"Shrek hat sein Brüllen verloren."
Dreimal hat das grüne Sumpfmonster Shrek schon das Publikum erfreut. Der vierte Teil "Shrek Forever After" ist auch bereits in Anmarsch und startet im Mai 2010. Doch danach ist endgültig Schluss. Es wird, wie Regisseur Mike Mitchell jetzt bestätigte, definitiv keinen weiteren Shrek mehr geben. Gegenüber "USA Today" erklärte er: "Ich hasse es, etwas beenden zu müssen, aber ja, es ist wirklich der letzte Film."
In "Shrek Forever After" ereilt den Oger eine Sinnkrise. Das einst gefürchtete Sumpfmonster sitzt nun friedlich verheiratet zu Hause, zieht drei Kinder auf und signiert als gefeierter Ex-Held Mistgabeln. Die Zeiten, in denen Shrek den Dorfbewohnern Angst einjagte, sind vorbei - Shrek hat, wie Mitchell erklärt, "sein Brüllen verloren".
Um endlich wieder ein großer Macker zu werden, lässt sich Shrek auf einen Handel mit Rumpelstilzchen ein. Das Ganze geht schief und der Oger findet sich in einem Paralleluniversum wieder, in dem er erleben muss, wie die Welt ohne seine Existenz aussähe: Der Esel hängt vor einem Karren, der Gestiefelte Kater, gar nicht mehr wendig sondern fett und faul, trägt statt scharfem Schwert einen rosa Bogen, Prinzessin Fiona ist Shrek nie begegnet und Rumpelstilzchen hat über alles das Sagen. Dazu treten neue Charaktere auf, die den Helden ins Schwitzen bringen: Hexen, die Jagd auf Sumpfmonster machen und ein weiterer Oger, der Anführer einer Untergrundbewegung ist und laut Mitchell der "schönste Oger weit und breit".
Ganz ohne das Shrek-Universum kommen die Kinos in Zukunft dann aber doch nicht aus: Derzeit ist schon ein Animationsfilm zum "Shrek"-Kater in Vorbereitung: "Puss in Boots" startet im Frühjahr 2012.