Mit dem Psychothriller "Das Experiment" feierte der mehrfach ausgezeichnete Fernseh-Regisseur Oliver Hirschbiegel nach zahlreichen "Kommissar Rex... - Foto: http://images.kino.de/flbilder/max09/mbiz09/mbiz05/z0905406/b150x150.jpg Oliver Hirschbiegel

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Oliver Hirschbiegel


  • Geburtstag
    29.12.1957
  • Geburtsort
    Hamburg

Mit dem Psychothriller "Das Experiment" feierte der mehrfach ausgezeichnete Fernseh-Regisseur Oliver Hirschbiegel nach zahlreichen "Kommissar Rex"- und "Tatort"-Episoden sowie Spielfilmen wie "Trickser", "Das Urteil" oder "Todfeinde" 2001 seinen Durchbruch auf der Leinwand.

Nach dem Besuch der Waldorfschule hatte der gebürtige Hanseat, Jahrgang 1957, als Küchenjunge auf hoher See angeheuert, dann Malerei und Grafik an der Hamburger Hochschule der Künste studiert und sich hier auch dem Film zugewandt. Er hatte zunächst Erfolge als Performancekünstler gefeiert, dann das Videomagazin "Infermental" entwickelt und schließlich sein erstes Drehbuch "Das Go! Projekt" 1986 an das ZDF verkauft, wobei er erstmals auch als Regisseur verantwortlich zeichnete.

Nach seinem durchschlagenden Erfolg mit seinem mit fünf Deutschen Filmpreisen ausgezeichneten Kinodebüt ließ er 2002 ein weiteres Experiment für die große Leinwand folgen: In "Mein letzter Film" spielte Hannelore Elsner quasi im Alleingang. 2004 erregt er weltweit Aufmerksamkeit mit dem von Bernd Eichinger produzierten Ausnahmeprojekt "Der Untergang" über die letzten Tage Hitlers im Führerbunker nach dem Drehbuch und Beststeller von Joachim Fest und den Aufzeichnungen von Hitlers Sekretärin Traudl Junge. In "Ein ganz gewöhnlicher Jude", wie "Mein letzter Film" ein Einpersonenstück, monologisiert Ben Becker über das deutsch-jüdische Verhältnis. Sein Hollywood-Debüt, ein weiteres Remake von "Die Körperfresser kommen", "Invasion" (2007), ging trotz Starbesetzung mit Nicole Kidman und Daniel Craig unter. Auch seinen folgenden Kinofilm realisierte Hirschbiegel auf englisch. Der beim Sundance Film Festival prämierte "Five Minutes of Heaven" arbeitet den Irlandkonflikt anhand eines psychologischen Drama-Thriller-Mix um das Zusammentreffen eines ehemaligen Opfers und Täters auf.

  • Geburtstag
    29.12.1957
  • Geburtsort
    Hamburg
  • Geburtsland
    BRD

Naomi Watts spielt Lady Diana

Nicht Jessica Chastain, sondern Superstar Naomi Watts wird zu Lady Di.

Großansicht Eine Top-Rolle wartet auf Naomi Watts (Foto: Kurt Krieger)

Eine Top-Rolle wartet auf Naomi Watts (Foto: Kurt Krieger)

Naomi Watts ("Mulholland Drive") wird Lady Diana in Oliver Hirschbiegels Film "Caught in Flight" spielen. Damit sind die Würfel um die Hauptbesetzung im Biopic um die Königin der Herzen endlich gefallen - und zwar in eine wunderbare Richtung: Bis dato nämlich war Jessica Chastain ("The Tree of Life") die zwar schöne, aber nicht wirklich namhafte Besetzung.

Mit Naomi Watts nun ist die Rolle einem großen Star zugefallen, was jeden glücklich macht, allen voran Watts selbst: "Es ist solch eine Ehre, diese Ikone zu spielen. Prinzessin Diana war auf der ganzen Welt beliebt und ich werde mein Bestes geben, ihrem Bild auf der Leinwand gerecht zu werden." Und auch Oliver Hirschbiegel gibt bekannt, sehr froh über die Wahl einer so exzellenten Schauspielerin zu sein, die in der Lage sein wird, Dianas Wärme und Menschlichkeit umwerfend zu verkörpern.

Geht es heiß her mit Lady Di?

"Caught in Flight" soll die letzten Lebensjahre der Prinzessin behandeln. In einer früheren Meldung war gar die Rede von einem Skandalfilm, da Hirschbiegel sich auf Dianas angeblich sehr wilde Beziehung mit dem Herzchirugen Hasnat Khan konzentrieren will. Diese Geschichte kam nach Dianas Tod durch ihren Ex-Butler Paul Burrell ans Licht.

Burrell fütterte die Öffentlichkeit mit pikanten Details von halbnackten Auftritten im Pelz und nichts drunter sowie anderen eigenwilligen Stelldicheins zwischen der verliebten Prinzessin und ihrem Mediziner. Wie heute bekannt ist, waren die beiden tatsächlich wohl ein sehr inniges und verliebtes Paar, doch Khan habe die Beziehung wegen dem großen Druck von außen schließlich beendet.

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