Der Theater-, Film- und Fernsehschauspieler Marc Hosemann wurde in Filmen wie "Liebe deine Nächste" (1998) von Detlev Buck, "Long Hello and Short... - Foto: http://images.kino.de/flbilder/max05/mbiz05/mbiz22/z0522421/b150x150.jpg Marc Hosemann

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Marc Hosemann


  • Geburtstag
    20.08.1970
  • Geburtsort
    Hamburg

Der Theater-, Film- und Fernsehschauspieler Marc Hosemann wurde in Filmen wie "Liebe deine Nächste" (1998) von Detlev Buck, "Long Hello and Short Goodbye" (1999) von Rainer Kaufmann und "Schwarze Schafe" (2007) von Oliver Rihs bekannt.

Geboren wurde Marc Hosemann am 20. August 1970 in Hamburg. Erst spät entschied er sich dafür, Schauspieler zu werden und sprach schließlich an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Hamburg vor, wo er von 1993 bis 1996 studierte. Anschließend besuchte er die renommierte École internationale de théatre Jacques Lecoq in Paris. Nachdem er in verschiedenen kleineren Fernsehrollen zu sehen war, lernte Hosemann 1998 den Regisseur Detlev Buck kennen, der ihm in seinem Film "Liebe deine Nächste" zu der ersten großen Filmrolle verhalf. 1999 folgte eine weitere Hauptrolle in Rainer Kaufmanns Kinokomödie "Long Hello and Short Goodbye" neben Nicolette Krebitz. 2001 gehörte Hosemann zum Cast der amerikanisch-deutschen Filmkomödie "Investigating Sex" mit Neve Campbell, Til Schweiger und Nick Nolte in den Hauptrollen. Seitdem wirkte Hosemann in einer ganzen Reihe von Film- und Fernsehproduktionen mit, darunter die Romantic Comedy "Reine Formsache" (2006) von Ralf Huettner, der provokante Berlin-Film "Schwarze Schafe" (2007) von Oliver Rihs, das Psychodrama "Das Herz ist ein dunkler Wald" (2007) von Nicolette Krebitz sowie die Komödien "Soul Kitchen" (2009) von Fatih Akin, Til Schweigers "Zweiohrküken" und "Vater Morgana" (2010) von Till Endemann. Im Fernsehen konnte man Marc Hosemann zuletzt in Rainer Kaufmanns Familien-Tragikomödie "Das Beste kommt erst" (2008) und in Carolin Otterbachs Komödie "Hannah und die Bankräuber" (2009) als Bankräuber Ben sehen. Daneben spielt Hosemann regelmäßig Theater. Nach seinem Debüt im Hamburger Thalia Theater spielte er unter anderem am Schauspielhaus Zürich und bei den Wiener Festwochen. Aktuell gehört er zum Ensemble der Volksbühne Berlin.

Der gebürtige Hamburger lebt zurzeit in Berlin. (ut)

  • Geburtstag
    20.08.1970
  • Geburtsort
    Hamburg
  • Geburtsland
    BRD

"Wir hatten eine Menge Spaß"

Drei Beziehungen und viele Probleme. In Ralf Huettners neuestem Film "Reine Formsache" geht es aber vor allem um die Liebe. Im Gespräch mit KINO.DE erzählen Regisseur Huettner, Hauptdarsteller Christiane Paul und Marc Hosemann über die romantische Komödie.

Großansicht Kurz vor der Scheidung entdecken Pola und Felix wieder ihre Gefühle für einander (Foto: Senator)

Kurz vor der Scheidung entdecken Pola und Felix wieder ihre Gefühle für einander (Foto: Senator)

» Was war für Sie ausschlaggebend, das Projekt zu machen?

CHRISTIANE PAUL: Ich fand die Idee, eine deutsche romantische Komödie zu machen, einfach toll. Ich sehe romantische Komödien selber sehr gern und habe dabei deutsche Produktionen in den Kinos während der letzten Jahre vermisst. Wir haben mit "Reine Formsache" versucht, eine ernsthafte Geschichte über Beziehungen zu erzählen, die eben auch einen komödiantischen Teil hat.

MARC HOSEMANN: Mir hat das Casting sehr gefallen. Das Drehbuch ist ja eine ganz einfache Geschichte. Ich fand das angenehm. Ich spiele jetzt Theater und hatte einfach Lust einen Unterhaltungsfilm zu machen.

RALF HUETTNER: Das waren die Szenen zwischen Pola und Felix. Wie sie mit ihm umgeht, wie er lange "falsch" hinter ihr herläuft, bis er begreift, dass er alles nur schlimmer macht. Das waren im Buch die Momente, die mich gereizt haben, den Film zu machen.

Großansicht Marc Hosemann und Christiane Paul am Set von "Reine Formsache" (Foto: Senator)

Marc Hosemann und Christiane Paul am Set von "Reine Formsache" (Foto: Senator)

» Wollten sie von Beginn an bestimmte Schauspieler für die Rollen?

HUETTNER: Ich hatte von Anfang an Christiane Paul und Marc Hosemann im Kopf. Ich schätze die beiden sehr. Mit Marc wollte ich schon früher zusammenarbeiten. Ich finde, dass die beiden ein ganz tolles Liebespaar abgeben, wie wir es schon lange nicht mehr im deutschen Kino gesehen haben.

» In welcher der drei Beziehungen haben Sie sich selbst wiedergefunden?

HUETTNER: Ich finde mich in allen drei Beziehungen ein bisschen wieder. So kenne ich bei Effi und Gustav die Gefahr, dass man sich auseinanderlebt und genauso kenne ich die Eifersucht bei Ada und Vito. Mir war es wichtig, all diese verschiedenen Aspekte zu haben, so findet sich jeder irgendwo wieder.

PAUL: Das ist schwierig. Zum Großteil schon in der Beziehung von Pola und Felix. Natürlich sind mir aber auch aufgrund meines Familienstands die Aspekte aus Gustavs und Effis Partnerschaft nicht fremd. Ich glaube, das Schöne an dem Film ist, dass der Zuschauer sich ein Paar aussuchen kann, mit dem er geht und in dem er sich vielleicht auch selbst widerspiegelt.

HOSEMANN: Ich habe mich eigentlich in keiner der Beziehungen so richtig wiedergefunden. Diese sind doch etwas klischeehaft und haben auch nichts mit mir zu tun. Aber dennoch ist "Reine Formsache" eine sehr ehrliche Liebesgeschichte.


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