Die deutsch-französische Schauspielerin Marie-Lou Sellem gab 1989 in Christoph Schlingensiefs "100 Jahre Hitler" ihr Kinodebüt. Geboren wurde... - Foto: ZDF - Zweites Deutsches Fernsehen http://images.kino.de/flbilder/max06/auto06/auto47/06470559/b150x150.jpg Marie-Lou Sellem

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Marie-Lou Sellem


  • Geburtstag
    19.06.1966
  • Geburtsort
    Göttingen

Die deutsch-französische Schauspielerin Marie-Lou Sellem gab 1989 in Christoph Schlingensiefs "100 Jahre Hitler" ihr Kinodebüt.

Geboren wurde Marie-Lou Sellem am 19. Juni 1966 in Göttingen. Die Tochter eines Franzosen und einer Deutschen absolvierte eine Schauspielausbildung an der Folkwang Hochschule in Essen. Anschließend arbeitete sie an verschiedenen Theaterbühnen, unter anderem in Essen, Düsseldorf, Tübingen, Basel, Hamburg, Zürich und Frankfurt am Main. 1989 hatte sie als Goebbels-Tochter in Christoph Schlingensiefs "100 Jahre Hitler" ihren ersten Kino-Auftritt. Ihren großen Durchbruch hatte sie jedoch in Tom Tykwers Überraschungserfolg "Winterschläfer" (1997). Seit Mitte der 1990er-Jahre ist Marie-Lou Sellem aber auch regelmäßig im Fernsehen zu sehen. Neben ihren Auftritten in zahlreichen Fernsehfilmen war Marie-Lou Sellem in verschiedenen "Tatort"-Krimis zu Gast. Feste Serienrollen hatte sie unter anderem in "Die Gerichtsmedizinerin" als Dr. Carmen Konrad sowie in "Notruf Hafenkante" als Dr. Anna Jacobi. 2009 kehrte sie in Rainer Matsutanis Jugenddrama "Gangs" auf die Kinoleinwand zurück.

2002 wurde Marie-Lou Sellem für "Mein Bruder, der Vampir", "Nichts bereuen" und "Hilfe, ich bin ein Junge!" in der Kategorie "Beste Nebendarstellerin" für den Deutschen Filmpreis nominiert.

  • Geburtstag
    19.06.1966
  • Geburtsort
    Göttingen
  • Geburtsland
    BRD

Deutscher Filmpreis, die 52te

Auch das Publikum kann Preise vergeben: Die diesjährigen Kandidaten für den Deutschen Filmpreis.

Nominiert als Bester Spielfilm: "Nirgendwo in Afrika"

Nominiert als Bester Spielfilm: "Nirgendwo in Afrika"

Minister Julian Nida-Rümelin, der aus seiner Vorliebe für die deutsche Kinokultur kein Hehl macht, gab am Freitag den 19. April im Berliner Hotel Adlon die Nominierungen bekannt. Durch den Abend führte die Leipziger Darstellerin Manon Straché.

Der kürzlich verstorbene Billy Wilder wurde von Journalist und Schriftsteller Hellmuth Karasek und von Regisseur Volker Schlöndorff mit einem persönlichen Nachruf bedacht.

Ganz heiß - der Publikumspreis: Am 26. April startet das Gewinnspiel um die beiden Auszeichnungen "Deutscher Kinofilm des Jahres" und "Schauspielerin bzw. Schauspieler des Jahres". Einsendeschluss ist der 1. Juni 2002, mitmachen kann man unter www.deutscherfilmpreis.de.

Die Nominierungen

Bester Spielfilm: "Bella Martha", "Halbe Treppe", "Heaven", "Nirgendwo in Afrika", "Das weiße Rauschen" und "Wie Feuer und Flamme".

Bester Dokumentarfilm: "Black Box BRD", "A woman and a half - Hildegard Knef"

Bester Kinder- und Jugendfilm: "Hilfe, ich bin ein Fisch", "Das Sams"

Beste Hauptdarstellerin: Karoline Eichhorn für "Der Felsen", Martina Gedeck für "Bella Martha", Juliane Köhler für "Nirgendwo in Afrika"

Bester Hauptdarsteller: Daniel Brühl für "Nichts bereuen", "Das weiße Rauschen" und "Vaya con dios". Ulrich Noethen für "Das Sams". Antonio Wannek für "Der Felsen" und "Wie Feuer und Flamme".

Beste Nebendarstellerin: Anabelle Lachatte für "Das weiße Rauschen", Eva Mattes für "Das Sams". Marie-Lou Sellem für "Mein Bruder, der Vampir", " Nichts bereuen" und "Hilfe, ich bin ein Junge!".

Bester Nebendarsteller: Martin Feifel für "Was tun, wenn's brennt?", Remo Girone für "Heaven" und Matthias Habich für "Nirgendwo in Afrika"

Beste Regie: Andreas Dresen für "Halbe Treppe", Dominik Graf für "Der Felsen" und Caroline Link für "Nirgendwo in Afrika".

2,815 Millionen Euro stehen gesamt als Prämien für die 16 Preise aus - 10.000 davon gehen sicher an Michael "Bully" Herbig für "Der Schuh des Manitu": Er wird für seinen Erfolg mit einem Sonderpreis der Jury geehrt, dem Filmpreis in Gold.

Die 52. Verleihung des Deutschen Filmpreises findet am 14. Juni 2002 im Berliner Tempodrom am Anhalter Bahnhof statt. Die Zusammenfassung der Gala zur Verleihung des Deutschen Filmpreises wird am 16. Juni 2002 von Sat.1 um 20.15 Uhr ausgestrahlt.


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