Sie sind der Inbegriff einer Retortenband: Die Girl-Group Monrose wird Ende 2006 bei der fünften Staffel der Pro-Sieben-Castingshow "Popstars"... - Foto: Warner Music http://images.kino.de/flbilder/max06/mw06/mw51/m0651190/b150x150.jpg Monrose

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Monrose


Sie sind der Inbegriff einer Retortenband: Die Girl-Group Monrose wird Ende 2006 bei der fünften Staffel der Pro-Sieben-Castingshow "Popstars" zusammengestellt. Die steht unter dem Motto "Neue Engel braucht das Land!" - in Anlehnung an die erste Staffel, aus welcher die bisher erfolgreichste deutsche Castingband No Angels hervorging. Aus über 5000 Bewerberinnen wählen Detlef Soost, Nina Hagen und Dieter Falk sechs Kandidatinnen aus, die sich beim Finale am 23. November dem Urteil von Jury und Zuschauern stellen. Noch vor der Veranstaltung werden für alle möglichen Konstellationen CD-Cover und Teile der Musikvideos vorproduziert, um anschließend sofort mit der Vermarktung beginnen zu können. Das Rennen macht ein Multikulti-Trio: Die Mannheimerin Mandy Grace Capristo (Jahrgang 1990) ist deutsch-italienischer Abstammung. Mit elf Jahren gewinnt sie mit einer Coverversion des No-Angels-Hits "Daylight In Your Eyes" einen Kinder-Nachwuchswettbewerb des Österreichischen Rundfunks. Senna Guemmour (geboren 1979), Tochter einer marokkanischstämmigen Familie, wächst in Frankfurt auf, wo sie erste Bühnenerfahrungen im HipHop sammelt. Die türkischstämmige Bahar Kizil (geboren 1988) schließlich stammt aus Freiburg und kann immerhin auf eine kurze Schülerbandkarriere verweisen. Im Dezember erscheinen die Debütsingle "Shame" und das Album "Temptation" kurz nacheinander, medial nochmals in Szene gesetzt mit TV-Auftritten und einem Live-Act bei "The Dome". Beide Produktionen erreichen in Windeseile Gold- bzw. Platin-Status. Am 8. März 2007 nehmen Monrose am deutschen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest in Hamburg teil - mit dem Titel "Even Heaven Cries". Den Sieg trägt allerdings Konkurrent Roger Cicero davon, der zum Contest nach Helsinki fahren darf.

Tanzshows ehren Patrick Swayze

Hebefiguren im See, wildes Räkeln auf dem Boden und sinnliches Achselstreicheln: Die schönsten Tanzmomente aus "Dirty Dancing" mit Patrick Swayze gibt's nun nochmal im Fernsehen zu erleben!

Großansicht Er lebt im Tanz weiter: Patrick Swayze mit Jennifer Grey in "Dirty Dancing" (Foto: Croco Film)

Er lebt im Tanz weiter: Patrick Swayze mit Jennifer Grey in "Dirty Dancing" (Foto: Croco Film)

Denn die kultige US-Show "Dancing with the Stars" sowie die neue Sat1-Sendung "Yes we can dance" werden das Andenken an Patrick Swayze ehren und Tanzszenen aus "Dirty Dancing" zeigen. Der am Montag an seinem Krebsleiden verstorbene Frauenschwarm war 2005 als Tanzlehrer zu Gast in der US-Sendung. "Er hat viele Menschen auf der ganzen Welt zum tanzen inspiriert, das gilt auch für viele unserer Profishowtänzer", sagte ein Sprecher von "Dancing with the Stars".

Bisher ist geplant, dass das amerikanische Profi-Ensemble Mambo-Figuren zeigt, doch möglicherweise werden auch die Promis mit ihren Partnern sich in dem Tanz üben, der dank Patrick Swayze und Filmpartnerin Jennifer Grey in den 80ern Kult wurde. Letztere hat nach dem Tod von Patrick Swayze gesagt: "Ich spüre seine Arme immer noch." Auch Demi Moore, die mit dem Verstorbenen in "Ghost - Nachricht von Sam" spielte, fand über Twitter anrührende Worte: "Dein Licht wird unser aller Leben auf ewig erhellen, ich werde Dich vermissen!"

Auch Deutschland tanzt wie Patrick Swayze

In Deutschland hatte Hape Kerkeling mit "Let's Dance" einen Ableger der weltweit erfolgreichen US-Show moderiert. Darin hatte sich unter anderem die Politikerin Heide Simonis bis auf die Knochen blamiert und Ex-Fußballopofi Giovane Elber sammelte Sympathiepunkte. Am Freitag startet auf Sat1 mit "Yes we can dance" eine neue Tanzshow. Moderator Kai Pflaume hat den Comedian Ingo Appelt zu Gast, den Boxer Artur Arbaham und Monrose-Sängerin Senna. Auch dafür sind Tänze aus "Dirty Dancing" mit Patrick Swayze angekündigt, dazu Elemente aus Michael Jacksons "Thriller", "Saturday Night Fever", "Flashdance" und "Pulp Fiction".

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