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Oliver Berben


  • Geburtstag
    29.08.1971

Oliver Berben, 1971 in München geboren, studierte Elektrotechnik sowie Luft- und Raumfahrttechnik an der Technischen Universität Berlin, bevor er in die Filmbranche wechselte. Er begann als Produktionsassistent und Aufnahmeleiter bei Werbefilmproduktionen und wechselte danach zum Kino- und Fernsehfilm, wo er als First Assistant Director tätig war.

Gemeinsam mit Regisseur Carlo Rola gründete er im Februar 1996 die Firma Moovie the art of entertainment GmbH. 1999 führte Oliver Berben bei dem Sat.1-Film "Das Teufelsweib" seine erste Regie.

Im September 1999 realisierte er die Fusion der Moovie the art of entertainment GmbH mit der Constantin Film AG.

Neben zahlreichen Kino- und Fernsehproduktionen zeichnet er als Produzent der im In- und Ausland erfolgreichen TV-Reihe "Rosa Roth" mit Iris Berben in der Hauptrolle, der ZDF-Reihe "Der Solist" mit Thomas Kretschmann sowie dem Kinofilm "Sass" unter der Regie von Carlo Rola verantwortlich.

Oliver Berben arbeitet mit einer Vielzahl von renommierten TV-Regisseuren zusammen, darunter Stephan Wagner ("Dienstreise"), Matti Geschonneck ("Silberhochzeit"), Carlo Rola ("Die Patriarchin", "Rosa Roth"), Nina Grosse ("21 Liebesbriefe") und auch mit "Elementarteilchen"-Macher Oskar Roehler ("Fahr zur Hölle, Schwester!").

2004 realisierte Oliver Berben erstmals als Produzent auch zwei TV-Dokumentationen: die zweiteilige Reportage mit dem Titel UND JETZT, ISRAEL? sowie die zurzeit in Postproduktion befindliche Dokumentation ... MORE THAN 1000 WORDS über den renommierten Kriegsfotografen Ziv Koren.

Zu den aktuellen Produktionen gehören u.a. der ZDF-Dreiteiler "Afrika, mon amour" und der erste Moovie-"Tatort" mit dem Arbeitstitel "A g'mahde Wiesn". Bereits fertig gestellt ist der Event-Dreiteiler "Der Tag wird kommen" aus der erfolgreichen Krimireihe "Rosa Roth".

Für die Constantin Film AG produzierte Oliver Berben die Kinofilme "Sass - Die Meisterdiebe" (2001, Regie: Carlo Rola), "Autobahnraser" (2003, Regie: Michael Keusch) und "Elementarteilchen" nach dem gleichnamigen Bestseller von Michel Houellebecq (Buch und Regie: Oskar Roehler).

Auszeichnungen:

Finalist Award - Regie, Film, Produzent, New York Film Festivals für

"Sieben Feuer des Todes"

Bayerischer Filmpreis - Beste Kamera für "Sass"

Tokio International Filmfest - Beste Regie für "Sass"

  • Geburtstag
    29.08.1971
  • Geburtsland
    BRD

"Da steckt Herzblut drin"

Mario Barth ist Deutschlands bekanntester Comedian. Nach sensationellen Erfolgen live, im Fernsehen und auf DVD erobert er mit "Männersache" jetzt auch die Leinwand. Barth und Produzent Oliver Berben standen KINO.DE in einem Exklusivgespräch Rede und Antwort.

Großansicht So lieben ihn seine Fans: Mario Barth ist immer zu Späßen aufgelegt - auch im Interview (Foto: Constantin)

So lieben ihn seine Fans: Mario Barth ist immer zu Späßen aufgelegt - auch im Interview (Foto: Constantin)

» Ist die Entscheidung, Mario Barth zum Kinostar zu machen, ein "No-Brainer"?

OLIVER BERBEN: Wir alle kennen die Beispiele, wo man versucht hat, einen in einem Medium erfolgreichen Künstler in anderen Medien ebenfalls zum Erfolg zu führen, und es nicht geklappt hat. Umso wichtiger ist Folgendes: Mir wurde Mario von unserem Verleihchef in München bei einem Abendessen vorgestellt. Ich kannte seine DVDs und Fernsehauftritte, hatte ihn bis dahin aber noch nie live gesehen und war beeindruckt, was für eine Sogwirkung von ihm ausgeht. Selbst wenn man mit seinem Humor nichts anfangen kann, kann man sich doch der Faszination nicht entziehen, wie er auf andere Menschen wirken kann.

Er hat die einmalige Fähigkeit, sein Publikum, ob es sich nur um eine kleine Gruppe am Tisch oder 70.000 im Berliner Olympiastadion handelt, wie ein Dirigent zu steuern. Das ist es, was ihn für die Leinwand prädestiniert. Mario ist seine eigene Marke, und das lässt sich sehr wohl ins Kino übertragen. Zudem gefiel mir das Drehbuch, das er mir vorlegte und an dem er mit Dieter Tappert seit Jahren gearbeitet hatte.

Großansicht Echte Kumpels: Mario Barth und Dieter Tappert in der Komödie "Männersache" (Foto: Constantin)

Echte Kumpels: Mario Barth und Dieter Tappert in der Komödie "Männersache" (Foto: Constantin)

» Comedy live und Film sind zwei verschiedene Paar Schuhe.

MARIO BARTH: Wenn ein Liveprogramm einmal so weit ist, dass man vor ein Publikum tritt, trifft diese Betrachtung vielleicht zu. Aber bis es so weit ist, hat man lange daran gearbeitet. Man kann nicht mit einem Programm auf die Bühne gehen, von dem man nicht weiß, ob die Gags auch wirklich zünden. Das wäre eine Katastrophe.

Stellt euch vor, man geht raus, und keiner lacht. Man kann unmöglich ein zweistündiges Programm austauschen. Pointen muss man im Vorfeld immer antesten. Das ist beim Film nicht anders. Da steht man schließlich auch vor einem Publikum - dem Team. Wenn man einen Kameramann, der schon alles gesehen hat, dazu bringt, eine Szene zu verwackeln, weil er sich gebogen hat vor Lachen, dann funktioniert der Gag.


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