Melissa Arnette Elliott (1971 geboren in Portsmouth, Virginia), später als Missy Misdemeanor Elliott, dann nur noch als Missy Elliott bekannt, ist... - Foto: http://images.kino.de/flbilder/max05/mw05/mw25/m0525140/b150x150.jpg Missy Elliott

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Missy Elliott


  • Geburtstag
    01.07.1971
  • Geburtsort
    Portsmouth, Virginia

Melissa Arnette Elliott (1971 geboren in Portsmouth, Virginia), später als Missy Misdemeanor Elliott, dann nur noch als Missy Elliott bekannt, ist einer der ersten weiblichen Superstars des HipHop. Sie beginnt ihre Karriere in den späten Achtzigern als Sängerin und Songschreiberin mit der R&B-Gruppe Sista. Die Band zieht bald nach New York und erhält durch die Vermittlung von DeVante Swing einen Vertrag mit dem Label Elektra. Elliott beginnt zu dieser Zeit, Songs für andere Künstler zu schreiben. Gemeinsam mit ihrem Kollegen und Bekannten Timbaland bildet sie ein unabhängiges Songschreiber- und Produzententeam, das zwischen 1995 und 1997 für etliche Hits verantwortlich zeichnet, darunter "One In A Million" von Aaliyah. Elliott startet ihre Karriere als Solokünstlerin 1996 mit einem Gastauftritt auf MC Lytes Single "Cold Rock A Party", die von Sean "Puffy" Combs produziert wird. Ihr Debüt-Album "Supa Dupa Fly" erscheint Mitte 1997 und enthält den Blockbuster "Da Rain (Supa Dupa Fly)", der Elliott als ernst zu nehmende Hitlieferantin etabliert. 1998 schreibt und produziert sie die Single "Trippin'" von Total und arbeitet mit verschiedenen anderen HipHop-Künstlern zusammen. Daneben produziert und singt sie die Background-Stimmen für die Debüt-Single "I Want You Back" von Ex-Spice-Girl Mel C. Mit "Da Real World" knüpft Elliott 1999 an den Erfolg ihres Album-Erstlings nahtlos an. Auf dem 2001 veröffentlichten "Miss E... So Addictive" geben sich viele prominente Rapper ein Stelldichein, darunter auch Jay-Z ("Get Ur Freak On"). Der Titel "4 My People" wird zu einem internationalen Club-Hit. Ihren größten Hit hat Missy Elliott aber mit "Work It" vom 2002 erschienenen Album "Under Construction". 2003 ist sie unter anderem auf Wyclef Jeans Single "Party To Damascus" zu hören. Ihr sechstes Soloalbum "The Cookbook" kommt 2005 in die Plattenläden. Der Song "Lose Control" (mit Ciara und Fatman Scoop) wird zu einem Top-Ten-Hit.

  • Geburtstag
    01.07.1971
  • Geburtsort
    Portsmouth, Virginia
  • Geburtsland
    USA

Skandal um Murhpys dicken Auftritt

Die Rassentrennung ist zwar lange abgeschafft, doch Diskriminierung ist immer noch ein heikles Thema in den USA - besonders, wenn sie aus den eigenen Reihen kommt.

Großansicht Eddie Murphy in "Norbit": Ärgerliche Klischeeschlacht oder selbstironische Satire? (Foto: Universal)

Eddie Murphy in "Norbit": Ärgerliche Klischeeschlacht oder selbstironische Satire? (Foto: Universal)

So empören sich afroamerikanische Bürgerrechtler jetzt massiv über den Kultkomiker Eddie Murphy. Der hat mit seinem neuen Film "Norbit" gerade die Spitze der US-Kinocharts erobert - nicht zuletzt dank seiner Auftritte als rücksichtslose fettleibige Ehefrau.

"Es gibt keine Entschuldigung dafür, dass er seine Prominenz für so etwas missbraucht", ärgert sich Robert Entman, Autor von Bucherfolgen wie "Das Bild der Schwarzen aus dem Blickwinkel der Weißen: Medien und Ethnien in Amerika". Der Kritiker fordert: "Besonders afroamerikanische Stars müssen hier verantwortlicher handeln!"

Doch wie schon im Fall von "Borat" gründet sich der Erfolg von "Norbit" eben gerade auf die gnadenlose Missachtung jeder politischen Korrektheit. Murphy spielt im Film mehrere Rollen. Die Hauptfigur ist ein armer Tropf, der seit seiner Geburt zeitlebens vom Pech verfolgt wird. Das Schicksal beschert ihm eine geradezu elefantöse Gattin (ebenfalls Murphy) mit brachialer Wesensart. Wenn die Dame mit dem klangvollen Namen "Rasputia" auf der Wasserrutsche im Freibad einen regelrechten Tsunami auslöst, bleibt auch beim Kinopublikum kein Auge trocken.

Schwarz ist schön - auch wenn's etwas mehr ist!

Kritiker wie Entman sehen darin jedoch eine Fortführung des Klischees der dicken "Negermama", das seit der Sklaverei eine Konstante in der Bilderwelt weißer Amerikaner sei. Doch Künstler wie Queen Latifah oder Missy Elliott haben dieses Image längst vom negativen Beigeschmack befreit: Wie sich Martin Luther King und Malcolm X einst "schwarz und stolz darauf" auf die Fahne schrieben, ist für die beiden ihre Leibesfülle ein selbstbewusst zur Schau gestelltes Merkmal persönlicher und künstlerischer Stärke.

Eddie Murphy selbst hat sich zu den Vorwürfen noch nicht geäußert - kein Wunder, denn der Star ist nach einer langen Durststrecke mit kapitalen Flops wie "Pluto Nash" so begehrt wie seit Jahren nicht. Sein Auftritt als Soul-Legende in "Dreamgirls" brachte ihm sogar eine Oscar-Nominierung.

Eins ist indes sicher: Wo über etwas nicht gelacht werden darf, gibt's generell ein ungelöstes Problem...


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