Omar Sy

Omar Sy

Leben & Werk

Französischer Schauspieler. Als unkonventioneller Pfleger aus der Pariser Vorstadt, der mit seiner großen Klappe und viel Humor einen reichen Querschnittgelähmten zurück ins Leben führt, wurde Omar Sy in der Erfolgskomödie “Intouchables – Ziemlich beste Freunde” (2011), die in Frankreich von über 17 Millionen Besuchern und in Deutschland von knapp 9 Millionen Besuchern gesehen wurde, über Nacht zum Star. Der quasi Unbekannte, der sich als “schauspielerischer Tagelöhner” verstand, als Synchronsprecher arbeitete und als TV-Komiker mit Partner Fred Testot einen gewissen Bekanntheitsgrad erlangte, ist seitdem ein gesuchter Darsteller. In der Kriminalkomödie “Ein Mordsteam” (2013) spielt Sy einen Polizisten in der Vorstadt Bobigny, der gezwungen ist, mit einem versnobten Kollegen der Pariser Kripo zu arbeiten. 2014 wird Sy an der Seite von Hugh Jackman und Jennifer Lawrence in Bryan Singers “X-Men – First Class 2″ zu sehen sein.

Omar Sy wurde 1978 in Trappes, Département Yvelines, als Sohn eines Senegalesen und einer Mauretanierin geboren. Er schlug sich mit Gelegenheitsjobs durch und landete beim Film, wo er 2000 in einer Nebenrolle als Taxifahrer in “La Tour Montparnasse infernale” debütierte. Seit 2001 bildete er mit Fred Testot für Radio Nova das Komikerduo “Omar et Fred”, deren Sketche auch im Fernsehen bekannt wurden und einige Specials schafften. Im Actionfilm “The Raid” war er UN-Sergeant, während sein Part als Maler in “Asterix und Obelix: Mission Kleopatra” (2002, mit Monica Bellucci) geschnitten wurde. In Jean-Pierre Jeunets “MicMacs – Uns gehört Paris” (2009) ist er Ethnograph Remington, der auf der gleichnamigen Schreibmaschine tippt.

Die Zusammenarbeit mit dem Regieduo Olivier Nakache und Eric Toledano (“Ziemlich beste Freunde”) rührt vom Kurzfilm “Nos jours heureux” (2002) her, der 2006 zum gleichnamigen Langfilm ausgebaut wurde und in dem Sy einen Monitor-Überwacher in einer Ferienkolonie spielt. 2012 gehörte Sy zum Team der komischen Fußballer in “Les Seigneurs“, war Agent in der Komödie “Mais qui a re-tué Pamela Rose?” und spielte die Hauptrolle in Michel Gondrys Verfilmung des Boris-Bian-Kultromans “Der Schaum der Tage“.

2013 arbeitete Sy mit Jessica Chastain für das Modemagazin “Vogue” in der Fotostrecke “All That Jazz” zusammen.

Sy wurde für “Ziemlich beste Freunde” mit dem Prix Lumiere und dem César als Bester Hauptdarsteller ausgezeichnet. Er ist der erste schwarze Schauspieler, der den César erhielt.

Sy hält sein Privatleben aus der Öffentlichkeit fern. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder.

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