht zuletzt als Poe Dameron in “Star Wars: Episode VII – Das Erwachen der Macht“ auch das Blockbuster-Segment.

Die Anfänge

Oscar Isaac wurde 1979 bürgerlich als Óscar Isaac Hernández Estrada in Guatemala geboren. Der Sohn einer Guatemaltekin und eines Kubaners wuchs im sonnigen Miami auf, wo ihn die Eltern streng christlicherzogen. Während der Schulzeit war Isaac dann besonders an Musik interessiert und Lead-Gitarrist und Sänger seiner Band “Blinking Underdogs“. Außerdem drehte er Home-Videos mit klaren Tarantino-Anleihen. Der Weg in die professionelle Schauspielerei begann dann nach dem Highschool-Abschluss 1998. Er kürzte seinen Namen auf Oscar Isaac ab, um dem Typecasting zu entgehen und begann, die Theaterbühnen Miamis zu bespielen. Später zog es Isaac nach New York, wo er die Juilliard School für darstellende Künste besuchte. Dort schloss er 2005 seine Ausbildung im Bereich Drama ab.

1996 debütierte Isaac dann im Drama “Illtown“, als namenloser Pool Boy, ehe er 2002 in der Actionkomödie “All About the Money“ neben Ice Cube  auftrat. 2006 fiel er als Jesus Ziehvater Joseph im Bibelfilm “Es begab sich aber zu der Zeit...“ auf. Außerdem mimte er den späteren Staatspräsident von Osttimor im australischen Politdrama “Balibo“ (2009) und wurde dafür mit dem Australischen Filmpreis für die Beste Nebenrolle ausgezeichnet. Des Weiteren übernahm er die Rolle des Erzählers und UN-Dolmetschers in Steven SoderberghsChe“-Biopic und die des Orest in “Agora – die Säulen des Himmels“. Zudem arbeitete Isaac für Ridley Scott in dessen Politthriller “Der Mann, der niemals lebte“ (mit Russell Crowe und Leonardo DiCaprio) sowie in Scotts Interpretation Robin Hood aus dem Jahr 2010, wo er den  Prinzen John Lackland darstellte. Mit der romantischen Komödie “Ten Years“ bewies Isaac wieder einmal die nicht abklingende Liebe zur Musik, steuerte er für den Soundtrack doch die Songs “Never Had“ und “You Ain't Going Nowhere“ bei, die er selbst sang und einspielte.

Der Durchbruch als Llewyn Davis

Im Fantasy-Action-Streifen “Sucker Punch“ von Zack Snyder“ (2011) war er als Zuhälter Blue Jones zu sehen. Im selben Jahr war er auch Teil des von der Kritik gefeierten Film-Noir “Drive“ mit Ryan Gosling in der Hauptrolle, in dem er einen Betrüger spielt. Ein Jahr später war Isaac dann an der Seite von Jeremy Renner in “Das Bourne Vermächtnis“ Teil der Neuausrichtung der beliebten Agenten-Filmreihe. Dort trat er als Killer auf, dem eine Drohne zum Verhängnis wird. 2013 schlug dann Oscar Isaacs große Stunde, als er in der bittersüßen Komödie der Coens “Inside Llewyn Davis“ den illustren Cast mit unter anderem John Goodman, Carey Mulligan, Adam Driver anführte.

Für die Rolle des scheiternden Folkmusikers wurde Isaac durchweg mit Lob bedacht, wobei das Magazin The New Yorker bereits von der “Geburt eines großen Schauspielers“ sprach. Überdies erhielt der Film und Isaac zahlreiche Nominierungen (darunter für den Golden Globe 2014) und Auszeichnungen. Auch hier steuerte Isaac wieder eigene Songs zum Soundtrack bei. 2014 bewies Isaac seine Vielseitigkeit, indem der Newcomer mit der  sanften Stimme in so unterschiedlichen Rollen wie der des griechischen Fremdenführers in der Verfilmung des Patricia-Highsmith-Thrillers “Die zwei Gesichter des Januars“ eintauchte oder in “A Most Violent Year“ als eleganter Selfmademan mit Moral im New York der frühen 1980er Jahre in Erscheinung trat.

Von “Ex Machina” bis “Star Wars 8″

2015 gelang Isaac dann der endgültige Sprung in die erste Reihe der Hollywoodstars. Als undurchsichtiger Chef eines High-Tech-Konzerns war er im Frühjahr im Oscar-Prämierten Science-Fiction-Thriller“Ex Machina“ zu sehen. Das Jahr 2015 endete dann mit einem großen Knall, als er die Rolle des X-Wing-Piloten Poe Dameron in J.J. Abrams' “Star Wars VII – The Force Awakens“ bekam und Teil eines der größten Filmfranchises weltweit wurde. Auch für den Nachfolger “Star Wars VIII“ wird Isaac wieder vor der Kamer stehen.

Das Jahr 2016 startete dann auch gleich mit einer großen Auszeichnung. Isaac erhielt für seine Darstellung des Nick Wasicsko in der Mini-Serie “Show Me a Hero“ von David Simon (“The Wire“, “Treme“) seinen ersten Golden Globe. In “X-Men: Apocalypse“ (2016) wurde Isaac zum Schurken, was die Vielseitigkeit des Mimen unterstreicht. Nebenbei zementierte Isaac wieder seine Blockbuster-Qualitäten in dem historischen Drama “The Promise“ (2016) mit Christian Bale.

Oscar Isaac privat

Isaac galt während seiner Schulzeit als ausgesprochener Störenfried. Wie der Darsteller selbst bestätigt, habe er in der Schule allerhand Unsinn angestellt und galt als Klassenclown. Als Erwachsener wurde er zum echten Romantiker. Am Weihnachtsabend 2007 hielt er vor dem Lincoln Center in New York um die Hand seiner Freundin Maria Miranda an, mit der er seitdem verlobt ist.

Oscar Isaac Auszeichnungen

Golden Globes

  • 2014 Nominierung als bester Schauspieler Komödie/Musical “Inside Llewyn Davis”
  • 2016 Auszeichnung als bester Schauspieler in einer Mini-SerieShow Me a Hero”

 

Jupiter Award

  • 2016 Nominierung als beste internationaler SchauspielerA Most Violent Year”

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