Marilyn Monroe, die platinblonde Sex-Göttin der 50er Jahre, wurde als uneheliche Tochter einer Hollywood-Cutterin auf den Namen Norma Jean Baker... - Foto: http://images.kino.de/flbilder/max04/mbiz04/mbiz20/z0420670/b150x150.jpg Marilyn Monroe

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Marilyn Monroe


  • Geburtstag
    01.06.1926
  • Geburtsort
    Los Angeles, California
  • gestorben
    05.08.1962

Marilyn Monroe, die platinblonde Sex-Göttin der 50er Jahre, wurde als uneheliche Tochter einer Hollywood-Cutterin auf den Namen Norma Jean Baker getauft. Nach einer ersten unglücklichen Ehe mit 16 wurde Norma früh als Pin-Up-Girl entdeckt, was ihr den Weg nach Hollywood ebnete. Dort vermarktete man sie als blondes Dummchen, das den Männern reihenweise den Kopf verdrehte - eine Rolle, die ihr bald nicht mehr genügte, aus der es ihr jedoch nur selten auszubrechen gelang. So erfolgreich ihre Filme waren, so katastrophal entwickelte sich ihr Privatleben: Ihre Ehen mit dem Baseballstar Joe DiMaggio und dem Schriftsteller Arthur Miller scheiterten nach kurzer Zeit, ihre (angebliche) Affäre mit John F. Kennedy bleibt mysteriös. Die große Erwartungshaltung des Publikums, sie immer wieder in der Rolle der blonden Sex-Bombe zu sehen, sowie ihr mangelndes Durchsetzungsvermögen gegenüber dem allmächtigen Studio-System Hollywoods sabotierten immer wieder ihr Streben nach anspruchsvolleren Rollen. Ihre Verzweiflung versuchte sie schießlich mit Alkohl und Tabletten zu betäuben, was das Arbeiten mit ihr fast unmöglich machte, wie Billy Wilder es bei den Dreharbeiten von "Manche mögen's heiß" erleben musste. Ihr letzter Film "Something's Got to Give" konnte aus denselben Gründen nicht vollendet werden - sie wurde sogar vom Studio entlassen. Erst nach ihrem niemals völlig aufgeklärten Selbstmord im Jahre 1962 erfuhr auch die Schauspielerin Marilyn Monroe die künstlerische Würdigung, die sie sich so sehnlichst gewünscht hatte.

  • Geburtstag
    01.06.1926
  • Geburtsort
    Los Angeles, California
  • Geburtsland
    USA

Bond-Girls beim Playboy abgeschaut

Alles nur geklaut!

Großansicht Denise Richards war tatsächlich beides: Bond-Girl in "James Bond 007: Die Welt ist nicht genug" und Playboy-Bunny (Foto: UIP)

Denise Richards war tatsächlich beides: Bond-Girl in "James Bond 007: Die Welt ist nicht genug" und Playboy-Bunny (Foto: UIP)

Wenn es um schöne Frauen geht, sieht er sich als den einzig wahren Experten: Playboy-Gründer Hugh Hefner. Das geht sogar soweit, dass der 85-Jährige für sich beansprucht, einige der berühmtesten Filmschönheiten quasi mit erfunden zu haben: die Bond-Girls. So habe der Autor der 007-Romane, Ian Fleming, seine heißen Agentenbräute schlicht den Nacktmodels des Kurvenblattes nachempfunden.

"Ich weiß, dass Fleming stark vom Playboy beeinflusst wurde", behauptet Hugh Hefner. "Was sind Bond-Girls denn groß anderes als Bunnys?"

Diese Frage sollte Hefner vielleicht mal Schauspielerinnen wie Eva Green, Sophie Marceau oder Halle Berry stellen. Die wären vermutlich not amused, sich mit den Großteils chirurgisch und digital kurvenoptimierten Räkelbräuten gleichsetzen zu lassen, die Hefners Wichsvorlagenimperium groß gemacht haben. Denn in Sachen Charisma, Intelligenz und Persönlichkeit dürften da im Schnitt doch leichte Unterschiede bestehen - auch wenn sich einige Damen wie Ursula Andress und Denise Richards beides auf die Fahne schrieben.

Hugh Hefner und die Politik

Doch Hugh Hefners Interesse an der Filmwelt - auf der allerersten Playboy-Ausgabe prangte einst Marilyn Monroe - beschränkt sich nicht nur auf weibliche Schauwerte: Hefner sollte selbst im Mittelpunkt einer großen Hollywoodproduktion stehen, mit Robert Downey Jr. in der Titelrolle.

"Robert hat tatsächlich mit mir Kontakt aufgenommen, das war kurz nach 'Iron Man'", berichtet Hugh Hefner. "Brian Grazer sollte den Film über mich produzieren und Diablo Cody das Drehbuch schreiben, aber dann wurde doch nichts daraus."

Nun ist zumindest eine Doku über den Magazin-Gründer entstanden unter dem Titel "Hugh Hefner: Playboy, Activist and Rebel". Sie beleuchtet vor allem Hefners Kampf gegen sexfeindliche US-Gesetze und militante Feministinnen sowie seinen Einsatz für die Bürgerrechtsbewegung.

"Es freut mich, dass jemand diese andere Seite meines Lebens dokumentiert hat", erklärt Hugh Hefner. "Der Film erzählt nicht meine ganze Geschichte, aber den Teil, der deutlich seltener erzählt wird. Ich weiß, dass viele mein Leben immer noch kontrovers finden. Aber ich wollte etwas bewirken, und das, so denke ich, ist mir durchaus gelungen."

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