Berühmt wurde er als Killer mit Sprachproblemen und der beinahe legendären Textzeile "Soll isch Dir Dein Hirn pusten?".
Erklärt der BRD den Krieg: Moritz Bleibtreu als Andreas Baader in "Der Baader Meinhof Komplex" (Foto: Constantin)
Schon die vergleichsweise tumbe Figur des Auftragsmörders Abdul im deutschen Erfolgsfilm "Knockin' on Heaven's Door" hatte er so überzeugend gespielt, dass seine Rolle 1997 mit dem renommierten Ernst Lubitsch-Preis gewürdigt wurde. Heute gilt Moritz Bleibtreu als einer der begehrtesten Schauspieler Deutschlands und sympathischsten Persönlichkeiten des einheimischen Films.
Dies macht ihn auch zur idealen Besetzung für Bernd Eichingers Drama "Der Baader Meinhof Komplex". Der Film vereint eine wahre Ansammlung der deutschen Schauspiel-Elite, die sich der Ereignisse rund um den Terror der Roten Armee Fraktion (RAF) annimmt. Bleibtreu verkörpert Andreas Baader, der gemeinsam mit Ulrike Meinhof (Martina Gedeck) und Gudrun Ensslin (Johanna Wokalek) die RAF gründet. Typisch für Bleibtreu, der in seinen Filmen oft weibliche Unterstützung erhält.
Durchbruch in "Knockin′ on Heaven′s Door" (Foto: Buena Vista)
Von der Isar an die Elbe
In Starregisseur Helmut Dietls Werk "Vom Suchen und Finden der Liebe" beispielsweise folgt ihm Alexandra Maria Lara sogar bis in die Unterwelt. Sie will ihren Geliebten nach seinem Selbstmord zurück ins Leben holen.
Geboren wurde der Sohn der Schauspielerin Monica Bleibtreu und des 1998 verstorbenen Bühnenstars Hans Brenner im Jahr 1971. Er musste nicht lange überlegen, ob in der darstellenden Kunst möglicherweise auch seine Zukunft liegen könnte. Sein Vater verließ die Familie als Moritz zwei Jahre alt war und so zogen Mutter und Sohn von München nach Hamburg. » weiter zu Seite 2
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