Hol Dir jetzt die neue kino.de App   Deutschland geht ins kino.de

Matthias Schweighöfer

Matthias Schweighöfer

Leben & Werk

Als eine der bedeutendsten Persönlichkeiten im deutschen Raum schafft es Matthias Schweighöfer regelmäßig Millionen ins Kino anzulocken. Als Schauspieler, Produzent und Regisseur überzeugt er in seinen Tragikomödien wie „Rubbeldiekatz“, „Friendship!“ oder „Der Geilste Tag“.

Matthias Schweighöfer und erste Schritte in die Schauspielerei

Matthias Schweighöfer wurde am 11. März 1981 im mecklenburgischen Anklam als Sohn des Schauspieler-Ehepaars Michael und Gitta geboren. Obwohl sie sich bereits früh trennten, weckten sie doch das Interesse für das Schauspiel bei ihrem Sprössling. Früh stand er beispielsweise als Mackie Messer in der brechtschen „Dreigroschenoper“ im Rahmen einer Schulaufführung auf der Bühne. Nach seinem Abitur studierte er zunächst Schauspiel an der renommierten Ernst Busch Schule in Berlin, brach dann jedoch das Studium nach nur einem Jahr ab. Im Alter von 17 Jahren stand er erstmals vor der Kamera in Andreas Dresens Fernsehfilm „Raus aus der Haut“. Weitere Engagements in Fernsehreihen wie „Siska“ oder „Dr. Stefan Frank“ folgten.

Für seine Darbietung des Schülers Ben Simon in Zoltan Spirandellis Drama „Verbotenes Verlangen – Ich liebe meinen Schüler“ geht er eine verhängnisvolle Affäre mit seiner Lehrerin, gespielt von Marion Mitterhammer, ein. Für seine Darbietung wurde er als bester Nachwuchsdarsteller beim Deutschen Fernsehpreis 2000 ausgezeichnet. Ab 1999 häuften sich Angebote in der deutschen Film- und Fernsehlandschaft: Im Noir-Krimi „Freunde“ ist er in einer Nebenrolle zu sehen, im Fernsehfilm „Babykram ist Männersache“ spielt er einen chaotisch-schmuddeligen Typen und in „Herz im Kopf“ zeigt er sich als Partylöwe an der Seite von Tom Schilling in seiner ersten Kinorolle.

Matthias Schweighöfer in „Soloalbum“ und „Kammerflimmern“

Mit den folgenden Rollenangeboten zeigt sich Schweighöfer sehr wandelbar. Für das Drama um eine Dreiecksbeziehung in „Die Freunde der Freunde“ wird er mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet, in „Soloalbum“ gibt er sich komödiantisch als trendiger Mittzwangiger auf die Suche nach der großen Liebe und stolpert dabei von einem Fettnäpfchen in das nächste. In „Die Klasse von ’99“ drückt er neben Tim Sander und Axel Stein erneut die Schulbank auf dem Weg ins Erwachsenendasein.

Für das Drama „Kammerflimmern“ trumpft er neben Jessica Schwarz auf und zeigt sich als Rettungssanitäter, der sich in der Arbeit verliert. Von Kritikern gefeiert, erhält er für seine Darbietung den Nachwuchs-Award beim Bayrischen Filmpreis. 2005 begibt sich Matthias Schweighöfer erstmals auf historische Pfade: In „Schiller“ spielt er den großen deutschen Dichter und zeigt, wie dieser mit der Fertigstellung von „Kabale und Liebe“ hadert. Erneut historisch gibt er sich in „Das wilde Leben“ im Biopic über Uschi Obermeier. An der Seite von Natalia Avelon als Obermeier, spielt Schweighöfer den deutschen Filmemacher Rainer Langhans.

Matthias Schweighöfer: Endgültiger Durchbruch mit „Keinohrhasen“, Ausflug nach Hollywood

2007 wurde Matthias Schweighöfer endgültig einem Millionenpublikum bekannt. In Til Schweigers romantischer Komödie „Keinohrhasen“, begleitet er Schweiger als Fotograf auf dessen täglichen Routen als Boulevardreporter. In der Fortsetzung „Zweiohrkükenvon 2009 spielt er erneut an der Seite von Til Schweiger und Nora Tschirner.

Danach widmete er sich vermehrt historischen Stoffen. Als waghalsiger Kampfpilot Manfred von Richthofen kämpft er in „Der Rote Baron“ im ersten Weltkrieg für sein Vaterland und sorgt nebenbei für einen der größten Kinoflops in der deutschen Kinogeschichte. In der Hollywood-Produktion „Operation Walküre – Das Stauffenberg Attentat“ ist er in einer kleineren Nebenrolle an der Seite von Tom Cruise zu sehen. Und schließlich mimt er den Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki im biografischen Fernsehfilm „Mein Leben – Marcel Reich-Ranicki“. In dieser Rolle wird er als Bester Hauptdarsteller mit der Goldenen Kamera ausgezeichnet.

