Multi-Instrumentalist, Amateur-Fußballer und hoffnungsloser Romantiker: Das alles ist Maximilian Hecker und hat es damit bereits zum Liebling der... - Foto: EMV http://images.kino.de/flbilder/max03/mw03/mw26/m0326002/b150x150.jpg Maximilian Hecker

Steckbrief

Maximilian Hecker


  • Geburtstag
    26.07.1977
  • Geburtsort
    Heidenheim

Multi-Instrumentalist, Amateur-Fußballer und hoffnungsloser Romantiker: Das alles ist Maximilian Hecker und hat es damit bereits zum Liebling der Indie-Szene geschafft. Jetzt wartet der Wahlberliner mit den großen Popsongs auf den breiten Durchbruch.

Maximilian Hecker kam 1977 in Heidenheim zur Welt und wuchs in Ostwestfalen auf. Schon früh begeisterte er sich für die Musik der Beatles und der deutschen Schlagersängerin Melanie. Er lernte zuerst Blockflöte, dann Altflöte, später bekam er Unterricht auf dem Klavier und am Schlagzeug. In der Big Band und im Symphonieorchester der Musikschule spielte er Schlagzeug, Pauke und Perkussion. 1994 begann er, eigene Songs auf der Gitarre zu komponieren und führte diese, zusammen mit Coverversionen von Oasis, Beck und Tocotronic, nach seinem Umzug nach Berlin 1998 regelmäßig in der Fußgängerzone am Hackeschen Markt auf. Der ambitionierte Knabe musizierte hier bei Regen oder Schnee und wartete darauf, auf offener Straße von einem Gönner aus der Szene entdeckt zu werden.

Und so sollte es auch kommen: Almut Klotz, Ex-Sängerin der Lassie Singers und Betreiberin des Labels Flittchen Records, sah Maximilian Hecker bei einem seiner Straßenkonzerte und war rasch vom Talent des Jungen überzeugt. Gemeinsam mit Jim Avignon gründete sie die Gruppe Maxi (unter Menschen) mit Hecker am Schlagzeug. Nach diesen ersten Indie-Band-Erfahrungen wuchs in Hecker jedoch bald der Wunsch, auf eigenen Beinen zu stehen. So verabschiedete er sich aus der Band, um sich ganz auf seine eigenen Songs zu konzentrieren, die er mittlerweile auch auf dem Piano komponierte. Seine zweite große Leidenschaft neben der Musik, der Fußball, sollte ihm schließlich zum ersten entscheidenden Durchbruch in Sachen Solokarriere verhelfen. Einer seiner Fußballkameraden nutzte seine Kontakte zum Berliner Indie-Label Kitty Yo und legte den Verantwortlichen den talentierten jungen Künstler ans Herz. Diese Labelbetreiber mussten nicht lange überzeugt werden und nahmen Maximilian Hecker unter Vertrag.

2001 veröffentlichte Kitty Yo mit "Infinite Love Songs" das Debüt-Album des Sängers, angefüllt mit melancholischen Popsongs und schmachtenden Liebesliedern, die einen deutlichen Brit-Pop-Einschlag zeigten. Der Titeltrack wurde von Viva auf häufige Rotation gesetzt, während der Titel "Cold Wind Blowing" auf dem Soundtrack zum Film Alaska.de veröffentlicht wurde. Dadurch verbreitete sich der Name Maximilian Hecker langsam in der deutschen Indie-Pop-Szene. Als Support der britischen Indie-Legende Stereolab ging Hecker daraufhin erstmals auf ausgedehnte Tour und vergrößerte dabei seine Anhängerschaft deutlich. Anschließend trat er eine erste eigene Solotour durch die Clubs der Nation an. Auf seinem zweiten Album "Rose", das 2003 auf den Markt kam, nahm Hecker etwas Abstand vom Brit-Pop, ließ seiner sentimentalen Ader dafür noch mehr Freilauf. Als Produzent stand ihm mit Gareth Jones (u.a. Einstürzende Neubauten, Depeche Mode, Moby) eine Koryphäe der Indie-Musik zur Seite. Seine Texte verfasste der Sänger erneut ausschließlich in englischer Sprache, die für ihn die "Sprache der Popmusik" ist.

  • Geburtstag
    26.07.1977
  • Geburtsort
    Heidenheim
  • Geburtsland
    Deutschland

Filmografie

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