Nichts bringt ihn aus der Ruhe. Dafür lässt er sein Gesicht umso deutlicher in jenen Verrenkungen der Mimik sprechen, mit denen es Jim Carrey zu... - Foto: Fox http://images.kino.de/flbilder/max05/auto05/auto40/05400642/b150x150.jpg Martin Lawrence

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Martin Lawrence


  • Bürgerlicher Name
    Martin Lawrence
  • Geburtstag
    16.04.1965
  • Geburtsort
    Frankfurt am Main

Nichts bringt ihn aus der Ruhe. Dafür lässt er sein Gesicht umso deutlicher in jenen Verrenkungen der Mimik sprechen, mit denen es Jim Carrey zu unerreichter Meisterschaft brachte. Der schwarze Martin Lawrence gehört mit Chris Rock, Orlando Jones und Chris Tucker zu den erfolgreichsten Komikern der USA. Seine Vorliebe für Slapsticksituationen und Masken, fröhlichen Klamauk und unbeschwertes Grimassieren verbindet ihn mit seinem Vorbild Eddie Murphy, unterscheidet ihn gleichzeitig aber auch, da Murphy immer wieder (so als "Dr. Dolittle") gemäßigtere Komik suchte.

Lawrence hat sich auf einen pausenlos derben Wortwitz und Kriminalkomödien spezialisiert, in deren Verlauf er meist als Kleingauner über sich hinauswächst und sich oftmals gleich mit dem ganzen Polizeiapparat anlegt. Seinen ersten großen Erfolg hatte er jedoch als Cop, der mit seinem Kollegen Will Smith in "Bad Boys - Harte Jungs" den Raub von beschlagnahmtem Herroin aufklären muss. Als Straßendieb entführte er dann in "Nix zu verlieren" Tim Robbins, als Polizist verkleidet begab er sich in "Der Diamantencop" auf die Suche nach einem versteckten Edelstein. Einen seiner größten Kassenerfolge feierte er mit "Big Mama's Haus", wo er als dicke schwarze Oma getarnt einem Gangster auflauert und dabei seine Liebe zur schönen Sherry (Nia Long) unterdrücken muss. In "Life - Lebenslänglich" lebt er an der Seite eines ebenfalls unschuldigen Häftlings (Eddie Murphy) über 65 Jahre in einem Knast, bis ihm die Flucht in die Freiheit gelingt, als gewiefter Meisterdieb liefert er sich in "Schlimmer geht's immer" (2001) mit dem skrupellosen Unternehmer Max (Danny De Vito) einen verbissenen Krieg um einen Glücksring, den ihm Max gestohlen hat. Im gleichen Jahr landete er in "Ritter Jamal", einer modernen Fassung von Mark Twains "A Connecticut Yankee at King Arthur's Court", als Ganove mitten im 14. Jahrhundert. Die Buddykomödie "National Security" (2003) sah ihn als Großmaul Ear zunächst von der Polizeiakademie fliegen und bei der titelgebenden Sicherheitsfirma anheuern, wo ihm bald darauf sein ehemaliger Kollege Hank (Steve Zahn) Gesellschaft leistet, an dessen Demission aus dem Polizeidienst Ear nicht ganz unschuldig ist. Mit der Fortsetzung "Bad Boys II" sah 2003 auch die explosive Wiedervereinigung von Lawrence mit Will Smith, in der beide dem gefährlichsten Drogenboss Miamis das Handwerk legen sollen.

Zwei Jahre später durfte er als Basketball-Coach Roy in "Volltreffer - Ein Supercoach greift durch" (2005) Teenies bändigen und im Animationsfilm "Jagdfieber" (2006) sprach er in der Originalfassung den domestizierten Grizzlybären Boog. John Whitesell steckte ihn auch in der Fortsetzungskomödie "Big Mama's Haus 2" wieder in Frauenkleider - diesmal sollte der FBI-Agent als Kindermädchen im Haus eines Tatverdächtigen ermitteln. Als Biker Davis, der vor seiner dominanten Frau flieht, erlebte er im Roadmovie "Born to be wild - Saumäßig Unterwegs", mit seinen Buddys (John Travolta, Tim Allen, William Macy) allerhand Turbulenzen.

Lawrence, der als Sänger im R&B-Bereich arbeitet und für das Comedy-Album "Takin Sh't" einen Grammy gewann, wurde 1965 in Frankfurt am Main geboren, wuchs aber in der amerikanischen Provinz in Maryland auf. Er debütierte 1985 im Fernsehen und 1989 im Kino in Spike Lees "Do the Right Thing", wo er als unerschütterlicher Pizzafan Cree in Danny Aiellos Pizzeria sitzt und ungerührt die explosiven Ereignissen im Viertel beobachtet. Martin Lawrence war in kurzer Ehe mit Patricia Southall verheiratet und hat eine Tochter.

