Michael Schenk

Michael Schenk

Leben & Werk

Deutscher Schauspieler. In rund 70 Fernseh- und Filmproduktionen präsent, gehört Michael Schenk zu den profilierten deutschen Nebendarstellern, die in alle Rollen schlüpfen können. Der 1,83m große, blonde und blauäugige Schauspieler mit den kantigen Gesichtszügen war in Krimiserien (“Unter Verdacht”), Komödien (“Das Baby-Komplott”) und Filmen zur Zeitgeschichte (“München”, “Der Baader Meinhof Komplex“, “Hindenburg”) dabei. Er verkörperte Richter, Anwälte, Kriminalbeamte, Lehrer, Soldaten und im Historiendrama “Krupp – Eine deutsche Familie” (2009, mit Iris Berben) den Kaiser Wilhelm II.. Im Kinofilm “Der Uranberg” (2009, mit Henry Hübchen), der vom Uranbergbau im Erzgebirge 1947 erzählt, ist er der sowjetische Politkommissar. In der Tragikomödie “Ein guter Sommer” (2011) von Edward Berger, für den er in mehreren Filmen auftrat, spielt Schenk die Rolle des verheirateten Georg, der mit Hanna (Jördis Triebel) ein Verhältnis unterhält und durch einen suizidgefährdeten Reisebusfahrer (Andreas Schmidt) aus dem Gleichgewicht gerät.

Michael Schenk wurde 1965 in Osnabrück geboren und erhielt seine Schauspielausbildung an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Er war auf den Bühnen des Hans-Otto-Theaters in Potsdam, des Theaters der Altmark in Potsdam, des Theaters am Halleschen Ufer in Berlin und am Düsseldorfer Schauspielhaus zu sehen. Zu Schenks Kinofilmen gehören das Gerichts- und KZ-Drama “Nichts als die Wahrheit” (1998, als Untersuchungsrichter; mit Götz George), Jean-Jacques Annauds Stalingrad-Epos “Duell – Enemy at the Gates” (2001, als sowjetischer Offizier), Dennis Gansels Historiendrama “Napola – Elite für den Führer” (2004, als Sportlehrer von Tom Schilling und Max Riemelt), Steven Spielbergs Geheimdienst-Drama “München” (2005, als Fotograf bei den Olympischen Spielen 1972), die Literaturverfilmung “Der Vorleser” (2008, als Gefängniswärter von Kate Winslet), Michael Hanekes Cannes-Sieger “Das weiße Band” (2009, als Kriminalbeamter) und Bernd Eichingers/Ulrich Edels “Der Baader Meinhof Komplex” (2008, als Anwalt und RAF-Mitglied der zweiten Generation Siegfried Haag). 2011 ist er mit Alexander Fehling und August Diehl im Drama “Niemandsland” zu sehen.

Eine der ersten TV-Rollen übernahm Schenk 1995 an der Seite von Götz George im Thriller “Der Sandmann” (mit Barbara Rudnik). Er wirkte an der Seite von Gabi Köster in der Comedy-Serie “Ritas Welt” (2003) mit, als Gestapo-Mann in “Nicht alle waren Mörder” (2006), neben Veronica Ferres in “Die Frau vom Checkpoint Charlie” (2007) und in den Krimi-Serien “Tatort” (drei Folgen), “Polizeiruf 110″ (2010), “SOKO Wismar“, “SOKO Leipzig”, “SOKO Köln”, “SK Kölsch”, “Ein Fall für zwei”, “Im Namen des Gesetzes”, Der Kriminalist”, “KDD – Kriminaldauerdienst“, “Die Sitte”, “GSG9″ und “Kommissar Stolberg”. Außerdem war er in den Serien “Küstenwache” und “Notruf Hafenkante” dabei. Schenk spielte in einem der besten Fälle der Serie “Unter Verdacht” mit Senta Berger als interne Ermittlerin in der Folge “Willkommen im Club” (2005), eine Satire um Korruption und Amigo-Seilschaften in Polizei und Wirtschaft. Die Folge wurde inszeniert von Edward Berger, für den Schenk im Kinofilm “Gomez – Kopf oder Zahl” (1999), im Kriminaldrama “Windland” (2007) und in “Ein guter Sommer” (2011) arbeitete.

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