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Octavia Spencer

Octavia Spencer

Leben & Werk

Seit Mitte der 1990er ist sie im Geschäft und dennoch kam der Durchbruch für die US-Amerikanerin erst im Jahr 2011: Das Bürgerrechtsdrama „The Help“ bescherte ihr den Oscar. Seitdem sieht man sie emotional in „Fruitvale Station“, „Smashed“ oder Get on Up“. In der „Divergent“-Reihe bedrängt sie Shailene Woodley, während sie für „Hidden Figures“ ihre zweite Oscar-Nominierung erhält.

Octavia Spencer Leben und Karriere

Die US-Amerikanerin wurde am 25.05.1972 in Montgomery, Alabama geboren und heißt mit vollem Namen Octavia Lenora Spencer. Ihre Mutter war eine Haushälterin und brachte noch sechs weitere Kinder zur Welt. Mit dem Schulabschluss in der Tasche studierte sie zunächst Drama an der Auburn University und arbeitete in kleineren Rollen am Set der großen Filme. Im Justizthriller „Die Jury“ (1996) sollte sie sich eigentlich um das Casting kümmern, wurde jedoch von Regisseur Joel Schumacher angehalten auch für eine Rolle vorzusprechen – Ihr Schauspiel-Debüt war im Kasten.

In den Folgejahren sah man Octavia Spencer in Gastspielen von „Emergency Room“, „Malcolm Mittendrin“ oder „Akte X“. Eine Rolle ergatterte sie ebenfalls in „Ungeküsst“ (1999) an der Seite von Drew Barrymore oder der fantastischen Tragikomödie „Being John Malkovich“ (1999). Kurz zu sehen ist sie in Blockbustern wie „Spider-Man“ (2002), „Natürlich Blond 2“ (2003) und „SWAT“ (2003). Mit Auftritten in „Alles Betty“ und „Halloween 2“ (2009) hinterließ sie bei den Zuschauern einen bleibenden Eindruck.

Octavia Spencer: Oscar für „The Help“

Bereits für ein Radio-Hörspiel des Romans „Gute Geister“ von Autorin Kathryn Stockett übernahm sie die Rolle der Haushälterin Minny Jackson. In der Filmadaption des Romans „The Help“ (2011) wurde sie von Regisseur Tate Taylor für ebenjene Rolle engagiert und gewann dank ihrer eindringlichen wie witzigen Darstellung im Rassismus-Drama neben der Gunst der Kritiker und Zuschauer ebenfalls einen Golden Globe, einen BAFTA, sowie den Oscar als Beste Nebendarstellerin.

Fortan warteten die großen Rollen auf sie: In „Smashed“ (2012) hilft Octavia Spencer Mary Elizabeth Winstead bei der Bekämpfung ihres Alkoholproblems, während sie im postapokalyptischen Drama „Snowpiercer“ (2012) mit der ungerechten Verteilung der Mächte im Schneezug klar kommen muss. Weitere Probleme mit den Obrigkeiten hat sie in „Nächster Halt: Fruitvale Station“ (2013) als Mutter, die von der Polizeigewalt in Kalifornien aufs Mark erschüttert wird. Im James Brown Biopic „Get on Up“ (2014) ist sie als Tante des Soulsängers zu sehen und verhilft ihm zu Ruhm und Anerkennung. In der US-Adaption „Red Band Society“ (2014-2015), der ursprünglich spanischen Jugend-Krankenhausserie, ist sie als die Stationsschwester Jackson zu sehen und kümmert sich liebevoll um die Probleme ihrer jungen Patienten. In der US-Hit-Comedy „Mom“ hat sie eine wiederkehrende Rolle.

Octavia Spencer in „Divergent“-Reihe und „Hidden Figures“

Mit dem zweiten Teil der „Divergent“-Reihe stößt sie zum Cast hinzu und spielt die Sprecherin der Amitie, der friedfertigen Fraktion in der Filmreihe, namens Johanna Reyes. Ihre Interessen sind jedoch, anders als die Natur ihrer Fraktion vielleicht glauben lässt, nicht immer friedvoll, sodass sie in den Teilen „Insurgent“ (2015), „Allegiant“ (2016) und dem Abschluss der Reihe „Ascendant“ einen entscheidenden Part im Kampf der Unbestimmten gegen das System spielt. Lustig wird es indes für den Disney-Hit „Zoomania“ (2016), in der sie die Ehefrau Mrs. Otterton im Original vertont. Auch in der kruden Weihnachtskomödie „Bad Santa 2“ (2016) hat sie die Lacher auf ihrer Seite.

Im Biopic „Hidden Figures – Unbekannte Helden“ (2016) über afroamerikanische NASA-Angestellte, die im Mercury-Raumfahrtsprogramm für entscheidende Hinweise gesorgt haben, und nebenher die Rassentrennung binnen der NASA abschafften, spielt sie Dorothy Vaughan. Der Film bescherte Octavia Spencer ihre zweite Nominierung für einen Golden Globe und einen Oscar.

Octavia Spencer: Kommende Filme

Neben Michael Stuhlbarg und Michael Shannon sieht man sie in Guillermo del Toros neuem Projekt „The Shape of Water“ (2017), das im Kalten Krieg angesiedelt ist. Fantastisch geht es ebenfalls in „Die Hütte – Wochenende mit Gott“ (2017) zu: Nach dem Tod seiner Tochter erhält Sam Worthington eine göttliche Nachricht und findet dank Octavia Spencer in einer einsamen Hütte zu sich selbst.

Das Drama „Gifted“ (2017) handelt um den Sorgerechtsstreit zwischen einem Onkel (Chris Pine) und der Großmutter eines kleinen Mädchens. Octavia Spencer mimt die Nachbarin, gute Seele und Vermieterin von Chris Pine. Im animierten Familienfilm „Boo: Büro für ominöse Ordnungswidrigkeiten“ wird man sie im Original als Jenny zu hören bekommen.

Octavia Spencer Auszeichnungen

Oscar

2017 – Nominierung als Beste Nebendarstellerin – „Hidden Figures“

2012 – Auszeichnung als Beste Nebendarstellerin – „The Help“

Golden Globes

2017 – Nominierung als Beste Nebendarstellerin (Film) – „Hidden Figures“

2012 – Auszeichnung als Beste Nebendarstellerin (Film) – „The Help

BAFTA

2012 – Auszeichnung als Beste Nebendarstellerin – „The Help“

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