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Mark Dindal


  • Geburtsort
    Columbus, Ohio
  • Geburtsort
    Columbus, Ohio
  • Geburtsland
    USA

"Ein Löwe, der die Welt rettet, ist langweilig"

Mark Dindal und Randy Fullmer realisierten für Disney bereits den Animationsfilm "Ein Königreich für ein Lama". Nun erwecken sie im Kinderabenteuer "Himmel und Huhn" das bebrillte Hühnchen Junior zum Leben.

Großansicht Unerwartet führt Hühnchen Junior seine Baseballmannschaft zum Sieg (Foto: Buena Vista)

Unerwartet führt Hühnchen Junior seine Baseballmannschaft zum Sieg (Foto: Buena Vista)

» "Himmel & Huhn" ist Disneys erster eigenständiger Trickfilm, der komplett am Computer realisiert wurde. Wie viel Verantwortung lastete auf Ihnen?

RANDY FULLMER: Den größten Druck macht man sich selbst, wenn man fünfeinhalb Jahre an einem Projekt mit 300 Mitarbeitern beschäftigt ist.

Aber es stimmt, dass auch Michael Eisner, der ehemalige Studiochef von Disney, uns oft in Meetings rief und betonte, dass alles noch lustiger, noch unterhaltsamer und für ein großes Publikum sein müsste. Insofern war der Druck immens.

Großansicht Ein eingespieltes Team: Mark Dindal und Randy Fullmer (Foto: Buena Vista)

Ein eingespieltes Team: Mark Dindal und Randy Fullmer (Foto: Buena Vista)

» Wer hatte die entscheidenden Ideen zu "Himmel und Huhn"?

FULLMER: Michael Eisner hat das Projekt ins Leben gerufen: Von ihm kam zum Beispiel die Idee, aus der Hauptfigur Hühnchen Junior einen Jungen zu machen. Ursprünglich war sie ein Mädchen. Eisner aber meinte, dass es für einen Jungen, von dem man erwartet, groß und stark zu sein, viel schwieriger ist, all dies zu erfüllen als für ein Mädchen.

Bisher waren Sie auf Zeichentrickfilme wie "Ein Königreich für ein Lama" spezialisiert. Woher holten Sie sich das Know-how für Ihren ersten computeranimierten Film?

MARK DINDAL: Ganz ehrlich, anfangs hatten wir keinen Schimmer davon und ziemliche Bauchschmerzen. Aber es reizte uns andererseits, uns der Sache zu stellen. Wir mussten erst einmal ein Netzwerk aufbauen und Animatoren, die bis dato nur mit Bleistift und Pinsel umgehen konnten, auf das neue Handwerk schulen. Das war ein sehr mühsamer, aber auch aufregender Entstehungsprozess.


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