Misel Maticevic, deutscher Schauspieler mit kroatischen Wurzeln, spielt gern die echten Kerle und war zu Beginn seiner Fernsehkarriere vorwiegend... - Foto: ZDF http://images.kino.de/flbilder/max07/auto07/auto42/07420265/b150x150.jpg Misel Maticevic

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Misel Maticevic


  • Geburtsort
    Berlin

Misel Maticevic, deutscher Schauspieler mit kroatischen Wurzeln, spielt gern die echten Kerle und war zu Beginn seiner Fernsehkarriere vorwiegend in Krimis zu sehen.

Geboren wurde Misel Maticevic 1970 in Berlin. Schon in der Schule wusste der Deutsch-Kroate, dass er einmal Schauspieler werden wollte. Nach dem Abitur studierte Maticevic von 1994 bis 1998 an der Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf" in Babelsberg und übernahm erste Theaterrollen, unter anderem am Berliner Ensemble sowie am Deutschen Theater in Berlin. Seit Mitte der 90er-Jahre war Maticevic in Nebenrollen auch in Film- und Fernsehproduktionen zu sehen. Im Jahr 2000 machte er durch seine Hauptrolle als kroatischer Killer Branco in Dito Tsintsadzes Kino-Film "Lost Killers" auf sich aufmerksam und erhielt dafür beim Internationalen Filmfestival von Thessaloniki den "Best Actor Award". Überzeugen konnte Maticevic zwei Jahre später auch in der Titelrolle in Dominik Grafs mehrfach ausgezeichnetem Milieu-Drama "Hotte im Paradies" als kleiner Berliner Zuhälter. Eine Rolle, für die er für den Deutschen Fernsehpreis nominiert wurde. Dominik Graf besetzte Maticevic daraufhin immer wieder, so in "Kalter Frühling", "Eine Stadt wird erpresst" sowie als Clemens Brentano im Historien-Drama "Das Gelübde". 2007 wirkte der Deutsch-Kroate in der internationalen Produktion "The Company" mit, im gleichen Jahr spielte Maticevic einen undurchsichtigen Ex-Söldner in Peter Keglevics Schätzing-Verfilmung "Die dunke Seite" und wurde dafür 2008 mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet. In Wolfgang Gros' "Hangtime", Caroline Links "Im Winter ein Jahr" sowie in Hermine Huntgeburths "Effie Briest" war er wieder auf der Kinoleinwand zu sehen.

Privat liebt es der vielbeschäftigte Schauspieler ruhig. Von Berlin zog er ins beschauliche Kronberg im Taunus, wo er gemeinsam mit seiner Kollegin Miranda Leonhardt und deren Tochter lebt.

  • Geburtsort
    Berlin

99 Filme halten Hof

Wer in Bayern lebt, der kennt Hof in erster Linie aus dem Wetterbericht. Aus unerfindlichen Gründen ist's dort immer zwei bis drei Grad kälter als im restlichen Bundesland - was Hof nicht gerade zum bevorzugten Reiseziel macht. Ende Oktober wendet sich das Blatt seit nunmehr 41 Jahren. Die Hofer Filmtage lassen Minusgrade und Nieselregen zur Randerscheinung werden.

Kommt nach Hof: Dem in Hongkong geborenen und in den USA lebenden Regisseur Wayne Wang ist die diesjährige Retrospektive gewidmet. (Foto: Hofer Filmtage)

Kommt nach Hof: Dem in Hongkong geborenen und in den USA lebenden Regisseur Wayne Wang ist die diesjährige Retrospektive gewidmet. (Foto: Hofer Filmtage)

Dem anhaltenden Erfolg der Hofer Filmtage wird in diesem Jahr durch einen zusätzlichen Tag Rechnung getragen: Ab Dienstag den 23. Oktober läuft eine Auswahl von 69 Lang- und 30 Kurzfilmen, nationale wie internationale Produktionen, die zum Ende des Jahres einen umfangreichen Ausblick auf das Filmschaffen werfen.

Eröffnet werden die diesjährigen Filmtage mit dem neuen Film "Mondkalb" von Sylke Enders, die bereits mit ihrem Erstling "Kroko" 2003 in Hof einen Überraschungserfolg landete. Sie erzählt von Alex (Juliane Köhler), die nach ihrem Gefängnisaufenthalt in eine Kleinstadt flüchtet, auf der Suche nach einem Neuanfang.

Martin Theo Krieger zeigt "Beautiful Bitch", eine Geschichte über eine Kleinkriminelle aus Bukarest, die im Spannungsfeld zwischen Freiheit, Wohlstand im Westen und polizeilicher Verfolgung ein gefährliches Dasein fristet.

Mit zwei Filmen zu Gast auf den Filmtagen: Rosa von Praunheim (Foto: Hofer Filmtage)

Mit zwei Filmen zu Gast auf den Filmtagen: Rosa von Praunheim (Foto: Hofer Filmtage)

Zeitreise mit Dominik Graf

Dominik Graf begibt sich mit seiner Verfilmung von "Das Gelübde" auf eine Reise ins 19. Jahrhundert: Der Künstler und Lebemann Clemens von Brentano (Misel Maticevic) reist nach einer Lebenskrise an das Krankenlager der Nonne Anna Katharina Emmerich (Tanja Schleiff), an deren Körper sich die Wundmale Christi zeigen. Volker Einrauch kommt mit seinem Drama "Der andere Junge" mit Peter Lohmeyer in einer Hauptrolle, Andreas Kleinert mit "Freischwimmer", in dem August Diehl und Fritzi Haberlandt spielen.

Rosa von Praunheim ist gleich mit zwei Filmen vertreten: Er tritt mit "Meine Mütter - Spurensuche in Riga" die Suche nach seiner Herkunft an und begleitet mit "Mit Olga auf der Wolga" eine Flussfahrt von Moskau nach St. Petersburg. Ihre ersten Spielfilme präsentieren Hagen Keller mit "Meer is nich", ein Jugenddrama, und Heiko Aufdermauer mit "Zeit der Fische", eine zarte Liebegeschichte. Auch Maria Schrader zeigt ihre erste Regiearbeit "Liebesleben": Für Jara, eine Frau, die alles hat und glücklich ist, wird die Begegnung mit dem älteren Arie schicksalhafte Folgen haben.


Filmografie

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