Matthias Schweighöfer gründet „Pantaleon Films“ und zieht Millionen an

Ab dem Jahr 2010 und der Tragikomödie „Friendship!“, in der er gemeinsam mit Friedrich Mücke nach dem Zusammenbruch der DDR einen Roadtrip quer durch die USA beginnt, startet für Matthias Schweighöfer eine unaufhaltsame Erfolgsreihe. 2011 gründet er gemeinsam mit dem langjährigen Freund Dan Maag die Produktionsfirma „Pantaleon Films“, die fortan seine Filme produziert. Die erste Produktion ist „What A Man“ in der Schweighöfer neben seiner Hauptrolle erstmals auch hinter der Kamera als Regisseur, Drehbuchautor und Produzent tätig ist.

Mit den Folgeproduktionen „Rubbeldiekatz“ und „Russendisko“ festigt sich das Bild von Schweighöfer als sympathischen Traumschwiegersohn und Sunnyboy. Obwohl die Kritiker nicht immer vollends überzeugt sind, sind seine Auftritte an den Kinokassen überragende Erfolge und nach den Schweiger-Produktionen wie „Kokowääh“ die erfolgreichsten deutschen Produktionen des Jahres. Mit „Schlussmacher“ aus dem Jahr 2013 liefert er seine zweite Regiearbeit ab. Auch hier tritt er in der Personalunion als Hauptdarsteller und Filmemacher auf und gewinnt dafür den Publikumspreis beim Deutschen Filmpreis 2013 gegen Konkurrenz wie „Türkisch für Anfänger“ und „Kokowääh 2“, in welchem er in einer kleineren Gastrolle zu sehen ist.

Matthias Schweighöfer: aktuelle Filme

Von seiner Erfolgsformel der romantischen Liebeskomödie mit dem leichten Hang zur Tragödie weicht er auch in den Filmen „Frau Ella“, „Vaterfreuden“ und „Der Nanny“ nicht ab. Typische Probleme des Erwachsenseins, die Suche nach der großen Liebe und dem Sinn des Lebens gepaart mit irrwitzigen Situationen begeistern auch weiterhin Millionen Kinobesucher. Zu seinen ständigen Wegbereitern gehören Friedrich Mücke, Katharina Schüttler, Milan Peschel und nicht zuletzt seine eigene Mutter Gitta Schweighöfer, die zumindest immer in einer kleineren Nebenrolle in den Filmen ihres Sohnes zu sehen ist. Auch für die jüngsten Zuschauer wird Schweighöfer in Animationensfilmen ein ständiger Begleiter im Kino. Als Synchronsprecher ist er in Produktionen wie „Keinohrhase und Zweiohrküken“, „Das magische Haus“, „Der kleine Prinz“ oder „Robinson Crusoe“ zu hören.

In „Der Geilste Tag“ liegt Schweighöfer in einem Hospiz im Sterben und beschließt gemeinsam mit Florian David Fitz ein letztes gemeinsames Abenteuer zu bestreiten. Der Film ist die erste gemeinsame Kollaboration der beiden deutschen Aushänge-Schauspieler. Dieses Image möchte Matthias Schweighöfer nun auch über die deutschen Grenzen hinaus tragen und gründete 2016 mit Pantaflix einen deutschen Streaming-Dienst, dessen erklärtes Ziel es ist, deutsche Filme im Ausland populär zu machen. Dafür soll der Dienst über 25.000 deutsche Produktionen ins Programm nehmen. Des Weiteren kündigte Matthias Schweighöfer eine Zusammenarbeit mit dem globalen Streaming-Dienst von Amazon an: Die Serie „Wanted“ (2017) erzählt die Gesichte von Lukas Franke, der Angriff eines Hackerangriffs wird. An Weihnachten 2016 tut er sich mit Til Schweiger, Jan Josef Liefers und Michael “Bully” Herbig zusammen und wird zu den “Vier gegen die Bank“.

Matthias Schweighöfer privat

Bereits in jungen Jahren ist Matthias Schweighöfer viel umgezogen, ehe er die deutsche Hauptstadt Berlin als seine Wahlheimat auserkoren hat. Er hält sich in seinem Privatleben eher bedeckt. So viel ist jedoch bekannt: In den Jahren von 2004 bis 2012 und erneut ab 2013 ist er mit der Regieassistenten und gelernten Versicherungskauffrau Ani Schromm liiert. Mit ihr hat Matthias Schweighöfer zwei Kinder, eine Tochter (*2009) und einen Sohn (*2014). Um der Familie den nötigen Raum zu schaffen, hat er ein Haus in Brandenburg.

Matthias Schweighöfer Instagram https://www.instagram.com/matthiasschweighoefer/

Matthias Schweighöfer Twitter https://twitter.com/mschweighoefer?lang=de

Matthias Schweighöfer Facebook https://www.facebook.com/matthias.schweighoefer/?fref=ts

Matthias Schweighöfer Auszeichnungen

Deutscher Fernsehpreis

  • 2000 Auszeichnung für den Förderpreis „Verbotenes Verlangen – Ich liebe meinen Schüler“
  • 2009 Auszeichnung als Bester Schauspieler Hauptrolle „Mein Leben – Marcel Reich-Ranicki“

Deutscher Filmpreis

  • 2013 Auszeichnung als Publikumspreis für den Film „Schlussmacher“

Goldene Kamera

  • 2010 Auszeichnung als Bester deutscher Schauspieler „Mein Leben – Marcel Reich-Ranicki“

Bilder

News & Stories

Filme und Serien

Weitere anzeigen

Weitere Stars

Kommentare