Ned Beatty

Leben & Werk

Als gefeierter irischer Tenor Josef Locke, der sich auf eine Insel zurückzieht, um einem Verhör über den Verdacht auf Steuerhinterziehung zu entgehen, und doch noch ein wunderbares Konzert gibt, bevor er mit der Abrissbirne vor der Polizei entschwindet, fand Ned Beatty in Peter ChelsomsHear My Song” (1991) die Rolle seines Lebens. Der füllige, gemütlich wirkende und dabei jovial wie ein amerikanischer Falstaff auftretende Beatty (geb. 1937) katapultierte sich 1972 als einer der vier Männer, die in John Boormans “Deliverance – Beim Sterben ist jeder der erste” eine Flussfahrt wagen, als der von Hinterwäldlern vergewaltigte Bobby Tripe ins Bewusstsein. Seitdem spielte er in rund 50 Filmen, unter anderem in der TV-Satire “Network” (“Oscar”-Nominierung für die beste Nebenrolle), in “Nashville” von Robert Altman und in zwei “Superman”-Filmen sowie in “Die Unbestechlichen” und als Prediger in John HustonsWise Blood“. Beatty ist dem New Hollywood mit seinen kritischen Tendenzen verpflichtet und tritt seit den 80ern auch im Fernsehen auf, so als Farmer in “Gullivers Reisen”.

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  • Woody Harrelson spielt in "The Walker" einen Gigolo, der die Damen um den kleinen Finger wickelt. Filmemacher Paul Schrader führt Regie.

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