Mit Buddy George Clooney steht er gern vor der Kamera, als Rapper wurde er bekannt, für Wolfgang Petersen ging er in einem Jahrhundertsturm unter... - Foto: Paramount http://images.kino.de/flbilder/max14/auto14/auto29/14290228/b150x150.jpg Mark Wahlberg
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Mark Wahlberg

  • Bürgerlicher Name
    Mark Robert Michael Wahlberg
  • Geburtstag
    05.06.1971
  • Geburtsort
    Dorchester, Massachusetts

Mit Buddy George Clooney steht er gern vor der Kamera, als Rapper wurde er bekannt, für Wolfgang Petersen ging er in einem Jahrhundertsturm unter und für F. Gary Gray löste er in "The Italian Job" das größte Verkehrschaos aller Zeiten in Los Angeles aus.

Mark Wahlberg mauserte sich mit nur wenigen Rollen vom Pop-Idol zum Charakterdarsteller von rebellischen Einzelgängern, gewaltbereiten Teens und manchmal hilflosen Gangstern.

War Wahlberg in "Fear" noch ein zwanghafter Psychoterrorist, der die Familie seiner Freundin in seine Gewalt bringt, so spielte er später Figuren, die bestürzt über ihr Handeln sind oder, wie in Petersens "Der Sturm", das harte Fischerdasein nur schwer ertragen können. Mit Clooney rast er auch in "Three Kings" im Golfkrieg auf der Suche nach einem Schatz durch die Wüste.

In "The Yards" wird er aus dem Knast entlassen und gerät sofort wieder in eine Tragödie, als er mit Jugendfreund Willie (Joaquin Phoenix) einen Eisenbahnwärter erschlägt, sich in dessen Verlobte (Charlize Theron) verliebt und gegen die kriminellen Machenschaften der Familie vor Gericht aussagt.

Mark Wahlberg wurde 1971 in Dorchester, Massachussetts, geboren und begann seine Karriere mit Bruder Donnie als Mitglied der Pop-Gruppe "New Kids on the Block". Als Leadsänger der Hip-Hop-Gruppe "Funky Bunch" nahm er die Alben "Music for the People" (1991) und "You Gotta Believe" (1992) auf und posierte zur selben Zeit unter dem Namen Marky Mark für die Werbekampagne von Calvin Klein.

Einer kleinen Rolle in einem TV-Film folgte 1994 das Kinodebüt und 1995 der Film "Jim Carroll - In den Straßen von New York", wo er an der Seite von Leonardo Di Caprio als Street Kid auftrat. Der große Erfolg stellte sich mit der Rolle des vom Nachtclubtänzer zum Pornostar Dirk Diggler aufsteigenden und an Größenwahn und Drogen zerbrechenden Schauspielers ein, der von seinem Regisseur (Burt Reynolds) in "Boogie Nights" am Ende wieder in den Schoß der Pornofamilie aufgenommen wird.

In Tim Burtons Remake von "Planet der Affen" spielte Wahlberg die Rolle des Astronauten, die im Orignal 1967 mit Charlton Heston besetzt war. Eine Variation der "Boogie Nights"-Rolle des unschuldigen Naivlings, der zum Star aufsteigt, korrumpiert und schließlich geläutert wird, bot Wahlberg in der an den Kinokassen nur mäßig erfolgreichen Heavy-Metal-Komödie "Rock Star", in der er als Sänger einer Coverband von seinen großen Vorbildern engagiert wird, um deren Frontman zu ersetzen.

Nach der ebenfalls weniger erfolgreichen Neuverfilmung von Stanley Donens "Charade" durch Jonathan Demme, "The Truth about Charlie", meldete sich Remake-Spezialist Wahlberg mit F. Gary Grays "The Italian Job - Jagd auf Millionen" in der Erfolgsspur zurück.

Über das eigene Macho-Image macht sich Wahlberg in der Rolle eines neurotischen Feuerwehrmanns in der starbesetzten Komödie "I Heart Huckabees" lustig. Unter der Regie von John Singleton spielte er in dem urbanen Rachemelodram "Vier Brüder", in dem er gemeinsam mit seinen drei Blutsverwandten die ermordete Mutter rächen will.

Martin Scorsese besetzte Wahlberg in seinem Thriller "Departed - Unter Feinden" als fluchenden Polizisten Dignam. Seine überzeugende Darstellung brachte dem Schauspieler neben einer Oscar- und Golden Globe-Nominierung den BSFC Award 2006 als bester Nebendarsteller ein.

Er bestach als Meister des Zielfernrohrs im Action-Thriller "Shooter", spielte im Gangsterdrama "Helden der Nacht" den ungleichen Bruder von Joaquin Phoenix.

Die viel kritisierte Shyamalan-Mystery "The Happening" entpuppte sich als unglücklicher Karriereschritt, doch als Titelheld der Verfilmung des Kultgames "Max Payne" gewann er seine Fans zurück, auch der Auftritt als geplagter Vater in Peter Jacksons anspruchsvoller Romanverfilmung "In meinem Himmel" brachte Mark Wahlberg viel Lob.

Einen Höhepunkt markiert seine Rolle als legendärer Boxer Micky Ward im Drama "The Fighter", die Wahlberg sogar eine Oscar-Nominierung einbrachte.

In "Date Night - Gangster für eine Nacht" und "Die etwas anderen Cops" zeigte sich Wahlberg eher von seiner heiteren Seite, im Krimidrama "Contraband" wurde er von seiner Vergangenheit als einstiger Schmuggler-König eingeholt.

Den Überraschungserfolg des Jahres 2013 legte Mark Wahlberg mit der derben Komödie "Ted" hin, in der er mit seinem in Kindheitstagen zum Leben erweckten Teddybär, einem gnadenlosen Verbal-Rüpel, durchs Leben marodiert.

Nach Action-Auftritten in "2 Guns" mit Denzel Washington und "Pain & Gain" mit The Rock folgte mit "Lone Survivor" die anspruchsvolle Variante um eine US-Militäroperation in Afghanistan, die Wahlberg als einziger überlebt.

Nun ist er der neue Blockbuster-Star im nächsten Kapitel der Transformers-Saga "Ära des Untergangs".

Zusammen mit Freundin Rhea Durham hat Mark Wahlberg zwei Kinder, Tochter Ella Rae und Sohn Michael, der im März 2006 geboren wurde.

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