  • Bürgerlicher Name
    Martin Lawrence
  • Geburtstag
    16.04.1965
  • Geburtsort
    Frankfurt am Main
  • Geburtsland
    BRD
  • Familie
    Mutter: Chlora (war früher Kassiererin)
    Vater: John (war früher bei der Army, ließ sich 1973 von Chlora scheiden)

    Schwestern:
    Rae Proctor
    Ursula Lawrence

    Brüder: Robert (Produzent)

    Ehefrau: Patricia Southall: ( 7. Januar 1995 - 17. September 1996)

    Tochter: Jasmin (geb. 15.01.1996)
  • Autogrammadresse
    c/o United Talent Agency
    9560 Wilshire Blvd.
    Suite 500
    Beverly Hills
    CA 90212
    USA
  • Links
    Es gibt Phasen im Leben
    die sind nicht gut. Aber das bedeutet nicht
    dass man daraus nicht lernen und sich selbst wieder in die richtige Richtung lenken kann.

Will Smith und Tommy Lee Jones fix für "Men in Black 3"

Bald wird wieder geblitzdingst!

Großansicht "Men in Black 3": Bald heißt es für Will Smith und Tommy Lee Jones wieder "Selber Planet, neuer Abschaum!" (Foto: Columbia TriStar)

"Men in Black 3": Bald heißt es für Will Smith und Tommy Lee Jones wieder "Selber Planet, neuer Abschaum!" (Foto: Columbia TriStar)

Denn endlich hat der lange erwartete dritte "dritte "Men in Black"-Film seine wichtigste Zutat erhalten: Will Smith und Tommy Lee Jones! Barry Sonnenfeld, Regisseur der ersten beiden Alien-Späße, hat soeben stolz enthüllt, dass Agent Jay und Kay endlich ihre Unterschrift unter einen neuen Arbeitsvertrag mit der Behörde für außerirdische Angelegenheiten gesetzt haben.

Überraschend ist dabei vor allem die Zusage von Tommy Lee Jones. Anders als Will Smith, der seit langem scharf auf "Men in Black 3" ist, hatte Charaktermime Jones mehrfach gesagt, dass er die Nase voll davon habe, sich von Aliens anschleimen zu lassen und dazu coole Sprüche zu reißen. Als Gerüchte bezüglich "Men in Black 3" um Josh Brolin und Sacha "Brüno" Baron Cohen aufkamen, vermutete man daher, einer der beiden würde TLJ als neuer Partner von Will Smith beerben. Nun könnten die beiden entweder ein weiteres Agentenpaar bilden oder als ausgeflippte Außerirdische Jay und Kay das Leben schwer machen.

Unklar ist das derzeit auch deswegen, weil das Drehbuch noch nicht fertig ist. "Tropic Thunder"-Autor Etan Cohen arbeitet unter Hochdruck daran - denn Barry Sonnenfeld will "Men in Black 3" bereits im Mai 2011 ins Kino bringen. Der Grund: Durch den Wirbel um "Spider-Man 4" ist ein Termin für einen großen Blockbuster frei geworden.

Will Smith macht auch "Bad Boys 3"

Ein ganz neues Filmerlebnis erwartet die MIB-Fans dann auf jeden Fall: Der dritte Teil des SciFi-Klamauks kommt nämlich laut Barry Sonnenfeld in 3D! Da heißt es jetzt schon in Deckung gehen vor glitschigen Aliententakeln, die auf der Suche nach Menschenfleisch durch den Kinosaal tasten, und anschnallen für wilde Verfolgungsjagden in den coolen MIB-Mobilen.

Ob auch in "Men in Black 3" wieder Rip Torn als souveräner Leiter der MIB-Behörde die Fäden in der Hand halten kann, ist aber leider fraglich: Der 79-Jährige wurde im Januar festgenommen, nachdem er nachts im Vollrausch in eine Bank eingebrochen war und mit einer unlizenzierten Waffe in der Hand das Bewusstsein verlor. Nach einer Gerichtsverhandlung Ende März wurde er zwar gegen 100.000 $ Kaution und der Auflage einer Entziehungskur auf freien Fuß gesetzt. Ob er aber in der Lage ist, einen Blockbuster-Dreh durchzustehen, steht buchstäblich in den Sternen.

Sicher ist dagegen, dass sich Will Smith mit seiner Unterschrift einen ziemlich arbeitsreichen Sommer beschert hat. Denn Martin Lawrence hat verraten, dass Smith auch für "Bad Boys 3" zugesagt hat: "Will kam vorbei, als ich gerade 'Death at a Funeral' gedreht habe, um darüber zu reden", berichtet Lawrence. "Wenn Willie sowas macht, dann läuft die Sache auch. Den Regisseur Michael Bay habe ich auch schon getroffen und der ist ebenfalls an Bord. Jetzt warten wir nur noch auf das Startsignal von Produzent Jerry Bruckheimer!"

Hört sich ganz so an, als sehne sich Will Smith nach dem Ausflug ins ernste Fach mit "Sieben Leben" wieder nach seinen Standardrollen zurück - oder er braucht dringend Geld ...

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