Unter den schwarzen Newcomern der 90er-Jahre wie Orlando Jones, Chris Rock oder Martin Lawrence besitzt Omar Epps das größte Repertoire an... - Foto: http://images.kino.de/flbilder/max01/mbiz01/mbiz44/z0144129/b150x150.jpg Omar Epps

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Omar Epps


  • Geburtstag
    20.07.1973
  • Geburtsort
    Brooklyn, New York

Unter den schwarzen Newcomern der 90er-Jahre wie Orlando Jones, Chris Rock oder Martin Lawrence besitzt Omar Epps das größte Repertoire an Charakterrollen. Er bevorzugt Personen, die sich entwickeln können, zeigt in seinem Gesicht trotz seiner Jugend Spuren von Melancholie, Zurückhaltung, konfliktreicher Coolness, bulligem Trotz und phlegmatischer Hinnahme. Obwohl er komisch sein kann, lässt sich Epps nicht als Grimassenzieher verheizen. Überraschend viele seiner Filme spielen in der Drogenszene, und in Takeshi Kitanos Meisterwerk "Brother" (2000) meisterte er als junger Drogendealer seine anspruchvollste Rolle mit Bravour.

Epps, 1973 in New York in eine Künstlerfamilie (Tante Opernsängerin, Großvater Bassist) geboren, begann mit Nebenrollen im New Black Cinema (John Singletons "Higher Learning") und wurde bekannt mit der inzwischen berühmten Eingangssequenz von Wes Cravens "Sream 2", in der er mit seiner Freundin (Jada Pinkett) im Kino den Anfang eines Teen Scream Movies sieht und auf der Toilette ermordet wird. In "Undercover - In Too Deep" war er ein junger Polizist in Cincinnati, der als verdeckter Ermittler in der Drogenszene arbeitet und dabei in eine schwere Existenzkrise gerät, als er gegen den mächtigsten Drogenhändler der Stadt eingesetzt wird und eine zögerliche Beziehung zu einer Tanzlehrerin (Nia Long) beginnt. Ähnlich gelagert war sein Part in "The Mod Squad": Er war mit Claire Danes und Giovanni Ribisi einer der drei jungen Kriminellen, die als die titelgebende Spezialeinheit in die Jugendszene eingeschleust werden, um Drogendeals aufzuklären und die erkennen müssen, dass ihre Vorgesetzten in diese Verbrechen verwickelt sind.

In dem von Spike Lee produzierten "Love and Basketball" war er der verhätschelte Sohn eines Basketballstars, der selbst zum Gewinner wird, die Liebe zur Nachbarstochter entdeckt und hinter die Affären seines Vaters kommt, wodurch Karriere und Liebesbeziehung ein vorläufiges Ende nehmen. Seine beste Leistung gelang Epps in Takeshi Kitanos "Brother", wo er als junger Drogendealer zu Beginn vom in Los Angeles gestrandeten Yakuza Yamamoto (Kitano) mit einer Bierflasche außer Gefecht gesetzt wird, dann in der sich bildenden Bande um Yamamoto dessen Freundschaft gewinnt und im Finale als "Bruder" des von der Mafia getöteten Mannes mit einer Millionenbeute entkommen kann.

In "Die Promoterin" spielte Epps einmal mehr einen Kleindealer, der jedoch von einer Boxpromoterin (Meg Ryan) als Naturtalent entdeckt und zum Boxchampion aufgebaut wird. Die Rolle des besten Freundes übernahm er in "Alfie", dem Remake von "Der Verführer lässt schön grüßen", in dem er Frauenheld Jude Law mit Rat und Tat zur Seite steht.

  • Geburtstag
    20.07.1973
  • Geburtsort
    Brooklyn, New York
  • Geburtsland
    USA

Ricci wieder auf Horror-Pfaden

Christina Ricci ist erwachsen geworden - keine Frage. Selbstbewust wählt sie ihre Rollen aus und geht dabei auch Risiken ein.

Dreht mit Wes Craven: Christina Ricci

Dreht mit Wes Craven: Christina Ricci

So wird die Christina Ricci in dem umstrittenen Drama "Monster" als Charlize Therons lesbische Liebhaberin zu sehen sein. Doch sie kann auch anders. Mit ihrem neuesten Projekt "Cursed" knüpft sie wieder an längst vergangene Kindertage als Gruseldarstellerin an.

1991 spielte die damals noch Elfjährige in der Horrorkomödie "The Addams Family". Und im Sequel "Die Addams Family in verrückter Tradition" lehrte Ricci wieder das Fürchten. Aber auch im Erwachsenenalter mochte die Schauspielerin nicht von Geister-Filmen lassen. Mit Johnny Depp machte sie 1999 in dem Blockbuster "Sleepy Hollow" Jagd auf den untoten und kopflosen Christopher Walken.

Jetzt zieht es Christina Ricci wieder zurück ins Grusel-Genre. In "Cursed" übernimmt sie die Hauptrolle. Desweiteren mit von der Partie: Skeet Ulrich, Omar Epps und Robert Forster. Der Film handelt von drei jungen Menschen, die eine Nacht in Los Angeles verbringen müssen und dort jede Menge schauderhafter Geschichten erleben.

Inszeniert wird das Gruselabenteuer vom Altmeister des Horrors: Wes Craven legt selbst Hand an die Produktion. Das Drehbuch stammt von Kevin Williamson, einem guten Bekannten von Craven. Schließlich zeichnen die beiden für Erfolge wie "Scream" verantwortlich.


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