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Orlando Bloom

Orlando Bloom

Leben & Werk

Die sanften, ebenmäßigen Gesichtszüge des hochgewachsenen blonden Engländers prädestinierten ihn für die Rolle, die ihn über Nacht berühmt machte: als Legolas, der mit Pfeil und Bogen versierte Elb, der die Freunde um Frodo Beutlin bei ihrer Odyssee durch Mittelerde begleitet, sie beschützt, verliert und wiederfindet, wurde Orlando Bloom einer der beliebten Stars von Peter Jacksons “Der Herr der Ringe“-Trilogie und lieferte sich in der Fantasy-Saga mit dem unerschrockenen Zwerg Gimli witzige Wortgefechte. Bloom: “Legolas und Gimli beginnen, Respekt voreinander zu entwickeln und die gegenseitigen Unterschiede mehr und mehr zu schätzen. Sie lernen, sich in Kampfsituationen aufeinander zu verlassen und miteinander zu leben.” Nicht nur das Zwergenwerfen, sondern auch Blooms elegante Erscheinung brachte ihm bei den MTV Movie Awards 2002 den Preis als Bester Newcomer ein.

Bloom wurde in Canterbury in der englischen Grafschaft Kent geboren, reiste mit 16 nach London und besuchte die Guildhall School of Music and Drama, wo er mit kleinen Unterbrechungen studierte und seinen Abschluss machte. Er trat in zahlreichen Theaterproduktionen vor allem klassischer Stücke auf, in einer TV-Serie und in einem winzigen Part im Spielfilm “Oscar Wilde”, aber er betrachtet “Der Herr der Ringe” als sein offizielles Filmdebüt.

In Ridley Scotts Film über den Militäreinsatz im Oktober 1993 in Mogadischu “Black Hawk Down“, war Bloom der Ranger Private First Class Todd Blackburn, der sich vom Hubschrauber abseilen soll, daneben greift und 20 Meter tief aufs Pflaster fällt.

Die Theaterausbildung schärfte Blooms körperliche Fähigkeiten im Umgang mit Waffen, was ihm nicht nur in Gore Verbinskis Abenteuerfilmen “Fluch der Karibik” (an der Seite von Johnny Depp) und in der australischen Banditenballade “Ned Kelly” (an der Seite von Heath Ledger) zugute kam. Für Wolfgang Petersen spielte Bloom im Monumental-Epos “Troja” den Schön- und Feigling Paris, dessen Entführung der schönen Helena (Diane Kruger) Grund für die Belagerung der Stadt durch die Griechen um Achilles (Brad Pitt) ist. Einen weiteren Beweis seiner Kampfkraft durfte Bloom in der Satire “Calcium Kid” geben, in der er als unschuldig-naiver Milchmann mit kalziumgestählten Knochen zur Hoffnung im Boxgeschäft hochgepuscht wird.

Auch in Ridley Scotts Historienepos “Königreich der Himmel” greift Bloom zu den Waffen: Als einfacher Schmied und unehelicher Sohn eines Adeligen (Liam Neeson) begleitet er diesen im 12. Jahrhundert auf einem Kreuzzug nach Jerusalem und wird dort beim Kampf gegen die moslemischen Armeen zum Helden. Für den Film baute Bloom in viermonatiger Arbeit 15 Pfund Muskelmasse auf.

In der Neuverfilmung des Klassikers “Die drei Musketiere” gab er entgegen seinem Image den fiesen Herzog von Buckingham um dann für die Trilogie zur “Herr der Ringe”-Vorgeschichte “The Hobbit” in die Rolle zurückzukehren, die ihn berühmt gemacht hat.

Den größtmöglichen Gegensatz bietet sein Auftritt im Pulp-Thriller “Zulu”, in dem er an der Seite von Oscar-Gewinner Forest Whitaker als unbeherrschter, alkoholkranker Cop in den Townships von Kapstadt versucht, den Mord an einer jungen Frau aufzuklären.

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