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 |  | | Geburtstag: 07.01.1984 | Geburtsort: Berlin (BRD)
| "Ich glaube, ein guter Schauspieler muss schon sehr viel erlebt haben, um realistisch spielen zu können." |
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IM KINO

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FOTOSHOW
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Portrait
Der Geschichtsschüler
"Bei historischen Stoffen hat man eine große Verantwortung, der Zeit und den Menschen gerecht zu werden. Geschichten aus der Gegenwart können aber schauspielerisch genauso herausfordernd sein."
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Hoch hinaus will Max in der Komödie "Up! Up! To The Sky" (Foto: Zorro) |
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In die Historik-Schublade will sich Max Riemelt nicht drängen lassen - obwohl er mit Filmen, die sich mit der deutschen Zeitgeschichte auseinander setzen, seine bisher größten Erfolge gefeiert hat. Der Leinwand-Durchbruch gelang dem heute 24-Jährigen im Jahr 2004 mit dem Drama "Napola - Elite für den Führer".

Unter der Regie von Dennis Gansel spielte Max darin einen Arbeitersohn, der aufgrund seines außergewöhnlichen Boxtalents 1942 an einem Nazi-Eliteinternat angenommen wird. Doch der blutige Einsatz gegen Kriegsgefangene und die sadistischen Lehrmethoden lassen den Jungen bald an seiner Ausbildung zweifeln. Für seine beeindruckende Leistung in dem Drama erhielt Riemelt viel Kritiker-Lob.

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Riemelt und Jürgen Vogel in der Verfilmung des Jugendbuch-Klassikers "Die Welle" (Foto: Constantin) |
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20 Filme in elf Jahren

"Ich spiele gerne Menschen, die sich in schwierigen Situationen bewähren müssen", sagt das Nachwuchstalent. Zuletzt war dies im Jugenddrama "Die Welle" der Fall. Darin wurde der gebürtige Berliner als Gymnasiast Zeuge eines riskanten Experiments: Sein Geschichtslehrer, gespielt von Jürgen Vogel, will seinen Schülern die Mechanismen der Diktatur näher bringen und ruft die Welle-Bewegung ins Leben. Nur langsam erkennt Riemelts Figur, welche Gefahr von dieser Idee ausgeht.

Der Schauspieler selbst hat die Schule abgebrochen, um sich ganz seiner Karriere zu widmen. Seit seinem Debüt im Fernsehfilm "Eine Familie zum Küssen" vor elf Jahren stand er mittlerweile für über zwanzig TV- und Kino-Produktionen vor der Kamera. Trotzdem hat Max noch immer Zweifel an seinem Können. "Ich brauche gute Regisseure, denn ich bin nur so gut, wie die Leute, die mit mir arbeiten." Eine Schauspielschule hat der Autodidakt nie besucht: "Ich habe keine Lust, den herkömmlichen Weg zu gehen." » weiter zu Seite 2 |
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| | FILMOGRAPHIE

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