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Oliver Hirschbiegel

Oliver Hirschbiegel

Leben & Werk

Mit dem Psychothriller “Das Experiment” feierte der mehrfach ausgezeichnete Fernseh-Regisseur Oliver Hirschbiegel nach zahlreichen “Kommissar Rex”- und “Tatort”-Episoden sowie Spielfilmen wie “Trickser”, “Das Urteil” oder “Todfeinde” 2001 seinen Durchbruch auf der Leinwand.

Nach dem Besuch der Waldorfschule hatte der gebürtige Hanseat, Jahrgang 1957, als Küchenjunge auf hoher See angeheuert, dann Malerei und Grafik an der Hamburger Hochschule der Künste studiert und sich hier auch dem Film zugewandt. Er hatte zunächst Erfolge als Performancekünstler gefeiert, dann das Videomagazin “Infermental” entwickelt und schließlich sein erstes Drehbuch “Das Go! Projekt” 1986 an das ZDF verkauft, wobei er erstmals auch als Regisseur verantwortlich zeichnete.

Nach seinem durchschlagenden Erfolg mit seinem mit fünf Deutschen Filmpreisen ausgezeichneten Kinodebüt ließ er 2002 ein weiteres Experiment für die große Leinwand folgen: In “Mein letzter Film” spielte Hannelore Elsner quasi im Alleingang. 2004 erregt er weltweit Aufmerksamkeit mit dem von Bernd Eichinger produzierten Ausnahmeprojekt “Der Untergang” über die letzten Tage Hitlers im Führerbunker nach dem Drehbuch und Beststeller von Joachim Fest und den Aufzeichnungen von Hitlers Sekretärin Traudl Junge. In “Ein ganz gewöhnlicher Jude“, wie “Mein letzter Film” ein Einpersonenstück, monologisiert Ben Becker über das deutsch-jüdische Verhältnis. Sein Hollywood-Debüt, ein weiteres Remake von “Die Körperfresser kommen“, “Invasion” (2007), ging trotz Starbesetzung mit Nicole Kidman und Daniel Craig unter. Auch seinen folgenden Kinofilm realisierte Hirschbiegel auf englisch. Der beim Sundance Film Festival prämierte “Five Minutes of Heaven” arbeitet den Irlandkonflikt anhand eines psychologischen Drama-Thriller-Mix um das Zusammentreffen eines ehemaligen Opfers und Täters auf.

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